Einsatz von Apple Pay in Deutschland (4., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandDank der zahlreichen Meldungen eurer Einkäufe mit Apple Pay im stationären Handel, war es möglich eine 4. überarbeitete Auswertung zum Einsatz von Apple Pay zu erstellen.

In der aktuellen Übersicht sind 4.500 der insgesamt 4.854 Meldungen eingeflossen (Stand: 8. Sept. 2019).

Analysiert wurden ausschließlich Verkaufsstellen mit Sitz in Deutschland. Zudem wurden nur die Geschäfte herangezogen, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war. So erklärt sich, weshalb nur 4.500 der insgesamt 4.854 Datensätze in der Statistik berücksichtigt sind.

Die 4.500 Datensätze beinhalten insgesamt 928 Gemeinden, 16 Bundesländer und 1.264 Unternehmen/Filialen.

Hieraus ergibt sich folgendes Ergebnis:

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.896 Meldungen | 42,13%)
  2. Gastronomiebetriebe (665 Meldungen | 14,78%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (470 Meldungen | 10,44%)
  4. Drogeriebedarf (334 Meldungen | 7,42%)
  5. Bau- & Gartenmärkte (187 Meldungen | 4,16%)
  6. Bekleidung & Schuhe (182 Meldungen | 4,04%)
  7. Technikhäuser (94 Meldungen | 2,09%)
  8. Bäckerei & Konditorei (83 Meldungen | 1,84%)
  9. Einrichtungshäuser (71 Meldungen | 1,58%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (58 Meldungen | 1,29%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Unternehmen (Filialen)

  1. Aldi Süd/Nord (290 Meldungen | 6,44%)
  2. Rewe Markt (289 Meldungen | 6,42%)
  3. Edeka (277 Meldungen | 6,16%)
  4. Lidl (213 Meldungen | 4,73%)
  5. McDonalds (186 Meldungen | 4,13%)
  6. dm Drogerie (177 Meldungen | 3,93%)
  7. Netto Marken-Discount (139 Meldungen | 3,09%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (121 Meldungen | 2,69%)
  9. Kaufland (109 Meldungen | 2,42%)
  10. Aral Tankstelle (96 Meldungen | 2,13%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (194 Meldungen)
  2. Hamburg (139 Meldungen)
  3. Köln (135 Meldungen)
  4. München (95 Meldungen)
  5. Essen (87 Meldungen)
  6. Nürnberg (80 Meldungen)
  7. Stuttgart (76 Meldungen)
  8. Oldenburg (66 Meldungen)
  9. Bremen (65 Meldungen)
  10. Frankfurt am Main (65 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (1064 Meldungen)
  2. Bayern (780 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (604 Meldungen)
  4. Hessen (424 Meldungen)
  5. Niedersachsen (391 Meldungen)
  6. Berlin (195 Meldungen)
  7. Schleswig-Holstein (187 Meldungen)
  8. Sachsen (180 Meldungen)
  9. Rheinland-Pfalz (147 Meldungen)
  10. Hamburg (139 Meldungen)

Ranking der eingesetzten Karten in DE seit dem Start von Apple Pay am 11.12.19
(inkl. fehlgeschlagener Transaktionen)

  1. Mastercard (923 Meldungen | 55,07%)
  2. Visa (521 Meldungen | 31,09%)
  3. American Express (199 Meldungen | 11,87%)
  4. Maestro (18 Meldungen | 1,07%)
  5. V-Pay (15 Meldungen | 0,89%)

Allgemeine Zahlen:

  • 1.939-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (43,09%)
  • 74-mal wurde nach der PIN verlangt (1,64%)
  • 119-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (2,64%)
  • 5-mal war neben der PIN außerdem eine Unterschrift fällig (0,11%)

Die Auswertung über alle 4.854 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) ergibt folgendes Bild:

  • 214 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (4,41%)
  • 114 Einträge stammen aus Österreich (2,35%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 5,19 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Verkaufsstellen mit Apple Pay Akzeptanz in Österreich

Nachdem Apple Pay nun auch bei unseren geschätzten Nachbarn in Österreich gestartet ist, würde ich die Akzeptanzübersicht gerne stärker mit Verkaufsstellen aus Österreich erweitern. Einige Adressen, überwiegend aus Wien und Salzburg, sind bereits in der Übersicht hinterlegt. Soweit auch User aus der Alpenrepublik diesen Blog besuchen, würde ich mich über weitere Meldungen von österreichischen Verkaufsstellen freuen, bei denen Apple Pay bereits eingesetzt wurde.

