Apfel.cash :: Alles rund um Apple Pay

Apfel.cash - Der inoffizielle Apple Pay Blog

Willkommen auf Apfel.cash – dem inoffiziellen Apple Pay Blog

Apfel.cash wurde ins Leben gerufen, um über Apple’s mobilen Bezahldienst Apple Pay zu berichten und zu informieren. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf den Themen Sicherheit und Technik, Finanzdienstleister und Handelsunternehmen sowie auf aktuelle Entwicklungen rund um Apple Pay. In der Rubrik Apple Pay Locator findet ihr zahlreiche Einträge von Einzelhandelsgeschäften, in denen bereits mit Apple Pay bezahlt wurde. Die Einträge basieren auf Einkäufe unserer Blogbesucher/innen.

Soweit ihr Fragen zu Apple Pay habt oder mir Vorschläge zum Blog zukommen lassen möchtet, werde ich gerne versuchen weiterzuhelfen. Für Fragen und Diskussionen steht euch neben diesem Blog auch das Apple Pay Forum zur Verfügung.

Doch nun viel Spaß auf den Seiten von Apfel.cash

Hamburger Pizzeria Heat – Bargeld nicht mehr gefragt

BargeldlosIn einem interessanten Beitrag der Hamburger Morgenpost, wurde in der heutigen Ausgabe über eine Pizzeria berichtet, die beim Bezahlen kein Bargeld mehr akzeptiert. Die Rede ist von der Pizzeria „Heat“ in Hamburg-Altona, Harkortstraße 81.

In der Gastronomiebranche war das Hamburger Kaffeehaus „Public Coffee Roasters“ übrigens Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen. So verbannte „Public Coffee Roasters“ bereits 2017 Geldscheine und Münzen aus seinen Cafés.

Gleichermaßen hat der „Heat“ Inhaber „Lennert Wendt“, die Vorteile für das bargeldlose Bezahlen erkannt.

So erklärt Lennert Wendt gegenüber der Hamburger Morgenpost seine Entscheidung wie folgt:

„Geld zu drucken und zu prägen, es zu transportieren und zu entsorgen verursacht höhere ökologische Kosten als der digitale Zahlungsverkehr. Außerdem ist das Plastikgeld hygienischer und die Kartenzahlung entlaste die Kellner, die kein Geld mehr zählen müssen und man spare sich auch die Spritkosten für den Weg zur Bank. Insgesamt spare das bargeldlose Zahlen dem Restaurant monatlich 1500 Euro ein, so Wendt.“

Wie ich finde, durchaus nachvollziehbare und gute Argumente die Lennert Wendt hier anführt.

Bei meinem kommenden Besuch in Hamburg gilt ein Besuch im Public Coffee Roasters sowie der Pizzeria Heat als sicher.

Im Kommentarfeld dürft ihr gerne schreiben, wie ihr über das Verbannen von Bargeld in der Gastronomiebranche denkt.

Apple Pay :: Neues im November 2019

In Sachen Apple Pay gab es im November einige Bewegungen. Nachfolgend möchte ich die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfassen:

  • Sparkasse – Apple Pay in den Startlöchern
    Lange Zeit sträubte sich Sparkassen-Finanzgruppe vehement, Apple’s mobilen Bezahldienst zu unterstützen. Vielmehr setzte man auf die hauseigene Sparkassen App. Dem Druck der Kunden beugend, entschied man sich im März 2019 kurzerhand, Apple Pay noch in diesem Jahr anzubieten (wir berichteten). Vergangene Woche wurde die App einem Update unterzogen. In der Beschreibung zu diesem Update ist zu lesen, dass die Sparkassen App für Apple Pay bereit ist.

    „Die Sparkassen führen noch im Jahr 2019 Apple Pay für Kreditkarten ein. Mit dem Start dieses Services wird bei allen teilnehmenden Sparkassen ein neuer Menüpunkt „Apple Pay“ aktiviert werden. Sie können ab diesem Termin hierüber Ihre Mastercard- oder Visa-Kreditkarte oder Ihre Sparkassen-Karte Basis (Debitkarte) für Apple Pay hinterlegen und schon sind Sie startklar für die einfache, sichere und vertrauliche Zahlungsweise mit Ihrem iPhone und jedem Apple-Gerät, das Apple Pay unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/bezahlverfahren/apple-pay.html

    Hieraus lässt sich schließen, dass der Start nun unmittelbar bevorstehen dürfte. Zur Einführung lassen sich die Kreditkarten der Sparkasse sowie die Debitkarte zur Apple Wallet hinzufügen. Im Laufe des Jahres 2020 soll auch die Sparkassen Girocard unterstützt werden.

