Apple Pay Deutschland: Zwei weitere Banken mit an Board

Apple Pay Deutschland - Consors FinanzBereits zum Start von Apple Pay in Deutschland, kündigte Apple für dieses Jahr die Teilnahme weiterer Anbieter an. Mit dem heutigen Tag ist nun auch die Consors Finanz sowie VIABUY mit an Board.

Beide Anbieter geben eine Mastercard heraus. Im Gegensatz zur Consors Finanz, handelt es sich bei VIABUY um eine Prepaid Mastercard, die zuvor mit Guthaben aufgeladen werden muss.

VIABUY ist ein eingetragenes Markenzeichen der PPRO Financial Ltd. mit Sitz in London. Wer beim Standort London aufhorchen sollte, den kann man vermutlich beruhigen. Laut eigener Aussage ist VIABUY auf den Brexit vorbereitet:

Bis auf Weiteres können auch neue VIABUY Kundenkonten in Großbritannien eröffnet werden. Obwohl sich dies in Zukunft aus regulatorischen Gründen ändern könnte, werden wir wie gewohnt und ohne Einschränkungen E-Geld Konten mit Prepaid Kreditkarte im EU-Ausland anbieten.

Die Prepaid Mastercard von VIABUY kann ohne Schufa-Check oder Post-Ident Verfahren bestellt werden. Ebenso ist kein Gehaltsnachweis erforderlich.

Consors Finanz ist eine Marke der internationalen BNP Paribas Gruppe. Sie gehört zu den führenden Consumer-Finance-Anbietern in Deutschland.

Mit Freigabe der neuen Partner, wird Apple Pay nun von 15 Banken/Finanzdienstleister in Deutschland unterstützt. Weitere Partner sind bereits im Gespräch.

Die Karten-Gebühren aller teilnehmenden Finanzdienstleister lassen sich auf der Apple Pay – Kartenübersicht (ein Dienst von Apfel.cash) einsehen.

Weiterführende Links:

Weitere Expansionsphase in Europa steht an

Am vergangenen Montag gab Tim Cook bekannt, dass Apple Pay bis Jahresende weltweit in über 40 Ländern zur Verfügung stehen wird. Nur einen Tag später kündigten 3 Banken ihre Teilnahme zum Start in Österreich an. Im Einzelnen sind das:

Heute setzte nun die Direktbank N26 einen Tweet ab, in dem die Unterstützung von Apple Pay in 5 weiteren europäischen Ländern angekündigt wird. Hierbei handelt es sich um:

  • Estland
  • Griechenland
  • Portugal
  • Slowakei
  • Slowenien

Zeitnah bestätigte die Direktbank ING auf Twitter und seiner Internetpräsenz, dass man zum Rollout in Rumänien am Start sein wird.

Demnach wird Apple Pay, vermutlich noch in diesem Jahr, in mindestens 7 weiteren europäischen Ländern eingeführt. Wann genau der Rollout in den besagten Ländern erfolgt, ist derzeit noch nicht bekannt. Apple selbst hat die Einführung noch nicht bestätigt.

Apple Card: Ab Sommer in den USA verfügbar

Auf der heutigen Apple-Keynote hat das Unternehmen aus Cupertino eine eigene Kreditkarte vorgestellt. Hierbei kooperiert Apple mit der Großbank Goldman Sachs und Mastercard. Apple’s neue Kreditkarte wird unter dem schlichten Namen „Apple Card“ vermarket und ist ab Sommer 2019 in den USA verfügbar. Ob und wann die Karte in Deutschland Einzug hält, wurde leider nicht bekannt gegeben.

