Apfel.cash :: Alles rund um Apple Pay

Apfel.cash - Der inoffizielle Apple Pay Blog

Willkommen auf Apfel.cash – dem inoffiziellen Apple Pay Blog

Apfel.cash wurde ins Leben gerufen, um über Apple’s mobilen Bezahldienst Apple Pay zu berichten und zu informieren. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf den Themen Sicherheit und Technik, Finanzdienstleister und Handelsunternehmen sowie auf aktuelle Entwicklungen rund um Apple Pay. In der Rubrik Apple Pay Locator findet ihr zahlreiche Einträge von Einzelhandelsgeschäften, in denen bereits mit Apple Pay bezahlt wurde. Die Einträge basieren auf Einkäufe unserer Blogbesucher/innen.

Soweit ihr Fragen zu Apple Pay habt oder mir Vorschläge zum Blog zukommen lassen möchtet, werde ich gerne versuchen weiterzuhelfen. Für Fragen und Diskussionen steht euch neben diesem Blog auch das Apple Pay Forum zur Verfügung.

Doch nun viel Spaß auf den Seiten von Apfel.cash

In eigener Sache: Apfel.cash liegt vorläufig auf Eis

Liebe Blog-Besucher/innen,

auf apfel.cash werden bis auf Weiteres keine neuen Beiträge eingestellt. Die bestehenden Inhalte werden jedoch erst einmal erhalten bleiben. Ebenso werde ich von Zeit zu Zeit neu gemeldete Akzeptanzstellen in der Datenbank hinterlegen.

Wer sich in naher Zukunft berufen fühlt, hier einen Gastbeitrag/Erfahrungsbericht veröffentlichen zu wollen, darf sich gerne an mich wenden.

Die Entscheidung, den Blog erst einmal auf dem heutigen Stand zu belassen, fiel mir alles andere als einfach. Immerhin steckte ich in den vergangenen 3 Jahren viel Zeit und Herzblut in dieses Projekt. Nichts des do trotz ist aus meiner Sicht zur Entwicklung und Einführung von Apple Pay erst einmal alles gesagt.

Sollte es eines Tages Neuigkeiten zur Einführung der Apple Card oder zu Apple Cash in Deutschland geben, werde ich diese Themen gerne aufgreifen und berichten.

Für die großartige Zeit, mit den zahlreichen konstruktiven Kommentaren, möchte ich mich bei Euch allen ganz herzlich bedanken!

Es würde mich freuen, wenn wir weiterhin über Twitter in Kontakt bleiben.

Euer
Claus

Apple Pay: Weitere Banken mit an Bord

Einen Tag vor dem Jubiläum (1 Jahr Apple Pay in Deutschland), kommen mit der Sparkasse, der Norisbank,  der Commerzbank  sowie der BW-Bank gleich vier weitere kooperierende Banken hinzu, die Apple Pay ab sofort unterstützen.

Sparkasse - Apple PayNachdem sich die Sparkasse-Finanzgruppe nach Einführung von Apple Pay zu anfangs noch gegen eine Unterstützung aussprach, folgte im März die Rolle rückwärts. Dem Druck von Kundenseite beugend, entschied man sich kurzerhand Apple Pay in diesem Jahr anzubieten (wir berichteten). Seither wurden die interessierten Kunden hingehalten, ohne dass ein offizieller Starttermin seitens der Sparkasse kommuniziert wurde. So gab die Sparkasse auf Twitter zur Frage, wann es denn endlich losgeht, die immer wiederkehrende Antwort:

Sparkasse auf Twitter

Mit dem heutigen Tage hat die Warterei ein Ende. Im ersten Schritt lässt sich die Mastercard- oder Visa Kreditkarte sowie die Sparkassen Basiskarte (Debitkarte) in der Apple Wallet hinterlegen. Im kommenden Jahr soll auch die Sparkassen Girocard unterstützt werden.

Um Apple Pay unmittelbar zum Start einsetzen zu können, wird folgendes benötigt:

  • Online-Banking
  • Sparkassen-App
  • pushTAN oder chipTAN
  • Sparkassen-Kreditkarte oder Sparkassen-Karte Basis (Debitkarte)

Norisbank - Apple PayAls weitere Bank reiht sich die norisbank ein. Hier handelt es sich um eine reine Direktbank. Für das Bezahlen mit Apple Pay wird die „norisbank Mastercard“ (Debit- oder Kreditkarte) unterstützt.