  • Apple soll die NFC-Schnittstelle für Drittanbieter öffnen
    In Zusammenhang mit einem Gesetzesentwurf zur Umsetzung zur EU-Geldwäscherichtlinie, brachte der Finanzausschuss des deutschen Bundestags Mitte November ein Gesetz auf den Weg, der Apple zur Öffnung der NFC-Schnittstelle zwingen soll. Hierdurch soll es künftig anderen mobilen Bezahldiensten möglich sein, die NFC-Schnittstelle für das kontaktlose Bezahlen zu nutzen. Die Sparkassen-Finanzgruppe fordert bereits seit längerem, die NFC-Schnittstelle für Dritte zu öffnen. Apple selbst läuft verständlicherweise Sturm gegen diese neue Richtlinie. Immerhin findet der Zugriff über einen gesonderten Chip statt, in dem Apple weitere Daten wie Passwörter absichert. Apple befürchtet, dass mit der Öffnung der NFC-Schnittstelle die Sicherheit von Finanzdaten gefährdet werden könnte.

    „Wir befürchten, dass der Gesetzentwurf die Nutzerfreundlichkeit bei Zahlungen verschlechtern und den Datenschutz und die Sicherheit von Finanzdaten gefährden könnte.“

    Am vergangenen Freitag stimmte der Bundesrat dem Entwurf zur Öffnung der NFC-Schnittstelle zu. Wie denkt Ihr über das neue Gesetz? Fluch oder Segen? Auf der rechten Seitenleiste könnt Ihr hierzu an einer aktuellen Umfrage teilnehmen oder unter diesem Beitrag ein Kommentar hinterlassen.

  • Auch die Commerzbank ist demnächst an Board
    Wie die Commerzbank im November auf seiner Internetpräsenz verlauten ließ, will die Großbank seinen Kunden in Zukunft Apple Pay anbieten. Ein genauer Starttermin wurde nicht genannt.

    „Wir möchten dem Kundenwunsch nach einer weiteren Möglichkeit mobil zu bezahlen nachkommen. Die Verträge mit Apple sind unterzeichnet. Den genauen Starttermin werden wir Ihnen hier in Kürze mitteilen.“

  • Apple Pay startet in Weißrussland
    Am 19. November ging Apple Pay in einem weiteren osteuropäischen Staat, genauer gesagt der Republik Belarus, an den Start. Zu Beginn ist ausschließlich die Sberbank mit den Debitkarten von Mastercard und Visa dabei. Apple Pay steht nun weltweit in 58 Staaten (inkl. der Stadtstaaten Monaco und Vatikanstadt) zur Verfügung.
  • Apple Pay Akzeptanzdatenbank – 5.000er Marke geknackt
    Es freut mich an dieser Stelle berichten zu dürfen, dass ich am 24. November den 5.000sten Eintrag in der Apple Pay Akzeptanzdatenbank erfasst habe. Bei diesem Eintrag handelt es sich um den Kaufhof in der Domstadt Speyer (Rheinland-Pfalz). Die Meldung stammt von unserem Bloguser @HappyGeoCacher. Vielen Dank für euere tolle Unterstützung, die uneingeschränkt anhält.

boon. schafft die monatliche Gebühr ab

„Die schönsten Dinge im Leben sind kostenlos. boon. jetzt auch! So sparst du dir monatlich die 1,49€/CHF/£, die es bisher nach der 3-monatigen Probezeit noch gab.“

Das kündigte boon. by Wirecard heute auf seiner Internetpräsenz beboon an. Bereits Anfang April wurde das Entgelt für den Auslandseinsatz gestrichen.

Neben dem kontaktlosen Bezahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch, ist auch das Senden von Geld in Echtzeit an andere boon.PLUS Nutzer möglich. Darüber hinaus profitiert man regelmäßig von Cashback Aktionen. Das „Betanken“ der virtuellen boon. Prepaid Mastercard ist via Debit-, Kreditkarte oder per Banküberweisung möglich.