Die Details im Überblick:

1.) Mehr Flexibilität

Begleichen des Kreditkarten-Saldo…

  • Monatlich
  • Mehrmals monatlich
  • In Teilbeträgen (hier fallen Zinsen an)

2.) Mehr Sparen

  • Keine Karten Grundgebühr
  • Keine Gebühren bei nationalen sowie internationalen Zahlungen
  • Keine zusätzlichen Gebühren für vergessene Rückzahlungen
  • 2% Daily Cashback beim Bezahlen mit Apple Pay (mit der physischen Karte 1%)
  • 3% Daily Cashback beim Kauf von Apple Produkten (inkl. iTunes- & App Store)

3.) Mehr Transparenz

  • Detaillierte Angaben über getätigte Einkäufe sind in der Wallet App einzusehen
  • Die Kontostände sowie ausstehende Beträge sind jederzeit abrufbar
  • Einkäufe werden automatisch kategorisiert (lernfähig)

4.) Mehr Sicherheit

  • Keine Kreditkartennummer oder CVC auf der physische Karte aufgebracht (Daten sind in der Wallet hinterlegt)
  • Die Kreditkartendaten werden verschlüsselt gespeichert
  • Zusätzlicher Schutz durch Face- oder Touch-ID

5.) Mehr Privatsphäre

  • Apple verspricht, keinerlei Informationen und Aktivitäten zum Einkauf aufzuzeichnen

6.) Mehr Design

  • Auf Wunsch gibt es eine aus Titan gefertigte Karte hinzu

Wäre die Apple Card interessant für Euch? Hierzu habe ich auf der rechten Seitenleiste eine neue Umfrage gestartet.

 

Weiterführende Links:

Zalando – rückwärtsgewandt

Als modernes Mode Unternehmen gestartet, zeigt sich der Internet-Versandhändler für Schuhe & Mode bei seinen Zahlungsmethoden derzeit wenig fortschrittlich. Nach einer 3-monatigen Testphase, hat man sich bei Zalando dazu entschlossen, die Zahlungsoption Apple Pay wieder aus der hauseigenen App zu streichen. Dies bestätigte jüngst der Moderiese auf eine Anfrage bei Twitter.

Hi, die Testphase von ApplePay ist bei uns beendet. Aktuell bieten wir ApplePay nicht mehr an. Wie das künftig aussieht, können wir leider noch nicht sagen.

Noch im Dezember 2018 teilte Kai-Uwe Mokros (Geschäftsführer der Zalando Payments GmbH) mit, dass die Bezahlung für jeden Kunden so komfortabel wie möglich sein soll.

Mit Apple Pay baut Zalando seine Bezahlmöglichkeiten weiter aus. Das Ziel: Die Zahlung soll für jeden Kunden so komfortabel wie möglich sein.

Ob die Entscheidung seitens Zalando endgültig ist, bleibt abzuwarten.

Eine kleine Auswahl an iOS Apps, über die mit Apple Pay bezahlt werden kann, findet man in der Rubrik „Apple Pay Locator

Banken machen Rolle rückwärts

Neben der Sparkassen-Finanzgruppe bekundet nun auch der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) Interesse daran, deren Kunden noch in diesem Jahr Apple Pay anzubieten. Das kündigte Vorstandsmitglied Andreas Martin in einer Pressekonferenz an.

Erst wenige Tage zuvor gab der Sparkassenpräsident Helmut Schleweis bekannt, mit Apple in Verhandlungen zu stehen. So soll auch bei den Sparkassen möglichst noch in diesem Jahr Apple Pay an den Start gehen. Offensichtlich wurde der Druck seitens der Sparkassen-Kunden zu groß. Noch Ende 2018 hat der deutsche Sparkassenverband auf die Öffnung des NFC-Chips bestanden, um den Sparkassen-Kunden das mobile Bezahlen mit dem iPhone über dessen hauseigenen Lösung zu ermöglichen.

In den sozialen Netzwerken zog man darauf hin einen Vergleich zum Sparkassen-Werbespot aus dem Jahr 2012. Hier nahm die Sparkasse die fehlende Fortschrittlichkeit der Konkurrenz auf den Arm.

 

Im Gegensatz zu den Finanzinstituten die bereits mit Apple Pay am Start sind, scheint die Sparkasse besonderen Wert darauf zu legen, dass dessen Girocard für das Bezahlen mit Apple Pay in die Wallet eingebunden werden kann. Das mag vor allen Dingen für die Kunden interessant erscheinen, die über keine Kreditkarte verfügen. Laut der Sparkasse sind das immerhin 2/Drittel der Kunden. Andererseits kann die Girocard nur für das Bezahlen innerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Wie ich vermute, dürfte diese Einschränkung wiederum Apple nicht gefallen. Man darf gespannt sein, wie es diesbezüglich weitergeht. Zur Thematik Girocard in Verbindung mit Apple Pay habe ich auf der rechten Seitenleiste eine kleine Umfrage gestartet.