Das benötigen norisbank Kunden zur Nutzung von Apple Pay:

  • norisbank Girokonto
  • norisbank Mastercard (Debit- oder Kreditkarte)
  • norisbank App

Commerzbank - Apple PayIm Gegensatz zur Sparkasse, die bereits seit längerem die Unterstützung von Apple Pay ankündigte, brach die Commerzbank erst Ende November ihr Schweigen.

Die Commerzbank-Tochtergesellschaft „comdirect“ unterstützt bereits seit Oktober 2019 das Bezahlen mit Apple Pay. Nun ist auch die „Mutter“ mit an Bord. Es können alle Commerzbank Kreditkarten (auch Businesskarten sowie TUI-, Bahn- und Tchibo-Kreditkarten) für das Bezahlen mit Apple Pay aktiviert werden.

Mit etwa 1.060 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken [1].


BW-Bank - Apple PayDes Weiteren lässt sich ab sofort die Visa Kreditkarte der BW-Bank für Apple Pay aktivieren. Die sogenannte „SPECIAL Visa Card“ wird zu einem Jahrespreis von 29€ ausgegeben. Für Kunden mit einem Girokonto „BW extend classic“ fallen keine Jahresgebühren an. Die Kreditkartenabrechnung ist über jedes Girokonto, egal bei welcher Bank, möglich. Außerdem erhält man auf Wunsch die Möglichkeit einer flexiblen Rückzahlung.

Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) ist ein zur Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehörendes deutsches Kreditinstitut mit Sitz in Stuttgart [2].

 

Weiterführende Links:

Quellennachweis:

1. Commerzbank | de.wikipedia.org | Aufruf: 09. Dezember 2019

2. BW-Bank | de.wikipedia.org | Aufruf: 09. Dezember 2019

Apple Pay: Rückblick Kalenderwoche 49 / 2019

Nachdem es bereits im November einiges Neues über Apple Pay  zu berichten gab, so gibt es auch in der ersten Dezemberwoche wieder interessantes zu vermelden:

  • Apple Pay – die Volks- und Raiffeisenbanken starten erst 2020
    Anders als bislang angekündigt, führen die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken Apple Pay nun doch erst im kommenden Jahr ein.VBRB - Apple PayInwieweit diese Ankündigung etwas mit dem Gesetz zur Öffnung der NFC-Schnittstelle für Drittanbieter zu tun hat, läßt sich nicht sicher beantworten. Zu vermuten wäre es, denn schließlich hat neben der Sparkassen-Finanzgruppe, auch der Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken darauf gedrängt, die hauseigene Bezahllösung auf dem iPhone einsetzen zu können. Auf Twitter weißt die @BVRPresse den Vorwurf einer bewussten Verzögerung von sich und führt die Entscheidung auf Schwierigkeiten bei der technische Implementierung zurück. Die Kunden der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, die bereits seit Monaten auf die Einführung warten, sind über diese Verschiebung verständlicherweise alles andere als begeistert.
  • Openbank – Apple Pay gestartet
    Mit der Openbank reihte sich in dieser Woche ein weitere Bank ein, die ihren Kunden das Bezahlen mit Apple Pay ermöglicht. Die Openbank fungiert als Direktbank und ist eine Tochtergesellschaft der spanischen Santander Gruppe. Nach eigenen Aussagen handelt es sich bei der Openbank um die größte digitale Bank Europas. Im kostenlosen „Open Girokonto“ ist eine Debit-Mastercard enthalten. Für Überweisungen innerhalb Deutschlands und der EU (in Euro) fallen keine gesonderten Gebühren an. Es sind 5 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat, an allen Geldautomaten in der Eurozone sowie unbegrenzt an allen 40.000 Geldautomaten der Santander-Gruppe, inklusive. Zu beachten gilt es jedoch, dass die Höchstgrenze beim Kauf oder Erwerb von Waren und Dienstleistungen auf 2.000 € begrenzt ist. Bargeldabhebungen sind täglich auf 600 € beschränkt. Für 9,99€ monatlich, lässt sich der sogenannte „R 42 Modus“ aktivieren, indem weitere Leistungen und Reiseversicherungen enthalten sind. Die Openbank ist Mitglied des spanischen Einlagensicherungsfonds, der Ersparnisse und Kapitalanlagen bis zu 100.000 Euro abdeckt. Ob sich die Debit-Mastercard bereits jetzt mit Apple Pay einsetzen lässt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. In der Apple Wallet wird die Openbank bereits für die Nutzung mit Apple Pay aufgeführt. Auf der Internetpräsenz der Openbank ist wiederum zu lesen, dass Apple Pay erst demnächst starten wird.