Die virtuelle Karte lässt sich unmittelbar aus der boon.-App heraus beantragen und einrichten. Für das boon. Plus Konto ist allerdings ein Identitäts- und Adressnachweis erforderlich. Nach der Freischaltung profitiert man mit dem PLUS Konto von deutlich höheren Limits.

Soweit die eigene Hausbank Apple Pay noch nicht unterstützt oder man eine weitere Bezahlkarte (beispielsweise für den Einsatz ausserhalb des EWR) zur Wallet hinzufügen möchte, ist die boon.-Card sicher eine interessante Lösung.

In Anlehnung an diesen Beitrag, wurde auf der rechten Seitenleiste eine Umfrage gestartet.

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

Offizielle Seite

Apple Pay: ING reiht sich ein

Apple Pay: ING Visa CardAb sofort lässt sich Apple Pay auch von den Kunden der ING-DiBa nutzen. 10 Monate nach Einführung von Apple Pay in Deutschland, reiht sich nun auch die ING-DiBa in die Liste der Banken ein, die Apple Pay hierzulande unterstützen. Hierzu zählen u.a. die Deutsche Bank, N26, comdirect und einige mehr (siehe Bankenübersicht). Wenn man den jüngsten Gerüchten Glauben schenken darf, so soll auch die Sparkasse kurz davor stehen, Apple Pay zu unterstützen.

Die heutige Einführung ist sicher auch der Hartnäckigkeit der ING Kunden geschuldet. Seit geraumer Zeit wurde die Direktbank in den sozialen Netzwerken immer wieder dazu aufgefordert, Apple Pay endlich in Deutschland anzubieten. In den Niederlanden unterstützt ING bereits seit längerem Apple Pay.

Die ING Visa Card (Debitkarte) lässt sich über die hauseigene App „Banking to go“ oder auf direktem Wege zur Apple Wallet hinzufügen.

Bei der ING-DiBa mit Sitz in Frankfurt am Main handelt es sich um ein Tochterunternehmen der niederländischen ING Groep und ist gemessen an Kundenzahlen, mit 9,3 Millionen Kunden im Jahr 2019 die größte Direktbank Deutschlands. Bei ING handelt es sich um einen Markenname der ING-DiBa [1].

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

ING Presse

Quellennachweis:

1. ING-DiBa | de.wikipedia.org | Aufruf: 15. Oktober 2019

Einsatz von Apple Pay in Deutschland (4., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandDank der zahlreichen Meldungen eurer Einkäufe mit Apple Pay im stationären Handel, war es möglich eine 4. überarbeitete Auswertung zum Einsatz von Apple Pay zu erstellen.

In der aktuellen Übersicht sind 4.500 der insgesamt 4.854 Meldungen eingeflossen (Stand: 8. Sept. 2019).

Analysiert wurden ausschließlich Verkaufsstellen mit Sitz in Deutschland. Zudem wurden nur die Geschäfte herangezogen, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war. So erklärt sich, weshalb nur 4.500 der insgesamt 4.854 Datensätze in der Statistik berücksichtigt sind.

Die 4.500 Datensätze beinhalten insgesamt 928 Gemeinden, 16 Bundesländer und 1.264 Unternehmen/Filialen.

Hieraus ergibt sich folgendes Ergebnis:

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.896 Meldungen | 42,13%)
  2. Gastronomiebetriebe (665 Meldungen | 14,78%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (470 Meldungen | 10,44%)
  4. Drogeriebedarf (334 Meldungen | 7,42%)
  5. Bau- & Gartenmärkte (187 Meldungen | 4,16%)
  6. Bekleidung & Schuhe (182 Meldungen | 4,04%)
  7. Technikhäuser (94 Meldungen | 2,09%)
  8. Bäckerei & Konditorei (83 Meldungen | 1,84%)
  9. Einrichtungshäuser (71 Meldungen | 1,58%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (58 Meldungen | 1,29%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Unternehmen (Filialen)