Gerne hätte ich in einem Mobilfunk-Forum aus Österreich auf die Akzeptanzübersicht hingewiesen, doch das wurde mir leider untersagt.

Weiterführende Links:

Zalando – rückwärtsgewandt

Als modernes Mode Unternehmen gestartet, zeigt sich der Internet-Versandhändler für Schuhe & Mode bei seinen Zahlungsmethoden derzeit wenig fortschrittlich. Nach einer 3-monatigen Testphase, hat man sich bei Zalando dazu entschlossen, die Zahlungsoption Apple Pay wieder aus der hauseigenen App zu streichen. Dies bestätigte jüngst der Moderiese auf eine Anfrage bei Twitter.

Hi, die Testphase von ApplePay ist bei uns beendet. Aktuell bieten wir ApplePay nicht mehr an. Wie das künftig aussieht, können wir leider noch nicht sagen.

Noch im Dezember 2018 teilte Kai-Uwe Mokros (Geschäftsführer der Zalando Payments GmbH) mit, dass die Bezahlung für jeden Kunden so komfortabel wie möglich sein soll.

Mit Apple Pay baut Zalando seine Bezahlmöglichkeiten weiter aus. Das Ziel: Die Zahlung soll für jeden Kunden so komfortabel wie möglich sein.

Ob die Entscheidung seitens Zalando endgültig ist, bleibt abzuwarten.

Eine kleine Auswahl an iOS Apps, über die mit Apple Pay bezahlt werden kann, findet man in der Rubrik „Apple Pay Locator

adidas App & Apple Pay – 20% Rabattaktion

Adidas Apple Pay 20% RabattaktionEine tolle Rabattaktion hat sich der Sportartikelhersteller adidas einfallen lassen. Wer bis einschließlich 6. März 2019 eine Bestellung über die adidas App auslöst, erhält beim Bezahlen mit Apple Pay auf seinen Einkauf 20% Rabatt. Die Rabattaktion unterliegt gewissen Einschränkungen. Um welche Einschränkungen es sich hierbei handelt, lässt sich in der App einsehen. Es wäre klasse, wenn es zukünftig auch von anderen Versandhändlern solche Rabattaktionen geben würde. Einige weitere Apps, die das Bezahlen mit Apple Pay unterstützen, findet man HIER.

 

SumUp mit Apple Pay Unterstützung

Hinweis von Claus: Dieser Beitrag wurde ursprünglich im August 2017 durch unseren Moderator Felix verfasst. Aus aktuellem Anlass habe ich den Artikel im Februar 2019 überarbeitet und aktualisiert.

Überwiegend kleinere Händler in Deutschland akzeptieren noch immer ausschließlich das Bezahlen mit Bargeld. Sei es der örtliche Bäcker, Blumenladen oder der Friseursalon – es scheint eine gewisse Phobie gegenüber der Kartenzahlung zu geben. Neben den anfallenden Gebühren wird häufig auch nur eine komplizierte Einrichtung und Abwicklung oder die Abhängigkeit vom Payment-Dienstleister befürchtet. Doch Kunden, die gerne bargeld- bzw. kontaktlos bezahlen möchten, schauen in die Röhre. Hier wünscht man sich einfach eine größere Akzeptanz, auch von den kleineren Einzelhändlern. Mobile Bezahlsysteme wie SumUp könnten für viele Händler die Lösung sein.

SumUp ist ein Zahlungsdienstleister mit Sitz in London und ermöglicht das Bezahlen mit Giro- und Kreditkarte. Es werden die gängigen Kreditkarten wie Mastercard, Visa oder American Express akzeptiert. Mit dem SumUp Air Kartenterminal können auch kontaktlose Zahlungen via Apple Pay und Google Pay angenommen werden.

 

SumUp Kartenterminal - Apple Pay

 

Die Kosten sind sehr transparent. Es entstehen keine Einrichtungsgebühren und keine monatlichen Fixkosten. Des Weiteren geht man keine Vertragsbindung ein.