Doch auch bei der Sparda Bank West scheint es in Bezug auf Apple Pay voranzugehen. Auf die Anfrage eines Blogbesucher’s teilte man diesem per Mail mit, dass man Ende April soweit sein möchte.

Zudem wurden jüngst Gerüchte laut, dass der Finanzdienstleister MLP Banking mit Sitz in Walldorf bei Heidelberg, Interesse an der Unterstützung von Apple Pay zeigen soll.

Weiterführende Links:

adidas App & Apple Pay – 20% Rabattaktion

Adidas Apple Pay 20% RabattaktionEine tolle Rabattaktion hat sich der Sportartikelhersteller adidas einfallen lassen. Wer bis einschließlich 6. März 2019 eine Bestellung über die adidas App auslöst, erhält beim Bezahlen mit Apple Pay auf seinen Einkauf 20% Rabatt. Die Rabattaktion unterliegt gewissen Einschränkungen. Um welche Einschränkungen es sich hierbei handelt, lässt sich in der App einsehen. Es wäre klasse, wenn es zukünftig auch von anderen Versandhändlern solche Rabattaktionen geben würde. Einige weitere Apps, die das Bezahlen mit Apple Pay unterstützen, findet man HIER.

 

Apple Pay startet in Tschechien und Saudi-Arabien

Die Gerüchte kursierten schon eine Weile, heute wurde es offiziell bestätigt: Apple Pay ist in der Tschechischen Republik gestartet. Ein zeitgleicher Rollout in der Slowakei, ist entgegen diverser Gerüchte nicht erfolgt. Wie das slowakische Nachrichtenportal Zive berichtet, wird die Einführung dort zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

In Tschechien wird der Rollout unter anderem von folgenden Banken unterstützt:

Neben der Tschechischen Republik ist Apple Pay zugleich in Saudi-Arabien gestartet. Der Start von Apple Pay im Wüstenstaat wurde durch Apple bereits im Oktober angekündigt (wir berichteten).

Mit dem Start von Apple Pay in Saudi Arabien schalten sich u.a. die Banken Al-Rajhi, Riyad sowie die National Commercial Bank auf. Unterstützt werden die Kreditkarten von Mastercard und Visa.

SumUp mit Apple Pay Unterstützung

Hinweis von Claus: Dieser Beitrag wurde ursprünglich im August 2017 durch unseren Moderator Felix verfasst. Aus aktuellem Anlass habe ich den Artikel im Februar 2019 überarbeitet und aktualisiert.

Überwiegend kleinere Händler in Deutschland akzeptieren noch immer ausschließlich das Bezahlen mit Bargeld. Sei es der örtliche Bäcker, Blumenladen oder der Friseursalon – es scheint eine gewisse Phobie gegenüber der Kartenzahlung zu geben. Neben den anfallenden Gebühren wird häufig auch nur eine komplizierte Einrichtung und Abwicklung oder die Abhängigkeit vom Payment-Dienstleister befürchtet. Doch Kunden, die gerne bargeld- bzw. kontaktlos bezahlen möchten, schauen in die Röhre. Hier wünscht man sich einfach eine größere Akzeptanz, auch von den kleineren Einzelhändlern. Mobile Bezahlsysteme wie SumUp könnten für viele Händler die Lösung sein.

SumUp ist ein Zahlungsdienstleister mit Sitz in London und ermöglicht das Bezahlen mit Giro- und Kreditkarte. Es werden die gängigen Kreditkarten wie Mastercard, Visa oder American Express akzeptiert. Mit dem SumUp Air Kartenterminal können auch kontaktlose Zahlungen via Apple Pay und Google Pay angenommen werden.

