Apfel.cash :: Alles rund um Apple Pay

Apfel.cash - Der inoffizielle Apple Pay Blog

Willkommen bei Apfel.cash – dem inoffiziellen Apple Pay Blog

Apfel.cash wurde ins Leben gerufen, um über Apple’s mobilen Bezahldienst Apple Pay zu berichten und zu informieren. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf den Themen Sicherheit und Technik, Finanzdienstleister und Handelsunternehmen sowie auf aktuelle Entwicklungen rund um Apple Pay. Es steht zudem eine Schritt-für-Schritt Anleitung zur Verfügung, in der ausführlich erläutert wird, wie sich schon heute Apple Pay in Deutschland einsetzen lässt. In der Rubrik Akzeptanzübersicht sind darüber hinaus zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte gelistet, in denen Apple Pay bereits eingesetzt wurde. Die Einträge basieren auf „echten“ Einkäufe unserer Blogbesucher.

Soweit ihr Fragen zu Apple Pay habt oder mir Vorschläge zum Blog und dessen Blogartikel zukommen lassen möchtet, werde ich gerne versuchen weiterzuhelfen. Für Fragen und Diskussionen steht euch neben diesem Blog auch das Apple Pay Forum zur Verfügung.

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Blog und freue mich über Anregungen und jedes Feedback.

Apple Pay in der Ukraine gestartet

Apple Pay UkraineVor wenigen Wochen verkündete Apple’s CEO Tim Cook, dass Apple Pay in den kommenden Monaten in Norwegen, Polen und der Ukraine starten wird (wir berichteten). Etwas früher als erwartet, fiel bereits am heutigen Tag der Startschuss in der Ukraine.

Der ukrainische Finanzminister Oleksandr Danyliuk höchstpersönlich, gab heute früh auf Facebook die Einführung von Apple Pay bekannt.

Zu Beginn wird die Mastercard und Visa Karte der zwischenzeitlich verstaatlichten PrivatBank unterstützt. Die Oschadbank soll folgen.

Die Ukraine ist das 22ste Land, in dem Apple Pay offiziell eingeführt wurde.

Wann der Startschuss in Deutschland fällt, lässt sich noch immer nicht vorhersagen.

Kontaktlos bezahlen – Kassenkräfte unzureichend informiert?

Kontaktlos Bezahlen am POSDas kontaktlose Bezahlen wird in immer mehr Geschäften als komfortable Bezahl-Alternative angeboten. Durch das bloße Heranhalten der physischen Karte, des Smartphones oder der Watch wird das Bezahlen einfacher und schneller. Hiervon profitiert der Handel sowie der Kunde gleichermaßen.

Das Transaktionsvolumen allein im Segment „Mobile POS Payments“ wird im laufenden Kalenderjahr auf etwa 174 Mio. Euro geschätzt [1]. Das entspricht einer Steigerung um 173% gegenüber 2017. Bis zum Jahr 2022 wird ein Transaktionsvolumen von 1.021 Mio. erwartet. Die Anzahl Nutzer im Bereich „Mobile POS Payments“ soll dieses Jahr von 1,07 Mio. auf 2,16 Mio. anwachsen (ein Wachstum von 102%). Die Werte beinhalten folgende Zahlungsmethoden:

  • Point-of-Sale-Zahlungen über Mobile Wallets, abgewickelt über jegliche Art von Smart Device
  • kontaktlose, app-basierte Transaktionen mit einem geeigneten Zahlungsterminal des Händlers
  • NFC, QR-Code oder Bluetooth-basierte Zahlungsvorgänge

Bei diesen Zahlen überrascht es, dass noch immer viele der Kassenkräfte irritiert sind, wenn für das Bezahlen beispielsweise ein Smartphone eingesetzt wird. Zwar wird man häufig in angenehme Gespräche verwickelt, doch das es auch anders geht, zeigt sich unter anderem bei Drogerie Müller. Hier wurde bereits mehrfach von einem stellenweise frechen Verhalten der Kassenkraft berichtet. Als eine Freundin bei Drogerie Müller mit dem iPhone bezahlen wollte, wurde sie barsch angefahren, sie möge doch endlich ihre Karte ins Terminal stecken. Zuvor wurde beim Versuch, ihr iPhone an das Kartenterminal zu halten, dieses weggezogen. Am Ende hat die Kassiererin energisch auf das Vorlegen eines Personalausweises sowie auf eine Unterschrift auf dem Kassenbon bestanden. In einem Nachbarforum war ebenfalls von einem vorwurfsvollen und arroganten Ton die Rede, als der Kunde sein iPhone an das Terminal gehalten hat. In einem weiteren Fall berichtet ein Käufer auf Facebook, dass ihm seine Karte aus der Hand gerissen wurde, als er diese an das Terminal halten und nicht stecken wollte. Der entscheidende Vorteil beim kontaktlosen Bezahlen, nämliche eine schnelle und bequeme Abwicklung zu erreichen, wurde hier völlig verfehlt.