Für die Zahlung mit Girocard belaufen sich die Gebühren auf 0,95% vom Umsatz. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte belaufen sich die Gebühren auf 2,75% vom Kaufbetrag. Die einmaligen Anschaffungskosten für das SumUp Air Terminal liegen bei 39 Euro.

Die Bestellung und Registrierung funktioniert online und dauert etwa 5 Minuten. Es werden keine Zusatzverträge mit der Hausbank benötigt.

 

SumUp Kartenterminal - Kostenübersicht

 

Um das Terminal verwenden zu können, wird neben der Registrierung ein Smartphone oder Tablet (mind. Bluetooth 4.0, iOS 7.0.0 oder Android 4.4) und die SumUp App (kostenlos im App Store) benötigt.

Mobile Bezahlsysteme wie SumUp sind also gerade für kleinere Händler und Unternehmer eine gute Wahl, um die Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarte und demnach auch für Apple Pay anzubieten. Die einfache Handhabung und die überschaubaren Kosten sprechen für den Zahlungsdienstleister SumUp mit seiner mobilen Bezahllösung.

Mit Apple Pay bezahlt – Rückgabe eines Artikel

Apple Pay hat bekanntermaßen im Dezember 2018 Einzug in Deutschland gehalten. Bereits jetzt feiert Apple wie auch die teilnehmenden Banken den großen Erfolg von Apple’s mobilen Bezahldienst.

Mit der steigenden Anzahl von Nutzer/innen wird sich der eine oder andere Verbraucher vermutlich die Frage stellen, wie es eigentlich vonstatten geht, wenn man einen Artikel zurückgegeben möchte, der mit Apple Pay bezahlt wurde.

Im Grunde funktioniert der Vorgang einer Rückgabe gleichermaßen wie bei einem Kauf. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass der Händler den Kaufbetrag normalerweise auf die zum Einsatz gekommene Kreditkarte zurückbuchen wird. Eine Auszahlung von Bargeld erfolgt in der Regel nicht. Letztendlich wäre das auch zum Schaden des Verkäufers, da dieser ja Gebühren beim Einsatz einer Kreditkarte abführen muss, die er bei einer Bargeldauszahlung nicht zurückerstattet bekommt.

Verlangt der Händler bei der Rückerstattung des Kaufpreises nach der Kreditkarte, so muss die zum Einsatz gekommene Karte ausgewählt und in gewohnter auf dem iPhone bzw. der Apple Watch aufgerufen werden. Anschließend hält man das iPhone bzw. die Apple Watch an das Kassenterminal. Das sollte es auch schon gewesen sein. Das Zurückbuchen des Kaufbetrages über die physische Karte funktioniert im Übrigen nicht! Beim Bezahlen mit Apple Pay wird nämlich anstelle der Kreditkartennummer die Geräteaccountnummer übermittelt. Insofern muss die Rückbuchung auf dem Device erfolgen, über das der Einkauf getätigt wurde (iPhone bzw. Apple Watch).

Im Apfel-Cash-Forum wurde kürzlich die Frage aufgeworfen, wie es sich denn rechtlich verhält, wenn kein Kassenbon mehr vorliegt. Hier sollte die Buchung in der Apple Wallet oder der hauseigenen Bank-App als Kaufnachweis ausreichend sein.

Der Nachbarblog Bezahlen.net hat zum Umtausch/Rückgabe von Artikeln ohne Kassenbeleg einen interessanten Bericht verfasst, auf den ich hier gerne verlinken möchte.

Weiterführende Links:

Einsatz von Apple Pay in Deutschland (3., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandAuf Basis eurer Meldungen von Einkäufen im stationären Handel, habe ich heute eine dritte überarbeitete Auswertung erstellt.

In diese Auswertung sind 3.702 von insgesamt 4.000 Einträge eingeflossen (Stand: 19. Januar 2019).

Analysiert wurden ausschließlich Verkaufsstellen mit Sitz in Deutschland. Soweit es zu Mehrfachmeldungen einer Filiale kam, so wurde diese Filiale nur 1-mal erfasst! Zudem wurden nur die Filialen betrachtet, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich gewesen ist. So erklärt sich, weshalb nur 3.702 Datensätze für die Auswertung herangezogen wurden.