 

SumUp Kartenterminal - Apple Pay

 

Die Kosten sind sehr transparent. Es entstehen keine Einrichtungsgebühren und keine monatlichen Fixkosten. Des Weiteren geht man keine Vertragsbindung ein.

Für die Zahlung mit Girocard belaufen sich die Gebühren auf 0,95% vom Umsatz. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte belaufen sich die Gebühren auf 2,75% vom Kaufbetrag. Die einmaligen Anschaffungskosten für das SumUp Air Terminal liegen regulär bei 39 Euro. Amazon bietet das SumUp Terminal derzeit zu einem Verkaufspreis von 29 Euro an (Stand 15.02.19). Hier gelangt Ihr zur Amazon Angebotsseite: SumUp Air Card Reader*

Die Bestellung und Registrierung funktioniert online und dauert etwa 5 Minuten. Es werden keine Zusatzverträge mit der Hausbank benötigt.

 

SumUp Kartenterminal - Kostenübersicht

 

Um das Terminal verwenden zu können, wird neben der Registrierung ein Smartphone oder Tablet (mind. Bluetooth 4.0, iOS 7.0.0 oder Android 4.4) und die SumUp App (kostenlos im App Store) benötigt.

Mobile Bezahlsysteme wie SumUp sind also gerade für kleinere Händler und Unternehmer eine gute Wahl, um die Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarte und demnach auch für Apple Pay anzubieten. Die einfache Handhabung und die überschaubaren Kosten sprechen für den Zahlungsdienstleister SumUp mit seiner mobilen Bezahllösung.

* = Affiliatelinks/Werbelinks

Apple Pay – Monese reiht sich ein!

Monese LogoMit Monese ist ab sofort ein weiterer Zahlungsdienstleister hinzugekommen, der Apple Pay in Deutschland unterstützt. Bei Monese handelt es sich um einen Payment-Anbieter mit Sitz in London. Monese bietet ein 100-prozentiges mobiles Bankkonto an. Das Girokonto wird ausschließlich über die iPhone-App eingerichtet und verwaltet. Ein internetbasiertes Online-Banking über den Webbrowser wird nicht unterstützt. Beim Girokonto ist eine Prepaid-Debitkarte von Mastercard enthalten. Um die Karte zur Apple Wallet hinzufügen zu können, ist zusätzlich die physische monese Debit Mastercard erforderlich. Diese lässt sich kostenlos hinzubestellen (im Starter Paket fallen lediglich Versandgebühren an). Das Konto kann von allen Bewohnern aus dem europäischen Wirtschaftsraum beantragt werden (Mindestalter 18 Jahre). Wie das Unternehmen auf seiner Internetpräsenz schreibt, werden weder Unterlagen benötigt die beweisen das jemand einen Wohnsitz vor Ort hat, noch wird die Bonität von Neukunden geprüft. Da sich ein Konto von allen Bewohnern aus dem EWR beantragen lässt, können auf diesem Wege auch unsere österreichischen Nachbarn schon heute Apple Pay nutzen. Um die Karte zur Wallet hinzufügen, muss die Region temporär auf Deutschland umgestellt werden.

Monese bietet mit den Modellen Starter, Plus und Premium 3 Konten an. Je nach Kontomodell fallen monatlichen Gebühren zwischen 0 Euro und 14,95 Euro an. Apple Pay lässt sich bereits im Starter-Paket nutzen.

Einzahlungen per Banküberweisung sind kostenlos. Für die Soforteinzahlung per Karte fallen Gebühren in Höhe von 0,35% vom Einzahlungsbetrag an (im Premium Account gebührenfrei). Beim Einsatz der Karte in Fremdwährung entstehen 2% Wechselgebühr (mindestens 2€).

Soweit die eigene Hausbank das Bezahlen mit Apple Pay nicht unterstützen sollte, bietet Monese neben boon. by Wirecard oder der Hanseatic Bank sicher eine gute Alternative dar.

Weiterführende Links:

Mein Dank geht an die Blogbesucher @Thomas und @Jürgen die darauf hingewiesen haben, dass zum Hinzufügen in die Apple Wallet die physische Debit Karte erforderlich ist.

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