Hamburger Pizzeria Heat – Bargeld nicht mehr gefragt

BargeldlosIn einem interessanten Beitrag der Hamburger Morgenpost, wurde in der heutigen Ausgabe über eine Pizzeria berichtet, die beim Bezahlen kein Bargeld mehr akzeptiert. Die Rede ist von der Pizzeria „Heat“ in Hamburg-Altona, Harkortstraße 81.

In der Gastronomiebranche war das Hamburger Kaffeehaus „Public Coffee Roasters“ übrigens Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen. So verbannte „Public Coffee Roasters“ bereits 2017 Geldscheine und Münzen aus seinen Cafés.

Gleichermaßen hat der „Heat“ Inhaber „Lennert Wendt“, die Vorteile für das bargeldlose Bezahlen erkannt.

So erklärt Lennert Wendt gegenüber der Hamburger Morgenpost seine Entscheidung wie folgt:

„Geld zu drucken und zu prägen, es zu transportieren und zu entsorgen verursacht höhere ökologische Kosten als der digitale Zahlungsverkehr. Außerdem ist das Plastikgeld hygienischer und die Kartenzahlung entlaste die Kellner, die kein Geld mehr zählen müssen und man spare sich auch die Spritkosten für den Weg zur Bank. Insgesamt spare das bargeldlose Zahlen dem Restaurant monatlich 1500 Euro ein, so Wendt.“

Wie ich finde, durchaus nachvollziehbare und gute Argumente die Lennert Wendt hier anführt.

Bei meinem kommenden Besuch in Hamburg gilt ein Besuch im Public Coffee Roasters sowie der Pizzeria Heat als sicher.

Im Kommentarfeld dürft ihr gerne schreiben, wie ihr über das Verbannen von Bargeld in der Gastronomiebranche denkt.

Apple Pay :: Neues im November 2019

In Sachen Apple Pay gab es im November einige Bewegungen. Nachfolgend möchte ich die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfassen:

  • Sparkasse – Apple Pay in den Startlöchern
    Lange Zeit sträubte sich Sparkassen-Finanzgruppe vehement, Apple’s mobilen Bezahldienst zu unterstützen. Vielmehr setzte man auf die hauseigene Sparkassen App. Dem Druck der Kunden beugend, entschied man sich im März 2019 kurzerhand, Apple Pay noch in diesem Jahr anzubieten (wir berichteten). Vergangene Woche wurde die App einem Update unterzogen. In der Beschreibung zu diesem Update ist zu lesen, dass die Sparkassen App für Apple Pay bereit ist.

    „Die Sparkassen führen noch im Jahr 2019 Apple Pay für Kreditkarten ein. Mit dem Start dieses Services wird bei allen teilnehmenden Sparkassen ein neuer Menüpunkt „Apple Pay“ aktiviert werden. Sie können ab diesem Termin hierüber Ihre Mastercard- oder Visa-Kreditkarte oder Ihre Sparkassen-Karte Basis (Debitkarte) für Apple Pay hinterlegen und schon sind Sie startklar für die einfache, sichere und vertrauliche Zahlungsweise mit Ihrem iPhone und jedem Apple-Gerät, das Apple Pay unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/bezahlverfahren/apple-pay.html

    Hieraus lässt sich schließen, dass der Start nun unmittelbar bevorstehen dürfte. Zur Einführung lassen sich die Kreditkarten der Sparkasse sowie die Debitkarte zur Apple Wallet hinzufügen. Im Laufe des Jahres 2020 soll auch die Sparkassen Girocard unterstützt werden.

  • Apple soll die NFC-Schnittstelle für Drittanbieter öffnen
    In Zusammenhang mit einem Gesetzesentwurf zur Umsetzung zur EU-Geldwäscherichtlinie, brachte der Finanzausschuss des deutschen Bundestags Mitte November ein Gesetz auf den Weg, der Apple zur Öffnung der NFC-Schnittstelle zwingen soll. Hierdurch soll es künftig anderen mobilen Bezahldiensten möglich sein, die NFC-Schnittstelle für das kontaktlose Bezahlen zu nutzen. Die Sparkassen-Finanzgruppe fordert bereits seit längerem, die NFC-Schnittstelle für Dritte zu öffnen. Apple selbst läuft verständlicherweise Sturm gegen diese neue Richtlinie. Immerhin findet der Zugriff über einen gesonderten Chip statt, in dem Apple weitere Daten wie Passwörter absichert. Apple befürchtet, dass mit der Öffnung der NFC-Schnittstelle die Sicherheit von Finanzdaten gefährdet werden könnte.

