Apple Pay mit N26 :: Nun auch für Frankreich angekündigt

Nachdem die Direktbank N26 bereits vor wenigen Wochen die Unterstützung von Apple Pay für dessen Kunden in Italien und Spanien angekündigt hat, gab das Unternehmen heute auf seinem Blog bekannt, dass ebenso die Unterstützung von Apple Pay in Frankreich folgen wird.

Das mobile Bezahlen mit Apple Pay über N26, soll ab Ende dieses Jahres möglich sein. Bei N26 ist im Girokonto bereits eine gebührenfreie Mastercard integriert, so dass keine zusätzlichen Kartengebühren anfallen.

Durch die angekündigte Unterstützung in nunmehr 3 Länder, kann man wohl davon auszugehen, dass mit einer Einführung von Apple Pay in Deutschland, N26 unmittelbar mit am Start sein wird. Wann genau der Startschuss für Deutschland erfolgt, ist leider weiterhin offen.

Französische Apple-ID ohne Zahlungsmethode

Wie jüngst mehrfach berichtet wurde, lässt sich beim Einrichten einer französischen Apple-ID über den Webbrowser, die Zahlungsart „Keine“ bzw. „Aucun“ neuerdings nicht mehr auswählen. Hier werden einem nur noch die Zahlungsarten „Kreditkarte“ sowie „PayPal“ und stellenweise die Zahlung über den Telefonprovider angeboten.

Das Anlegen einer französischen Apple-ID sollte deshalb über das iPhone erfolgen. Ich habe die Anleitung in der Rubrik „Einrichten“ entsprechend angepasst (danke an den User @DonBerlin für den Hinweis).

N26 :: Unterstützung von Apple Pay in Spanien

Wie die deutsche Direktbank N26 mit Sitz in Berlin gestern bekannt gab, bietet N26 seinen spanischen Kunden noch dieses Jahr das Bezahlen mit Apple Pay an. N26 berichtete bereits am 17. Mai 2017 auf dessen Blog, dass Ende 2017 die Unterstützung von Apple Pay in Italien vorgesehen ist.

Bei N26 ist eine gebührenfreie Mastercard direkt im Girokonto integriert.

Durch die Unterstützung in Italien und Spanien ist davon auszugehen, dass mit der Einführung von Apple Pay in Deutschland, N26 mit am Start sein wird. Wann genau Apple Pay in Deutschland eingeführt wird, ist jedoch weiterhin nicht bekannt.

Update – boon. 1.10.9

boon. 1.10.9boon. 1.10.9 :: Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Mobile Payment Lösung boon für Apple Pay in Spanien, steht seit heute ein Update von boon auf die Version 1.10.9 zur Verfügung. Laut Entwickler soll es dem Nutzer über das Update erleichtern, auf den Boon Plus Account zu wechseln. Ein Boon Plus Account ist beispielsweise dann erforderlich, um boon für Apple Pay in Deutschland einzusetzen. Zumindest dann, wenn die App aus dem französischen App Store geladen wurde.

Boon lässt sich aus den App Stores folgender Länder herunterladen: Frankreich, Großbritannien, Schweiz, Irland, Italien, Spanien.

boon via Apple Pay jetzt auch in Spanien

Seit heute bietet der Finanzdienstleister Wirecard seine Mobile Payment Lösung boon mit Apple Pay auch in Spanien an. Boon mit Apple Pay steht somit in 6 europäischen Ländern zur Verfügung. Neben Spanien steht die App auch im App Store von Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Irland und Italien zum Download bereit. Wie sich Apple Pay mit boon auch hierzulande bzw. noch vor der offiziellen Einführung in Deutschland nutzen lässt, wird H I E R näher erläutert.

Drogerie Rossmann – 3€ Gutschein Aktion

Wer zwischen dem 01. und 31. Juli 2017 seinen Einkauf bei der Drogeriekette Rossmann über boon mit Apple Pay begleicht, erhält einen Gutschein in Höhe von 3 Euro für den nächsten Einkauf. Möglich wird dies durch eine „Mastercard®-Kontaktlos-Aktion“, die gerade bei Rossmann läuft. Die Aktion ist selbstverständlich nicht auf das Bezahlen mit Apple Pay begrenzt, da boon. by Wirecard jedoch virtuelle Prepaid-Karten aus dem Hause Mastercard® vergibt, profitieren auch alle iPhone und Apple Watch Besitzer, die Apple Pay mit boon zum Bezahlen einsetzen.

Rossmann schreibt auf seiner Internetpräsenz:

„Zahlen Sie im Juli 2017 in einer unserer ROSSMANN Filialen kontaktlos mit Mastercard® und erhalten Sie einen 3 € Gutschein für Ihren nächsten Einkauf.