  1. Aldi Süd/Nord (290 Meldungen | 6,44%)
  2. Rewe Markt (289 Meldungen | 6,42%)
  3. Edeka (277 Meldungen | 6,16%)
  4. Lidl (213 Meldungen | 4,73%)
  5. McDonalds (186 Meldungen | 4,13%)
  6. dm Drogerie (177 Meldungen | 3,93%)
  7. Netto Marken-Discount (139 Meldungen | 3,09%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (121 Meldungen | 2,69%)
  9. Kaufland (109 Meldungen | 2,42%)
  10. Aral Tankstelle (96 Meldungen | 2,13%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (194 Meldungen)
  2. Hamburg (139 Meldungen)
  3. Köln (135 Meldungen)
  4. München (95 Meldungen)
  5. Essen (87 Meldungen)
  6. Nürnberg (80 Meldungen)
  7. Stuttgart (76 Meldungen)
  8. Oldenburg (66 Meldungen)
  9. Bremen (65 Meldungen)
  10. Frankfurt am Main (65 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (1064 Meldungen)
  2. Bayern (780 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (604 Meldungen)
  4. Hessen (424 Meldungen)
  5. Niedersachsen (391 Meldungen)
  6. Berlin (195 Meldungen)
  7. Schleswig-Holstein (187 Meldungen)
  8. Sachsen (180 Meldungen)
  9. Rheinland-Pfalz (147 Meldungen)
  10. Hamburg (139 Meldungen)

Ranking der eingesetzten Karten in DE seit dem Start von Apple Pay am 11.12.19
(inkl. fehlgeschlagener Transaktionen)

  1. Mastercard (923 Meldungen | 55,07%)
  2. Visa (521 Meldungen | 31,09%)
  3. American Express (199 Meldungen | 11,87%)
  4. Maestro (18 Meldungen | 1,07%)
  5. V-Pay (15 Meldungen | 0,89%)

Allgemeine Zahlen:

  • 1.939-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (43,09%)
  • 74-mal wurde nach der PIN verlangt (1,64%)
  • 119-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (2,64%)
  • 5-mal war neben der PIN außerdem eine Unterschrift fällig (0,11%)

Die Auswertung über alle 4.854 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) ergibt folgendes Bild:

  • 214 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (4,41%)
  • 114 Einträge stammen aus Österreich (2,35%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 5,19 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Allianz startet Bezahl-App Pay&Protect mit Apple Pay

Mit Pay&Protect bringt die Allianz Deutschland eine neue Mobile-Payment-App mit Apple Pay Unterstützung auf den Markt. Hinter der App steht eine digitale Visa Karte. Allianz kooperiert hierbei mit der Wirecard AG. Pay&Protect wird in den Produktvarianten Light und Premium angeboten. Die Beantragung der Karte erfolgt unmittelbar aus der Allianz Pay&Protect App heraus und soll nach wenigen Minuten abgeschlossen sein. Das Mindestalter für die Beantragung der Karte beträgt 18 Jahre.

Die Light Variante wird kostenlos zur Verfügung gestellt, allerdings mit starken Einschränkungen. Für die Premium Version fallen 1,25 € je Monat an. Bei einem Transaktionsvolumen von mehr als 5.000 € im Jahr entfallen diese Gebühren für die nächsten 12 Monate.

Allianz Pay&Protect Light:

  • Nur für den Einsatz in Geschäften innerhalb Deutschlands verwendbar
  • Guthaben aufladbar per Überweisung oder Kreditkarte. Beim Aufladen über eine Kreditkarte fallen 0,50 € je Überweisung an.
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Das Zahlungslimit liegt bei 100 € pro Monat
  • Keine Identifizierung erforderlich

Allianz Pay&Protect Premium:

  • Echte Kreditkarte (Charge-Kreditkarte)
  • Mit einem bestehenden Girokonto verbinden (es ist kein neues Konto erforderlich)
  • Bis zu 3.000 € monatliches Limit (je nach Kreditwürdigkeit)
  • Weltweit einsetzbar
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Allianz Banking- und Online-Käuferschutz
  • Videoidentifizierung

Aufgrund der Einschränkungen bei der Light Variante, dürfte diese Version nur für Nutzer/Innen interessant sein, die das mobile Bezahlen testen möchten. Ein Upgrade auf die Premium Version ist jederzeit möglich.

Weiterführende Links:

Wissenswertes zur Apple Card

Update: Der Start im August wurde zwischenzeitlich durch Apple bestätigt. Wann die Apple Card in Europa Einzug hält, ist weiterhin unklar.