    „Wir befürchten, dass der Gesetzentwurf die Nutzerfreundlichkeit bei Zahlungen verschlechtern und den Datenschutz und die Sicherheit von Finanzdaten gefährden könnte.“

    Am vergangenen Freitag stimmte der Bundesrat dem Entwurf zur Öffnung der NFC-Schnittstelle zu. Wie denkt Ihr über das neue Gesetz? Fluch oder Segen? Auf der rechten Seitenleiste könnt Ihr hierzu an einer aktuellen Umfrage teilnehmen oder unter diesem Beitrag ein Kommentar hinterlassen.

  • Auch die Commerzbank ist demnächst an Board
    Wie die Commerzbank im November auf seiner Internetpräsenz verlauten ließ, will die Großbank seinen Kunden in Zukunft Apple Pay anbieten. Ein genauer Starttermin wurde nicht genannt.

    „Wir möchten dem Kundenwunsch nach einer weiteren Möglichkeit mobil zu bezahlen nachkommen. Die Verträge mit Apple sind unterzeichnet. Den genauen Starttermin werden wir Ihnen hier in Kürze mitteilen.“

  • Apple Pay startet in Weißrussland
    Am 19. November ging Apple Pay in einem weiteren osteuropäischen Staat, genauer gesagt der Republik Belarus, an den Start. Zu Beginn ist ausschließlich die Sberbank mit den Debitkarten von Mastercard und Visa dabei. Apple Pay steht nun weltweit in 58 Staaten (inkl. der Stadtstaaten Monaco und Vatikanstadt) zur Verfügung.
  • Apple Pay Akzeptanzdatenbank – 5.000er Marke geknackt
    Es freut mich an dieser Stelle berichten zu dürfen, dass ich am 24. November den 5.000sten Eintrag in der Apple Pay Akzeptanzdatenbank erfasst habe. Bei diesem Eintrag handelt es sich um den Kaufhof in der Domstadt Speyer (Rheinland-Pfalz). Die Meldung stammt von unserem Bloguser @HappyGeoCacher. Vielen Dank für euere tolle Unterstützung, die uneingeschränkt anhält.

boon. schafft die monatliche Gebühr ab

„Die schönsten Dinge im Leben sind kostenlos. boon. jetzt auch! So sparst du dir monatlich die 1,49€/CHF/£, die es bisher nach der 3-monatigen Probezeit noch gab.“

Das kündigte boon. by Wirecard heute auf seiner Internetpräsenz beboon an. Bereits Anfang April wurde das Entgelt für den Auslandseinsatz gestrichen.

Neben dem kontaktlosen Bezahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch, ist auch das Senden von Geld in Echtzeit an andere boon.PLUS Nutzer möglich. Darüber hinaus profitiert man regelmäßig von Cashback Aktionen. Das „Betanken“ der virtuellen boon. Prepaid Mastercard ist via Debit-, Kreditkarte oder per Banküberweisung möglich.

Die virtuelle Karte lässt sich unmittelbar aus der boon.-App heraus beantragen und einrichten. Für das boon. Plus Konto ist allerdings ein Identitäts- und Adressnachweis erforderlich. Nach der Freischaltung profitiert man mit dem PLUS Konto von deutlich höheren Limits.

Soweit die eigene Hausbank Apple Pay noch nicht unterstützt oder man eine weitere Bezahlkarte (beispielsweise für den Einsatz ausserhalb des EWR) zur Wallet hinzufügen möchte, ist die boon.-Card sicher eine interessante Lösung.

In Anlehnung an diesen Beitrag, wurde auf der rechten Seitenleiste eine Umfrage gestartet.