Angebot gilt nur bei kontaktloser Zahlung mit Mastercard® vom 01.07 bis 31.07.2017 in deutschen ROSSMANN Filialen solange der Vorrat reicht. Ausgegebene Gutscheine können bis zum 30.09.2017 ab einem Mindesteinkaufswert von 6 € bei ROSSMANN nach Abgabe beim Kassenpersonal eingelöst werden. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Restguthaben verfällt.

Es kann pro Einkauf nur ein Gutschein eingelöst werden.“

Ich habe das ganze heute mal getestet und am Ende gleich doppelt profitiert. Der von mir benötigte Artikel war nämlich überraschenderweise im Rahmen eines Sonderangebots gerade um 3 Euro reduziert, so dass ich nicht nur 3€ sondern 6€ einsparte 🙂

Rossmann 3€ Gutschein

Der Mindesteinkauf von 6€ gilt übrigens nur für das Einlösen des Gutscheins. Der Erhalt des Gutscheins (dieser wird auf dem Kassenbon aufgedruckt) ist an keinen Mindesteinkaufswert gebunden.

Da Rossmann darauf hinweist, dass die Aktion nur „solange der Vorrat reicht“ Gültigkeit hat, lässt sich eine vorzeitige Beendigung nicht ausschließen.

Kontaktloses Bezahlen vs. Bargeld

Der heutige Blogbeitrag hat nicht unmittelbar mit Apple Pay zu tun, doch das Thema ist aus meiner Sicht interessant genug, um dennoch darüber zu berichten. Genau gesagt geht es um eine im Lebensmitteleinzelhandel durchgeführte Messung der GFK (eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit). Die Messung, welche im Auftrag der EURO Kartensysteme GmbH durchgeführt wurde, sollte ein Ergebnis darüber liefern, wie hoch der zeitliche Unterschied beim Bezahlen mit der kontaktlosen Girocard gegenüber der Zahlung mit Bargeld sowie dem Stecken der „klassischen Girocard“ mit PIN-Eingabe differenziert. Da es sich beim Bezahlen mit Apple Pay ebenso um einen kontaktlosen Bezahlvorgang handelt, sollten die Messwerte der kontaktlosen Girocard ähnlich dem Bezahlen mit der Apple Watch oder dem iPhone sein. Der Bezahlvorgang über die Apple Watch dürfte in der Praxis sogar einen Deut schneller sein, da das Herausholen der Girocard aus der Geldbörse entfällt.

Nachfolgend ein Auszug der offiziellen Pressemitteilung vom 27.06.2017:

GfK-Messung zeigt: girocard kontaktlos ist mehr als doppelt so schnell wie bisherige Bezahlverfahren

Kontaktloses Bezahlen mit der girocard hat das Potenzial, die Abläufe an der Ladenkasse deutlich zu beschleunigen. Das belegt eine Messung der GfK im Lebensmitteleinzelhandel vom Mai und Juni 2017 im Auftrag der EURO Kartensysteme. Bei insgesamt 840 Transaktionen mit verschiedenen Bezahlmöglichkeiten war die kontaktlose Zahlung mit girocard ohne PIN-Eingabe mehr als doppelt so schnell wie die herkömmliche girocard Zahlung mit Stecken der Karte oder die Barzahlung.

Die Bezahlung mit girocard kontaktlos ohne PIN-Eingabe, wie es i. d. R. bis 25 Euro funktioniert, dauerte dabei im Schnitt rund 11 Sekunden. Bei Zahlung mit Stecken der girocard und PIN-Eingabe war der Bezahlvorgang nach ca. 23 Sekunden abgeschlossen. Die Zahlung mit Bargeld lag mit 24 Sekunden nahezu gleich auf. Deutlich langsamer war die Zahlung per elektronischem Lastschriftverfahren mit knapp 28 Sekunden. Wie schnell das Zahlen mit girocard kontaktlos im Bereich bis 25 Euro im Vergleich zu Bargeld ist, zeigt auch ein Video von girocard.