 

Die Meldungen verdichten sich, dass Apples neue Kreditkarte „Apple Card“ im August in den USA erscheinen soll. Wann die Karte in Deutschland herausgegeben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Was es mit der Apple Card auf sich hat, soll in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst werden:

Was ist die Apple Card?

Bei der Apple Card handelt es sich um eine Kreditkarte aus dem Hause Apple in Kooperation mit dem Bankhaus Goldman Sachs und Mastercard. Apple Card Virtuell

Wie komme ich an die Apple Card?

Die Apple Card wird über das iPhone beantragt und kann unmittelbar nach dem Anmeldvorgang verwendet werden. Voraussetzung für den Erhalt der Apple Card ist eine ausreichende Bonität.

Erhalte ich auch eine physische Karte?

Ja, zur virtuellen Karte wird eine physische Karte versendet. Hierbei handelt es sich um eine lasergeätzte Titankarte. Die Karte ist sehr minimalistisch gestaltet. Eine Kreditkartennummer, den CVV-Code, ein Ablaufdatum oder Unterschriftsfeld sucht man vergebens. Das steigert die Sicherheit bei Verlust der Karte. Neben einem EMV-Chip findet man auf der Kartenvorderseite das Apple Logo sowie den Namen des Karteninhabers. Auf der Rückseite ist das Goldman Sachs Logo sowie ein Mastercard Logo aufgebracht. Alle weiteren Karteninformationen sind in der Wallet-App hinterlegt. Die physische Apple Card ist dann hilfreich, wenn das Bezahlen mit Apple Pay nicht möglich ist. Apple Card Vorderseite

Wo kann ich die Apple Card einsetzen?

Die Apple Card lässt sich im stationären Handel wie auch im Online-Handel einsetzen. Voraussetzung ist eine Mastercard Akzeptanz.

Welche Kartengebühren fallen an?

Laut Apple fallen weder Jahresgebühren noch Auslandseinsatzgebühren für die Karte an. Allerdings werden hohe Überziehungszinsen fällig, falls der anfallende Monatsbeitrag offen bleibt. Der Sollzins liegt je nach Bonität zwischen 13,24 und 24,24% p.a. (Angaben für die USA).

Wie hoch ist der Verfügungsrahmen bei der Apple Card?

Wie bei anderen Kreditkarten gibt es auch bei der Apple Card ein Kreditlimit, dass vom Bonitätsscore des Karteninhabers abhängig ist. Ein höherer Bonitätsscore wirkt sich positiv auf das Kreditlimit aus.

Wann erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnungssumme wird zum Ende des Monats (wahlweise auch in anderen zeitlichen Abständen) über ein verknüpftes Girokonto oder die Apple Cash Karte beglichen.

Lässt sich die Apple Card mit der Apple Watch nutzen

Die Apple Card funktioniert wie andere Apple Pay unterstützte Kreditkarten und kann demnach zur Apple Watch hinzufügt werden.

Stehen Partnerkarten zur Verfügung?

Nein, pro Person wird nur eine Karte ausgegeben.

Was ist wenn ich die Apple Card verliere?

In der Wallet-App steht eine Option zur Verfügung, über die sich die Karte sperren lässt. Zugleich kann man eine neue Karte bestellen.

Gibt es Bonusprogramme?

Ja, zur Apple Card gibt es ein umfangreiches Cashback-Programm. Mit jedem Einkauf, bei dem die Apple Card zum Einsatz kommt, erhält man 1% Cashback. Bei Einkäufen mit Apple Pay werden 2% Cashback gutgeschrieben. Für Einkäufe bei Apple (Apple Store, iTunes Store, App Store oder den Apple-Diensten) erhält man 3% Cashback. Die Beträge werden taggenau auf der Apple Cash Karte gutgeschrieben. Das Guthaben kann für neue Einkäufe mit Apple Pay genutzt, auf das Girokonto überwiesen oder an Freunde gesendet werden.

Wie verfolge ich meine Ausgaben?

Sämtliche Transaktionen werden in der Wallet-App farblich kategorisiert dargestellt. Darüber hinaus gibt es Zusammenfassungen über die wöchentlichen und monatlichen Ausgaben. Unmittelbar nach dem Einsatz der Apple Card erhält man eine Push-Benachrichtigung über die getätigte Transaktion. Apple Card Auswertung

Wie steht es um die Privatsphäre?