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

Offizielle Seite

Apple Pay: ING reiht sich ein

Apple Pay: ING Visa CardAb sofort lässt sich Apple Pay auch von den Kunden der ING-DiBa nutzen. 10 Monate nach Einführung von Apple Pay in Deutschland, reiht sich nun auch die ING-DiBa in die Liste der Banken ein, die Apple Pay hierzulande unterstützen. Hierzu zählen u.a. die Deutsche Bank, N26, comdirect und einige mehr (siehe Bankenübersicht). Wenn man den jüngsten Gerüchten Glauben schenken darf, so soll auch die Sparkasse kurz davor stehen, Apple Pay zu unterstützen.

Die heutige Einführung ist sicher auch der Hartnäckigkeit der ING Kunden geschuldet. Seit geraumer Zeit wurde die Direktbank in den sozialen Netzwerken immer wieder dazu aufgefordert, Apple Pay endlich in Deutschland anzubieten. In den Niederlanden unterstützt ING bereits seit längerem Apple Pay.

Die ING Visa Card (Debitkarte) lässt sich über die hauseigene App „Banking to go“ oder auf direktem Wege zur Apple Wallet hinzufügen.

Bei der ING-DiBa mit Sitz in Frankfurt am Main handelt es sich um ein Tochterunternehmen der niederländischen ING Groep und ist gemessen an Kundenzahlen, mit 9,3 Millionen Kunden im Jahr 2019 die größte Direktbank Deutschlands. Bei ING handelt es sich um einen Markenname der ING-DiBa [1].

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

ING Presse

Quellennachweis:

1. ING-DiBa | de.wikipedia.org | Aufruf: 15. Oktober 2019

Einsatz von Apple Pay in Deutschland (4., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandDank der zahlreichen Meldungen eurer Einkäufe mit Apple Pay im stationären Handel, war es möglich eine 4. überarbeitete Auswertung zum Einsatz von Apple Pay zu erstellen.

In der aktuellen Übersicht sind 4.500 der insgesamt 4.854 Meldungen eingeflossen (Stand: 8. Sept. 2019).

Analysiert wurden ausschließlich Verkaufsstellen mit Sitz in Deutschland. Zudem wurden nur die Geschäfte herangezogen, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war. So erklärt sich, weshalb nur 4.500 der insgesamt 4.854 Datensätze in der Statistik berücksichtigt sind.

Die 4.500 Datensätze beinhalten insgesamt 928 Gemeinden, 16 Bundesländer und 1.264 Unternehmen/Filialen.

Hieraus ergibt sich folgendes Ergebnis:

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.896 Meldungen | 42,13%)
  2. Gastronomiebetriebe (665 Meldungen | 14,78%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (470 Meldungen | 10,44%)
  4. Drogeriebedarf (334 Meldungen | 7,42%)
  5. Bau- & Gartenmärkte (187 Meldungen | 4,16%)
  6. Bekleidung & Schuhe (182 Meldungen | 4,04%)
  7. Technikhäuser (94 Meldungen | 2,09%)
  8. Bäckerei & Konditorei (83 Meldungen | 1,84%)
  9. Einrichtungshäuser (71 Meldungen | 1,58%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (58 Meldungen | 1,29%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Unternehmen (Filialen)

  1. Aldi Süd/Nord (290 Meldungen | 6,44%)
  2. Rewe Markt (289 Meldungen | 6,42%)
  3. Edeka (277 Meldungen | 6,16%)
  4. Lidl (213 Meldungen | 4,73%)
  5. McDonalds (186 Meldungen | 4,13%)
  6. dm Drogerie (177 Meldungen | 3,93%)
  7. Netto Marken-Discount (139 Meldungen | 3,09%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (121 Meldungen | 2,69%)
  9. Kaufland (109 Meldungen | 2,42%)
  10. Aral Tankstelle (96 Meldungen | 2,13%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (194 Meldungen)
  2. Hamburg (139 Meldungen)
  3. Köln (135 Meldungen)
  4. München (95 Meldungen)
  5. Essen (87 Meldungen)
  6. Nürnberg (80 Meldungen)
  7. Stuttgart (76 Meldungen)
  8. Oldenburg (66 Meldungen)
  9. Bremen (65 Meldungen)
  10. Frankfurt am Main (65 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (1064 Meldungen)
  2. Bayern (780 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (604 Meldungen)
  4. Hessen (424 Meldungen)
  5. Niedersachsen (391 Meldungen)
  6. Berlin (195 Meldungen)
  7. Schleswig-Holstein (187 Meldungen)
  8. Sachsen (180 Meldungen)
  9. Rheinland-Pfalz (147 Meldungen)
  10. Hamburg (139 Meldungen)