Manche Führungskräfte am POS müssen sich demnach fragen lassen, ob die Kassenkräfte ausreichend über die unterschiedlichen Möglichkeiten beim kontaktlosen Bezahlen aufgeklärt und geschult sind.

Habt ihr bereits ähnliche Erfahrung gemacht? Dann hinterlasst ein Kommentar.

Quellennachweis
Mobile POS Payments

Weiterführender Link:
Bezahlen per Handy: Mobile Payment mit NFC

Apple Pay :: Start in Norwegen, Polen und der Ukraine angekündigt

Anläßlich der Präsentation von Apple’s Geschäftszahlen für das für zweite Fiskalquartal, kündigte Tim Cook am heutigen Abend den Start von Apple Pay für Norwegen, Polen und der Ukraine an. Mit dem Start wird Apple’s Bezahldient in 24 Ländern zur Verfügung stehen.

Ein genaues Startdatum wurde nicht verkündet. Tim Cook sprach lediglich von der Einführung in den nächsten Monaten.

Wie Apple’s CEO weiter bekanntgab, haben sich die Aktivierungen von Apple Pay im Jahresvergleich verdoppelt. Die Anzahl der Transaktionen sogar verdreifacht.

Erwartungsgemäß gab es auch diesmal keinen Hinweis zu einem Start von Apple Pay in Deutschland oder Österreich.

Kleines Gewinnspiel

Update: Das Gewinnspiel wurde beendet. Die Apfel.cash Kaffeetasse geht an Maximilian. Ich danke allen Teilnehmern.

Nachdem über das neue Apfel.cash Tassenlogo abgestimmt wurde, möchte ich als kleines Dankeschön eine Kaffeetasse verlosen.

Apfel.cash Kaffeetasse

Löffeltasse mit grüner Innenfarbe

Wie kann ich teilnehmen?
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr lediglich ein Kommentar hinterlassen. Schreibt einfach, wie häufig ihr im Schnitt pro Woche den Apfel.cash Blog besucht. Die Häufigkeit eures Besuches hat selbstverständlich keinen Einfluss auf die Ziehung!

Wie lange läuft das Gewinnspiel?
Alle Kommentare, die bis Dienstag, den 1. Mai 2018 um 23:59 Uhr eingegangen sind, nehmen an der Verlosung teil.

Wie wird der Gewinner ermittelt?
Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt (über ein Makro unter Excel).

Hinweis:

  • Ist dein Kommentar nicht direkt zu sehen, gibt es keinen Grund zur Panik 😉 . Ich muss User, die zum ersten Mal auf diesem Blog ein Kommentar hinterlassen, erst freischalten.
  • Um die Gewinnerin bzw. den Gewinner benachrichtigen zu können, müsst ihr eine gültige E-Mail-Adresse im dafür vorgesehenen Feld hinterlassen. Eure Mailadresse kann nur ich sehen! Bitte hinterlasst eure E-Mail-Adresse nicht im Kommentarfeld.

Achtung: Das Gewinnspiel wurde zwischenzeitlich beendet. Weitere Kommentare sind leider nicht möglich.

Apple Pay Akzeptanzübersicht – 2.500 Einträge

Am 21. April 2018 konnte, Dank eurer Unterstützung, der 2.500ste Eintrag in der Akzeptanzübersicht erfasst werden. Die Datenbank soll sich weiterhin von anderen Übersichten abheben, indem nur die Filialen aufgeführt sind, bei denen Apple Pay bereits zum Einsatz kam. Demnach basiert die Übersicht auf „echten“ Einkäufen unserer Blogbesucher/innen.

Bei dem 2.500sten Eintrag handelt es sich um die dm Drogerie, AG-Weser-Straße 3, 28237 Bremen.