Beim Hinterlegen der Apple Card wird eine eindeutige Gerätenummer (Device Account Number) generiert. Diese Nummer wird verschlüsselt in einem zertifizierten Chip (Secure Element) abgelegt. Mit jedem eingeleiteten Bezahlvorgang wird ein Sicherheitscode erzeugt, welcher mit der Gerätenummer kombiniert wird. Nach der Authentifizierung über Face- bzw. Touch-ID wird beim Bezahlen nur dieser Sicherheitscode (Token) an den Händler übermittelt. Der Händler erhält somit keinerlei Kreditkarten- oder persönliche Daten wie beispielsweise den Namen oder die Anschrift des Kunden. Apple erfährt weder in welchen Geschäften bzw. was der Kunde gekauft hat. Einzig bei Goldman Sachs erfolgt eine Zusammenführung der Kundendaten. Jedoch hat Goldman Sachs zugestimmt, diese Daten niemals für Marketingzwecke zu verwenden oder an Dritte weiterzugeben.

Wo erhalte ich Support für meine Apple Card

Support für die Apple Card erhält man über die Apple eigene Nachrichten App via Business Chat. Auf diesem Wege kann man mit einem Support Mitarbeiter rund um die Uhr (24/7) schriftlich in Kontakt treten.

(Stand 27.07.2019)

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafiken im Beitrag): apple.com

Einsatz vom iPhone und der Apple Watch in China’s ÖPNV

Ein Gastbeitrag von Kevin Schmiechen

In diesem Gastbeitrag möchte ich über meine Erfahrung mit iPhone und Apple Watch als Zahlungsmittel im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Peking und Shanghai berichten.
Doch bevor es losgeht, will ich noch ein paar Worte zur aktuellen Situation von Apple Pay im chinesischen Einzelhandel loswerden. China hat in den letzten Jahren die Entwicklung vom Bargeld zum Mobile-App Payment fast ohne Umwege über Plastikgeld wie Kreditkarten geschafft. Genauso wie WeChat der Quasi-Standardmessenger ist, sind WeChat Pay und AliPay die Duopolisten für mobiles Bezahlen. Meiner Erfahrung nach wird ein chinesisches Bankkonto für die Registrierung bei beiden Anbietern benötigt, womit die Nutzung für die meisten Nicht-Chinesen leider nicht in Frage kommt. Abseits von touristischen Hot-Spots, Hotels und großen Einkaufszentren fällt man somit auf Bargeld zurück. Selbst bei einem McDonalds Selfservice Terminal in einer Shanghaier Filiale erhielt ich nur eine Fehlermeldung, als ich mit Apple Pay bezahlen wollte, obwohl Apple Pay explizit als Zahlungsmethode ausgewählt werden konnte.

Im ÖPNV in den beiden Städten sieht die Situation zum Glück deutlich besser aus. Es macht richtig Spaß bei aktiviertem Express-ÖPNV einfach nur das iPhone oder die Watch an das Lesegerät zu halten (ohne TouchID oder FaceID) und durch die Schranke zu gehen, während andere am Fahrkartenautomaten stehen um sich natürlich mit Bargeld eine Einzelfahrkarte zu kaufen. Das NFC-Modul funktioniert sogar noch für eine gewisse Zeit, wenn sich das iPhone schon mangels Stroms ausgeschaltet hat.

Kleine Notiz am Rande:
Ich hatte eine chinesische SIM-Karte und somit die ganze Zeit Internet. Für die Einrichtung der Karte wird Internet benötigt, für die Benutzung wohl eher nicht.

Die Einrichtung ist leider mit einigen Stolpersteinen versehen. So kann man nicht direkt über die Kreditkarte im Wallet bezahlen, sondern muss sich zuerst eine Metro-Card für die jeweilige Stadt im Wallet einrichten.