Ranking der eingesetzten Karten in DE seit dem Start von Apple Pay am 11.12.19
(inkl. fehlgeschlagener Transaktionen)

  1. Mastercard (923 Meldungen | 55,07%)
  2. Visa (521 Meldungen | 31,09%)
  3. American Express (199 Meldungen | 11,87%)
  4. Maestro (18 Meldungen | 1,07%)
  5. V-Pay (15 Meldungen | 0,89%)

Allgemeine Zahlen:

  • 1.939-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (43,09%)
  • 74-mal wurde nach der PIN verlangt (1,64%)
  • 119-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (2,64%)
  • 5-mal war neben der PIN außerdem eine Unterschrift fällig (0,11%)

Die Auswertung über alle 4.854 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) ergibt folgendes Bild:

  • 214 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (4,41%)
  • 114 Einträge stammen aus Österreich (2,35%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 5,19 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Allianz startet Bezahl-App Pay&Protect mit Apple Pay

Mit Pay&Protect bringt die Allianz Deutschland eine neue Mobile-Payment-App mit Apple Pay Unterstützung auf den Markt. Hinter der App steht eine digitale Visa Karte. Allianz kooperiert hierbei mit der Wirecard AG. Pay&Protect wird in den Produktvarianten Light und Premium angeboten. Die Beantragung der Karte erfolgt unmittelbar aus der Allianz Pay&Protect App heraus und soll nach wenigen Minuten abgeschlossen sein. Das Mindestalter für die Beantragung der Karte beträgt 18 Jahre.

Die Light Variante wird kostenlos zur Verfügung gestellt, allerdings mit starken Einschränkungen. Für die Premium Version fallen 1,25 € je Monat an. Bei einem Transaktionsvolumen von mehr als 5.000 € im Jahr entfallen diese Gebühren für die nächsten 12 Monate.

Allianz Pay&Protect Light:

  • Nur für den Einsatz in Geschäften innerhalb Deutschlands verwendbar
  • Guthaben aufladbar per Überweisung oder Kreditkarte. Beim Aufladen über eine Kreditkarte fallen 0,50 € je Überweisung an.
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Das Zahlungslimit liegt bei 100 € pro Monat
  • Keine Identifizierung erforderlich

Allianz Pay&Protect Premium:

  • Echte Kreditkarte (Charge-Kreditkarte)
  • Mit einem bestehenden Girokonto verbinden (es ist kein neues Konto erforderlich)
  • Bis zu 3.000 € monatliches Limit (je nach Kreditwürdigkeit)
  • Weltweit einsetzbar
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Allianz Banking- und Online-Käuferschutz
  • Videoidentifizierung

Aufgrund der Einschränkungen bei der Light Variante, dürfte diese Version nur für Nutzer/Innen interessant sein, die das mobile Bezahlen testen möchten. Ein Upgrade auf die Premium Version ist jederzeit möglich.

Weiterführende Links:

Wissenswertes zur Apple Card

Update: Der Start im August wurde zwischenzeitlich durch Apple bestätigt. Wann die Apple Card in Europa Einzug hält, ist weiterhin unklar.

 

Die Meldungen verdichten sich, dass Apples neue Kreditkarte „Apple Card“ im August in den USA erscheinen soll. Wann die Karte in Deutschland herausgegeben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Was es mit der Apple Card auf sich hat, soll in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst werden:

Was ist die Apple Card?

Bei der Apple Card handelt es sich um eine Kreditkarte aus dem Hause Apple in Kooperation mit dem Bankhaus Goldman Sachs und Mastercard. Apple Card Virtuell

Wie komme ich an die Apple Card?

Die Apple Card wird über das iPhone beantragt und kann unmittelbar nach dem Anmeldvorgang verwendet werden. Voraussetzung für den Erhalt der Apple Card ist eine ausreichende Bonität.

Erhalte ich auch eine physische Karte?

Ja, zur virtuellen Karte wird eine physische Karte versendet. Hierbei handelt es sich um eine lasergeätzte Titankarte. Die Karte ist sehr minimalistisch gestaltet. Eine Kreditkartennummer, den CVV-Code, ein Ablaufdatum oder Unterschriftsfeld sucht man vergebens. Das steigert die Sicherheit bei Verlust der Karte. Neben einem EMV-Chip findet man auf der Kartenvorderseite das Apple Logo sowie den Namen des Karteninhabers. Auf der Rückseite ist das Goldman Sachs Logo sowie ein Mastercard Logo aufgebracht. Alle weiteren Karteninformationen sind in der Wallet-App hinterlegt. Die physische Apple Card ist dann hilfreich, wenn das Bezahlen mit Apple Pay nicht möglich ist. Apple Card Vorderseite

Wo kann ich die Apple Card einsetzen?