Auf Basis der hinterlegten Daten habe ich erneut eine Auswertung zum Einsatz von Apple Pay erstellt:

  • Beim Einsatz von Apple Pay war der Bezahlvorgang 2.351mal (94,04%) erfolgreich. 149mal (5,96%) scheiterte das Bezahlen mit Apple Pay
  • Am häufigsten wurde mit Apple Pay in Berlin bezahlt. Gefolgt von den Städten Köln, Bremen, Hamburg und Stuttgart
  • 1.560mal lag der Kaufbetrag unter 25 Euro, 917mal über 25 Euro. In 23 Fällen wurde keine Angabe über die Einkaufssumme gemacht.
  • Mit 1.058 Meldungen kam Apple Pay am häufigsten in der Lebensmittelbranche zum Einsatz. Am zweithäufigsten wurde Apple Pay beim Bezahlen in der Gastronomie eingesetzt. Auf dem dritten Rang folgte der Einsatz von Apple Pay bei Kraftstoff.
  • Zu den Top 10 Filialunternehmen zählen:
    • Rewe (231 Filialen)
    • Aldi Süd & Nord (177 Filialen)
    • Edeka (154 Filialen)
    • Lidl (133 Filialen)
    • McDonalds (110 Filialen)
    • dm Drogerie (103 Filialen)
    • Netto Marken-Discount (86 Filialen)
    • Rossmann Drogeriemarkt (80 Filialen)
    • Kaufland (65 Filialen)
    • Aral Tankstelle (63 Standorte)

Die Akzeptanzübersicht ging am 16. Februar 2017 an den Start. Seither sind 430 Tage verstrichen. Demnach wurden im Schnitt täglich 5,8 Verkaufsstellen gemeldet.

Apple Pay :: Kleine Beträge ganz groß

Das Bezahlen mit Apple Pay geht schnell, ist bequem und zudem sicher. Auch kann im Regelfall die PIN-Eingabe entfallen [1].

Doch insbesondere beim Bezahlen an Automaten oder beim Begleichen kleinerer Beträge im lokalen Handel, ist Apple Pay eine echte Bereicherung. Wer kennt nicht die Situation, in der man beispielsweise an einem Parkautomaten steht und das Münzgeld nicht ausreicht. Ebenso an Süßwaren- oder Getränkeautomaten kann Apple Pay sehr nützlich sein. Auch auf Rastplätzen mit Toilettenanlagen von Sanifair ist das Bezahlen mit Apple Pay eine komfortable Sache. Das Suchen in der Geldbörse nach passendem Kleingeld oder das vorherige Wechseln von Geldscheinen kann in diesen Fällen entfallen.

Zwar findet das kontaktlose Bezahlen bei den großen Filialketten eine fast flächendeckende Akzeptanz, doch würde ich mir ebenso oft an den Automaten oder in Geschäften mit den üblichen kleinen Zahlbeträgen, die Möglichkeit der Kartenzahlung wünschen.

Doch es geht auch anders: Bei den Parkhausbetreibern sind es unter anderem Apcoa und Q-Park, bei denen das kontaktloses Bezahlen bereits möglich ist. Bei den Bäckereien haben die „Brezelbäckerei Ditsch“ oder „Junge – Die Bäckerei“ die Vorteile für das bargeldlose Bezahlen erkannt [2]. Am Hamburger Goldbekplatz hat das Café „Public Coffee Roasters“ das Bargeld völlig abgeschafft. Hier lässt sich ausschließlich mit Karte bezahlen [3].

Wie ist das bei euch? Hat Apple Pay in allen Belangen die gleiche Bedeutung oder gibt es Situationen, in denen ihr das Bezahlen mit Apple Pay besonders zu schätzen wisst?

In der Seitenleiste habe ich hierzu eine neue Umfrage eingestellt. Über eine rege Teilnahme würde ich mich freuen.

Weiterführende Links:

1. Apple Pay und die PIN-Abfrage

2. Bezahlen mit Apple Pay :: Vorteile für beide Seiten

3. Bar zahlen? Nein, Danke!

Apple Pay in Brasilien gestartet

Apple Pay BrasilienBereits am 1. Februar kündigte Apples CEO Tim Cook einen baldigen Start von Apple Pay in Brasilien an (wir berichteten). Ein genauer Starttermin wurde allerdings nicht genannt. Ebenso wenig wurde bekanntgegeben, welche Banken unmittelbar mit am Start sein werden.

Heute war es dann soweit: Der Startschuss ist gefallen! Apples Bezahldienst steht ab sofort im ersten südamerikanischen Land zur Verfügung.

Unterstützt werden die Mastercard und Visa Karten der brasilianischen Bank Itaú.