Die 3.702 Einträge beinhalten 809 Gemeinden, 16 Bundesländer und 1.004 Unternehmen/Filialen.

Hier die Ergebnisse der Auswertung zum Einsatz von Apple Pay in Deutschland:

 

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.636 Meldungen | 44,19%)
  2. Gastronomiebetriebe (525 Meldungen | 14,18%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (370 Meldungen | 9,99%)
  4. Drogeriebedarf (288 Meldungen | 7,78%)
  5. Bau- & Gartenmärkte (146 Meldungen | 3,94%)
  6. Bekleidung & Schuhe (141 Meldungen | 3,81%)
  7. Technikhäuser (75 Meldungen | 2,03%)
  8. Einrichtungshäuser (67 Meldungen | 1,81%)
  9. Bäckerei & Konditorei (61 Meldungen | 1,65%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (46 Meldungen | 1,24%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Filialbetrieben

  1. Rewe Markt (256 Meldungen | 6,92%)
  2. Aldi Süd/Nord (243 Meldungen | 6,56%)
  3. Edeka (236 Meldungen | 6,37%)
  4. Lidl (188 Meldungen | 5,08%)
  5. McDonalds (164 Meldungen | 4,43%)
  6. dm Drogerie (151 Meldungen | 4,08%)
  7. Netto Marken-Discount (118 Meldungen | 3,19%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (109 Meldungen | 2,94%)
  9. Kaufland (96 Meldungen | 2,59%)
  10. Aral Tankstelle (82 Meldungen | 2,22%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (177 Meldungen)
  2. Köln (105 Meldungen)
  3. Hamburg (100 Meldungen)
  4. München (88 Meldungen)
  5. Essen (76 Meldungen)
  6. Stuttgart (66 Meldungen)
  7. Bremen (63 Meldungen)
  8. Frankfurt am Main (62 Meldungen)
  9. Oldenburg (52 Meldungen)
  10. Düsseldorf (54 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (890 Meldungen)
  2. Bayern (621 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (453 Meldungen)
  4. Hessen (364 Meldungen)
  5. Niedersachsen (334 Meldungen)
  6. Berlin (178 Meldungen)
  7. Schleswig-Holstein (144 Meldungen)
  8. Rheinland-Pfalz (134 Meldungen)
  9. Sachsen (129 Meldungen)
  10. Hamburg (100 Meldungen)

Ranking der eingesetzten Karten seit dem Start von Apple Pay am 11.12.19
(inkl. fehlgeschlagener Transaktionen)

  1. Mastercard (347 Meldungen | 57,17%)
  2. Visa (144 Meldungen | 23,72%)
  3. American Express (96 Meldungen | 15,82%)
  4. Maestro (13 Meldungen | 2,14%)
  5. V-Pay ( 7 Meldungen | 1,15%)

Allgemeine Zahlen:

  • 1.519-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (41,03%)
  • 70-mal wurde nach der PIN verlangt (1,89%)
  • 111-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (3,00%)
  • 5-mal war neben der PIN zudem eine Unterschrift fällig (0,14%)

Die Auswertung über alle 4.000 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) zeigt folgendes Bild:

  • 172 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (4,30%)
  • 98 Einträge stammen aus Österreich (2,45%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 5,69 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Apple Pay in Deutschland – viele Profiteure

Nachdem Apple Pay am 11. Dezember in Deutschland gestartet ist, zieht die Süddeutsche Zeitung ein erstes Resümee. Demnach war der Start von Apple Pay hierzulande ein voller Erfolg. Doch von der großen Nachfrage hat nicht nur Apple profitiert. Auch die Banken und Kreditkartenunternehmen sind Nutznießer von Apple’s mobilen Bezahldienst. Die Nutzerinnen und Nutzer werden ohnehin das kontaktlose Bezahlen mit der Apple Watch oder dem iPhone in kürzester Zeit zu schätzen wissen.

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel berichtet, dürfen die teilnehmenden Banken keine exakten Zahlen nennen. Das wird den Banken im Kooperationsvertrag mit Apple untersagt. Dennoch lässt sich über die bekannt gegebenen Zahlen ableiten, dass Apple Pay in Deutschland äußerst erfolgreich gestartet ist.