Die Apple Card lässt sich im stationären Handel wie auch im Online-Handel einsetzen. Voraussetzung ist eine Mastercard Akzeptanz.

Welche Kartengebühren fallen an?

Laut Apple fallen weder Jahresgebühren noch Auslandseinsatzgebühren für die Karte an. Allerdings werden hohe Überziehungszinsen fällig, falls der anfallende Monatsbeitrag offen bleibt. Der Sollzins liegt je nach Bonität zwischen 13,24 und 24,24% p.a. (Angaben für die USA).

Wie hoch ist der Verfügungsrahmen bei der Apple Card?

Wie bei anderen Kreditkarten gibt es auch bei der Apple Card ein Kreditlimit, dass vom Bonitätsscore des Karteninhabers abhängig ist. Ein höherer Bonitätsscore wirkt sich positiv auf das Kreditlimit aus.

Wann erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnungssumme wird zum Ende des Monats (wahlweise auch in anderen zeitlichen Abständen) über ein verknüpftes Girokonto oder die Apple Cash Karte beglichen.

Lässt sich die Apple Card mit der Apple Watch nutzen

Die Apple Card funktioniert wie andere Apple Pay unterstützte Kreditkarten und kann demnach zur Apple Watch hinzufügt werden.

Stehen Partnerkarten zur Verfügung?

Nein, pro Person wird nur eine Karte ausgegeben.

Was ist wenn ich die Apple Card verliere?

In der Wallet-App steht eine Option zur Verfügung, über die sich die Karte sperren lässt. Zugleich kann man eine neue Karte bestellen.

Gibt es Bonusprogramme?

Ja, zur Apple Card gibt es ein umfangreiches Cashback-Programm. Mit jedem Einkauf, bei dem die Apple Card zum Einsatz kommt, erhält man 1% Cashback. Bei Einkäufen mit Apple Pay werden 2% Cashback gutgeschrieben. Für Einkäufe bei Apple (Apple Store, iTunes Store, App Store oder den Apple-Diensten) erhält man 3% Cashback. Die Beträge werden taggenau auf der Apple Cash Karte gutgeschrieben. Das Guthaben kann für neue Einkäufe mit Apple Pay genutzt, auf das Girokonto überwiesen oder an Freunde gesendet werden.

Wie verfolge ich meine Ausgaben?

Sämtliche Transaktionen werden in der Wallet-App farblich kategorisiert dargestellt. Darüber hinaus gibt es Zusammenfassungen über die wöchentlichen und monatlichen Ausgaben. Unmittelbar nach dem Einsatz der Apple Card erhält man eine Push-Benachrichtigung über die getätigte Transaktion. Apple Card Auswertung

Wie steht es um die Privatsphäre?

Beim Hinterlegen der Apple Card wird eine eindeutige Gerätenummer (Device Account Number) generiert. Diese Nummer wird verschlüsselt in einem zertifizierten Chip (Secure Element) abgelegt. Mit jedem eingeleiteten Bezahlvorgang wird ein Sicherheitscode erzeugt, welcher mit der Gerätenummer kombiniert wird. Nach der Authentifizierung über Face- bzw. Touch-ID wird beim Bezahlen nur dieser Sicherheitscode (Token) an den Händler übermittelt. Der Händler erhält somit keinerlei Kreditkarten- oder persönliche Daten wie beispielsweise den Namen oder die Anschrift des Kunden. Apple erfährt weder in welchen Geschäften bzw. was der Kunde gekauft hat. Einzig bei Goldman Sachs erfolgt eine Zusammenführung der Kundendaten. Jedoch hat Goldman Sachs zugestimmt, diese Daten niemals für Marketingzwecke zu verwenden oder an Dritte weiterzugeben.

Wo erhalte ich Support für meine Apple Card

Support für die Apple Card erhält man über die Apple eigene Nachrichten App via Business Chat. Auf diesem Wege kann man mit einem Support Mitarbeiter rund um die Uhr (24/7) schriftlich in Kontakt treten.

(Stand 27.07.2019)

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafiken im Beitrag): apple.com