Brasilien ist nunmehr das 21ste Land, in dem Apple Pay offiziell eingeführt wurde.

iOS 11.3 mit nettem Feature für künftige App-Updates

Am 29. März wurde iOS 11.3 offiziell freigegeben. Neben diverser neuer Funktionen hält Apples jüngstes Betriebssystem auch für die Nutzer/innen der App boon. eine Änderung bereit. Im deutschen App Store werden unter iOS 11.3 zukünftig auch Updates angezeigt, die unter einer zweiten Apple-ID bzw. aus einem ausländischen App Store installiert wurden. Somit kann auch bei zukünftigen Updates der App boon., der manuelle Wechsel zwischen den länderspezifischen App Stores, ein Wechsel der Apple-ID oder das Umschalten auf eine andere Region entfallen.

(Zum Vergrößern auf die Grafiken klicken)

bunq führt Apple Pay in Italien und Spanien ein

Die niederländische Tech-Firma bunq gab heute Abend bekannt, dass man seinen Kunden in Italien und Spanien Apple Pay anbietet. Freundlicherweise bekam ich unmittelbar nach der Veranstaltung eine Pressemitteilung zugestellt, welche ich auszugsweise zitieren möchte.

Amsterdam, 20. März 2018

Apple Pay – Bezahlen mit deinem Telefon, einfach und sicher

bunq ist die erste niederländische Bank, die Apple Pay einführt und in Italien und Spanien startet. Dies erlaubt ihren Nutzerinnen und Nutzern kontaktlose Zahlungen mit iPhone oder Apple Watch zu tätigen. Mit diesem Service kann man sicher in Geschäften, in Apps oder online einkaufen, mit dem Ziel das Portemonnaie zu ersetzen. Gründer und Firmenchef Ali Niknam zeigte bunq Nutzerinnen und Nutzern heute Abend, wie sie Apple Pay aktivieren können.

„Bei bunq sind wir davon überzeugt, dass man die Nutzbarkeit stets weiter verbessern kann. Da Benutzerfreundlichkeit das Herzstück von Apple Pay ist, passt es perfekt zu unserer Firmenphilosophie,“ sagt Niknam.

Die Online Bank bietet drei Kontoarten an, wobei sich nur das Premium und Businesskonto für Apple Pay verwenden lässt.

  • bunq Business
  • bunq Premiun
  • bunq Free

Die unterschiedlichen Gebührensätze der drei Preismodelle lassen sich HIER einsehen.

bunq erhebt den Anspruch, mehr als nur eine klassische Bank zu sein.

bunq ist nicht einfach eine Bank. Es ist eine komplett neue Einstellung zum alltäglichen Geld.

FLEXIBILITÄT, IMMER UND ÜBERALL
1000+ Funktionen die sicher stellen, dass du machen kannst
was auch immer, wann auch immer,
mit wem auch immer du willst.

Schon kurz nach der Veranstaltung gab es erste Hinweise, dass sich die Debit Karte auch mit einem in Deutschland eröffnetem Premium- oder Businesskonto für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen lässt. Anders als boon., steht bunq im deutschen App Store zur Verfügung. Somit würde das Anlegen einer ausländischen Apple-ID entfallen.

Update 21.03.2018: Wie das Portal iphoned.nl heute um 14:00 Uhr berichtete, wurde durch Bunq die Unterstützung für Apple Pay außerhalb Spaniens und Italiens bereits wieder eingestellt.

 

Weiterführender Link:
bunq Homepage

 

Niederlande: Start von Apple Pay ist vertagt

Vergangene Woche verdichteten sich die Gerüchte, dass die Einführung von Apple Pay in den Niederlanden kurz bevorstehen könnte (wir berichteten).

Anlass der jüngsten Spekulation war ein Bericht des Online-Portals iCulture. Auf die Nachfrage durch iCulture bei der Direktbank bunq, wie es denn um einen Start von Apple Pay in den Niederlanden steht, wurde auf ein Stillschweigeabkommen mit einem nicht näher benannten Partner verwiesen. Gleichzeitig kündigte bunq eine Pressekonferenz für den 20. März an.

Nach einem heutigen Tweet des niederländischen Finanzdienstleisters kann jetzt vielmehr davon ausgegangen werden, dass es heute keine Ankündigung von Apple Pay geben wird. Stattdessen will bunq am Abend nur ein größeres Update seiner gleichnamigen App bereitstellen.

We noticed that many people think we might announce Apple Pay tonight. If Apple Pay were to launch in a specific country, they would announce this themselves. Tonight we’ll host a bunq update in which we will introduce a lot of new, amazing stuff!

Es sei dahingestellt, ob nun Marketing-Gag oder Fehlinterpretation. Zumindest dürfte der Bekanntheitsgrad von bunq in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen sein.