Die Schnelligkeit von girocard kontaktlos liegt nicht nur im Wegfall von PIN-Eingabe und Stecken begründet. Besonders die einfache und intuitive Bedienung tragen dazu bei, dass damit an der Kasse die Bezahlung schnell abläuft. Und gerade dieses Gesamtpaket aus Schnelligkeit, Handling und Komfort macht girocard kontaktlos für den Kunden attraktiv. Wie gut Kunden die neue Zahlmöglichkeit annehmen, zeigen etwa die stetig wachsenden Nutzungszahlen bei EDEKA Hessenring, die Dirk Schwarze, kaufmännischer Geschäftsbereichsleiter, im Rahmen der Informationsveranstaltung der Deutschen Kreditwirtschaft am 13. Juni 2017 vorstellte. Nach kontinuierlichem Anstieg seit der Einführung lag der Anteil kontaktloser Zahlungen an allen girocard Transaktionen in den Pilotmärkten von girocard city im April dieses Jahres bereits bei 7,6 Prozent. In einigen EDEKA-Märkten liegt der kontaktlos-Anteil sogar bereits bei mehr als 20 Prozent. „Für uns als Händler, für die Marktinhaber und das Kassenpersonal bedeutet girocard kontaktlos einfache Handhabung und deutlich schnellere Abläufe an der Kasse. Zudem profitieren wir von den günstigen Konditionen“, resümiert Schwarze. „Wir freuen uns, dass unsere Kunden das Bezahlen mit girocard kontaktlos so gut annehmen.“

Nur scheinbar ähnlich

Die herkömmliche girocard Zahlung und die Barzahlung dauern zwar im Schnitt fast gleich lang, die girocard zeigte sich allerdings als wesentlich konstanter. „Wie lange die Bezahlung dauert, hängt bei Bargeld viel stärker vom Betrag und der zahlenden Person ab“, sagt Ingo Limburg, Leiter Marketing und PR bei EURO Kartensysteme. Bei der Dauer der klassischen girocard Zahlung gab es kaum Schwankungen. „Egal wer zahlte oder wie hoch der Betrag war – die girocard Zahlung war stets zuverlässig und ähnlich schnell. Bei Barzahlung hatten wir auch Ergebnisse von über einer Minute. Man kennt das ja selbst, wenn der Kunde vor einem bei 12,73 Euro nach passendem Kleingeld sucht.“

Großer Einfluss der Terminalergonomie

Kontaktlose Zahlungen mit girocard und PIN waren aufgrund der Terminal-Ergonomie mit 26 Sekunden etwas langsamer als herkömmliche girocard Zahlungen. Das NFC-Modul befand sich jeweils im Display – die Kunden verdeckten dieses mit der Karte und sahen die Aufforderung zur PIN-Eingabe nicht. Wer den Ton nicht wahrnahm, ließ die Karte länger als nötig am Terminal. „Das zeigt auch eine Studie zur Ergonomie von Bezahlterminals in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut“, erklärt Ingo Limburg. „Für schnellstmögliche Zahlungsabwicklung sollte der Kunde immer auch eine optische Möglichkeit haben, den Zahlungsfortschritt zu erkennen.“

Das Studiendesign

Für möglichst allgemeingültige Ergebnisse wurde der Test in unterschiedlichen LEH-Märkten durchgeführt – im städtischen Bereich (Frankfurt), in der kleineren Stadt Kassel und auf dem Land (Rotenburg an der Fulda). Als Beginn des Bezahlprozesses wurde für alle Bezahlverfahren die Nennung der Rechnungssumme durch den Kassierer definiert. Das Ende wurde bei den elektronischen Verfahren beim Bondruck festgesetzt, für die Barzahlung galt die Ausgabe des Rückgelds durch den Kassierer als Abschluss des Bezahlvorgangs. Eventuelles Nachzählen des Rückgelds durch den Kunden floss nicht in die Bezahldauer mit ein.

Download: Geschwindigkeitsmessung (PDF 512KB)

Quelle: girocard.eu

Update – boon. 1.9.7

boon. 1.9.7boon. 1.9.7 :: Seit dem 1. Juni 2017 steht ein weiteres Update der Bezahl-App Boon im App Store zur Verfügung. Laut Entwickler wurden einige Verbesserungen an der App vorgenommen. Um welche Verbesserungen es sich hierbei handelt, geht nicht hervor.

Das kostenfreie Update lässt sich über die App-Stores der folgenden Länder herunterladen: Frankreich, England, Schweiz, Irland, Italien.

Vor der Aktualisierung auf die Version 1.9.7 ist ein Wechsel der Apple-ID auf die Kennung erforderlich, unter der Boon ursprünglich installiert wurde. Die Region muss nicht gewechselt werden.

Apple Pay Deutschland: Weiterhin kein Starttermin

Die Keynote auf der WWDC2017 fand soeben ihr Ende. Doch auch auf der heutigen Veranstaltung war die Einführung von Apple Pay in Deutschland kein Thema. Demnach ist weiterhin Geduld gefragt, was die Einführung in Deutschland betrifft. Die nächste Keynote findet voraussichtlich im September 2017 statt. Gegebenenfalls wird dann näheres zum Starttermin bekannt gegeben.

Wer Apple Pay schon heute in Deutschland nutzen möchte, kann nach wie vor auf die Boon-Lösung zurückgreifen. Wie die Einrichtung vonstatten geht, wird H I E R näher beschrieben.