Dies ist auch direkt im Wallet möglich, sobald man sich im Land aufhält, doch China wäre nicht China, wenn es problemlos für Ausländer funktionieren würde. Für die Einrichtung muss nämlich eine China UnionPay Karte im Wallet hinterlegt sein. Zum Glück gibt es aber einen Work-Around. Man kann eine bestehende physische Metro-Card nutzen, um eine Karte im Wallet einzurichten und das Guthaben zu übertragen. Dazu wählt man im Einrichtungsdialog den entsprechenden Eintrag aus und hält den oberen Bereich des iPhones für mehrere Sekunden an die Karte, damit die Daten per NFC ausgelesen werden können. Vom übertragenen Guthaben werden noch 20 RMB als Pfand für die virtuelle Karte abgezogen. Aufgrund von Sprachproblemen konnte ich nicht klären, wie man das Pfand für die virtuelle Karte zurückbekommt. Normalerweise verwendet man eine App für die Verwaltung der Karte. Diese ist jedoch nur auf chinesisch verfügbar und trotz Übersetzungsapp war es mir mangels chinesischen Bankkontos bzw. Personalausweises nicht möglich mich zu registrieren. Apple Fans sollte der Spaß aber bestimmt die 2,60€ Pfand wert sein.

Die Schritte für die Einrichtung nochmal zusammengefasst:

  • Am Schalter eine Metro-Card mit ausreichend Guthaben besorgen (Kostet 20 RMB Pfand für die physische Karte + gewünschtes Guthaben + 20 RMB Pfand für die Karte im Wallet berücksichtigen)
  • Einrichtungsdialog direkt im Wallet oder im Wallet-Bereich der Watch App starten und Guthaben übertragen
  • Physische Karte wieder abgeben und Pfand zurückbekommen
  • Digitale Karte für Fahrten verwenden und Spaß haben

Das Aufladen von weiterem Guthaben ist leider auch nicht so einfach. Eigentlich kann man im Wallet die Karte komfortabel aufladen, doch dafür braucht man wieder eine China UnionPay Karte. In Peking habe ich nur Automaten für Einzelfahrkarten gefunden. Das Guthaben lässt sich aber an den Service Points in jeder Station mit Bargeld aufladen. Dazu musste ich aber die Karte in den Dienstmodus versetzen, damit die Lesegeräte die Karte auf dem iPhone erkennen konnten.

iPhone im ÖPNV

Zusätzlich galt es die Mitarbeiter an den Service Points zu überzeugen, da diese erst nicht glaubten, dass es mit dem iPhone wirklich funktioniert. In Shanghai gibt es Automaten für die Metro-Card, aber nur die wenigsten akzeptieren Bargeld und dann auch nur 50 und 100 RMB Scheine.

iPhone im ÖPNV

Wenn man das Guthaben nur kurz aufstocken will ist das in den meisten Fällen allerdings viel zu viel. Als Workaround habe ich chinesische Passanten gebeten für mich mit ihrem WeChat Pay Account zu zahlen und ich habe ihnen dann das Bargeld gegeben. Aufgrund der Sprachprobleme war für die Kommunikation zwar der verstärkte Einsatz von Händen und Füßen notwendig, doch es hat immer funktioniert und ein wenig Abenteuer gehört doch auch zum Reisen dazu.
Wie oben beschrieben, muss man beim Eingang und Ausgang nur noch sein Device an das Lesegerät halten und schon kann es losgehen. Da es in beiden Städten keine Tageskarten gibt, muss man sich so auch keine Sorgen über Tarife machen. Übrigens, wenn man Internet hat funktioniert Apple Maps wunderbar für die Navigation. Alle Metro und Buslinien sind hinterlegt und es wird der gesamte Preis für eine Route angezeigt. Apple Maps warnt sogar davor, wenn das Guthaben auf der Karte im Wallet nicht ausreicht. So macht das Reisen Spaß und zeigt, wie weit wir in Deutschland noch hinten dran sind.

Übrigens:
Die Region musste ich an meinem iPhone nicht umstellen, doch die ÖPNV-Navigation und die Einrichtung der Metro-Karten waren erst möglich, als ich in China angekommen war.

Ab dem 16. Juli – Apple Pay für netbank Kunden

Update: Wie vergangene Woche angekündigt, steht Apple Pay ab sofort für Kunden der netbank zur Verfügung.

Apple Pay - netbank

Kunden der netbank (eine Marke der Augsburger Aktienbank) dürfen sich freuen. Alle Kunden die im Besitz einer netbank Debit oder Premium Mastercard sind, können diese ab dem 16. Juli für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen. Auch die Prepaid Karte, für die kein eigenes netbank Girokonto erforderlich ist, lässt sich zur Apple Wallet hinzufügen.

Die Augsburger Aktienbank wird der 22. Finanzdienstleister sein, der seinen Kunden das Bezahlen mit Apple Pay ermöglicht.

Nachfolgend die Karten Konditionen im Vergleich:

Mastercard Debit:

  • 0,00 € Jahresgebühr bei einem Einkommenseingang von mind. 400 € pro Monat (keine Teilbeträge!). Eigenüberweisungen und Mieteinahmen gelten nicht als Einkommenseingang
  • Bei einem Einkommenseingang bis 400 € liegt die Kartenjahresgebühr bei 10 €
  • Bargeldabhebungen am Geldautomaten sind 1 x p.M. frei. Alle weiteren Verfügungen 3 €
  • Bargeldloses Bezahlen im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,00% vom Kartenumsatz

Mastercard Premium:

  • Jahresgebühr 100 €
  • Standardlimit (bonitätsabhängig) 5.500 €
  • Bargeldabhebungen am Geldautomaten 3 x p.M. 0,00 €, jede weitere Verfügung 3,00 €
  • bargeldloses Bezahlen im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,00% vom Umsatz
  • Zusatzleistungen wie beispielsweise diverse Versicherungen sind inklusive

Mastercard Prepaid:

  • Jahresgebühr 19,00 €
  • Kartenaufladung 0,00 €
  • Einsatz der Kreditkarte im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,50 % vom Umsatz
  • Bargeldverfügung weltweit 3,50 €

Die Prepaid Karte lässt sich von jedem deutschen Girokonto aufladen. Auch lässt sich ein Kartenmotiv auswählen.

Wie steht ihr zur netbank und wie interessant erachtet ihr die Kartenkonditionen? Aus meiner Sicht könnte die netbank Prepaid Karte durchaus eine denkbare Alternative zur boon-Card sein. Alleine die Möglichkeit der Bargeldverfügung, mag für den einen oder anderen interessant sein.

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

netbank.de

Apple Pay ab sofort auch mit der Klarna Card

Klarna Card - Apple PayMit dem schwedischen Zahlungsanbieter Klarna Bank AB (publ) kam gestern ein weiterer Zahlungsdienstleister hinzu, deren Karte sich für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen lässt. Inhaber der Klarna Card können mit nur wenigen Klicks Apple Pay über die Apple Wallet App hinzufügen und so Zahlungen im stationären Handel und online tätigen. Die Klarna Card muss zuvor mit einem Konto bei einer deutschen Bank verknüpft werden.

Klarna Card – ein etwas anderer Ansatz:

Im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistern schlägt Klarna einen etwas anderen Weg ein.

Nach dem Einkauf im Handel oder im Online-Shop stehen dem Käufer die Zahlungsoptionen „Sofort per Lastschriftverfahren“, „per Rechnung“ oder per „Ratenkauf“ zur Verfügung. Die gewünschte Zahlungsart lässt sich nach dem Einkauf über die hauseigene iOS App auswählen. Voraussetzung für den Einsatz der Klarna Card ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine angemessene Bonität.

Es gibt keinen festen Einkaufsrahmen für deine Klarna Card. Klarna ermittelt deine Verfügungsmöglichkeiten laufend unter Berücksichtigung aller deiner mit uns getätigten Zahlungen sowie deiner finanziellen Situation. Dabei kann Klarna eine Kreditprüfung durchführen.[1]

Einsetzen lässt sich die Karte überall dort, wo eine Visa Karte akzeptiert wird. Das Abheben von Bargeld ist mit der Klarna Card jedoch nicht möglich.

… du kannst mit der Karte kein Geld an Automaten beziehen, denn wir glauben an eine bargeldlose Zukunft. Cash is not king![1]

Für die Kreditkarte fallen keine jährlichen Gebühren an. Auch die Nutzung im Ausland ist gebührenfrei. Dafür entstehen beim Ratenkauf erhebliche Zinsen. Der Zinssatz liegt aktuell bei 11,95% p. a.. Zudem fällt ein fixer Zins von 0,45€ pro Monat an.

Weiterführende Links:

Quelle:

1. Klarna

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

Klarna Presse