Laut der SZ zählte die Direktbank comdirect bereits am ersten Tag, Registrierungen im fünfstelligen Bereich. Mittlerweile steuern die registrierten Geräte auf einen sechsstelligen Bereich zu. Auch die Direktbank N26 mit Sitz in Berlin, durfte sich über einen deutlichen Anstieg von Neukunden freuen. Bei Wirecard (Herausgeber der Bezahl-App boon.) ist die Nutzerzahl in den ersten Stunden um 20% gestiegen. Bei der Deutschen Bank ist der Kreditkartenbestand seit dem Start um 7% angewachsen, so die Süddeutsche Zeitung.

Doch die überregionale Tageszeitung mit Sitz in München liefert noch weitere interessante Daten. So sind laut Wirecard etwa 90 Prozent der Kunden männlich. Apple Pay wird am häufigsten zum Bezahlen im Supermarkt, in Fast-Food Restaurants sowie an Tankstellen eingesetzt. Wie die SZ weiter berichtet, lag bei comdirect der durchschnittliche Monatsbetrag eines Apple Pay Nutzers im Dezember bei 225 Euro. Mit einer normalen Visa Karte waren es bisher nur 96 Euro. Demnach kaufen Kunden mit Apple Pay mehr ein. Bei Boon ist der Warenkorbwert seit der Einführung um 12,5% angestiegen.
 

Verwandte Artikel:
Apple Pay – kleine Beträge ganz groß

Quellennachweis:
Burger und Benzin mit der Uhr bezahlen | sueddeutsche.de | Aufruf: 15. Jan. 2019

Apple Pay Akzeptanzstellen über die Karten App finden

Apple’s mobiler Bezahldienst ist mittlerweile in Deutschland angekommen. Doch wo lässt sich nun Apple Pay zum Bezahlen einsetzen? Als Faustregel lässt sich sagen, dass Apple Pay überall dort funktionieren sollte, wo kontaktloses Bezahlen möglich ist und zugleich die in der Wallet hinterlegte Karte vom Händler akzeptiert wird. Scheitern könnte der Bezahlvorgang unter anderem dann, wenn beispielsweise am Kassenterminal die NFC Funktion deaktiviert wurde.

Möchte man prüfen, ob das Bezahlen mit Apple Pay an einem bestimmten Standort möglich ist, so kann unter anderem die Karten App von Apple weiterhelfen.

Apple Pay-Akzeptanz Anzeige in der Karten App:

Über das Suchfeld oder die POI-Symbole in der Kartenansicht, lässt sich ein gewünschtes Ziel suchen bzw. aufrufen. Scrollt man in der Infoanzeige des gewünschten Ziels nach unten, lässt sich unter der Rubrik „Nützliche Infos“ erkennen, ob die Akzeptanz von Apple Pay bereits bestätigt wurde.

 

In der Karten App sind allerdings bei weitem nicht alle Geschäfte zu finden, die Apple Pay als Zahlungsmethode akzeptieren. Wer als Unternehmer seine Firma in Apple Maps hinzufügen möchte, kann sich mit einer gültigen Apple-ID unter mapsconnect.apple.com registrieren und dort seine Firmendaten eintragen*. Auf diesem Wege lässt sich auch die Akzeptanz von Apple Pay hinterlegen.

Wer sich einen pauschalen Überblick über Geschäfte mit Apple Pay Akzeptanz in der Nähe verschaffen möchte, kann auch Siri bemühen. Mit dem Sprachbefehl

Hey Siri, wo in der Nähe kann ich mit Apple Pay bezahlen

weist Apple’s Sprachassistent Siri eine Auswahl an Unternehmen aus, die Apple Pay als Zahlungsmittel akzeptieren.

Auch Apfel.cash bietet eine mobile Version für die gezielte Suche nach Apple Pay Akzeptanzstellen an. Unter dem Link https://www.apfel.cash/apple-pay-locator/ findet ihr eine für das iPhone optimierte Version.

*Aktuell wird die Auswahl „Apple Pay“ im Maps Connector nicht angeboten, wenn das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland hat. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass dieses Auswahlfeld schon bald zur Verfügung stehen wird.

Einsatz von Apple Pay in Deutschland (2., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandAuf Grundlage der Einträge in der Akzeptanzdatenbank, habe ich eine zweite überarbeitete Auswertung zum Einsatz von Apple Pay in Deutschland erstellt.

Ausgewertet wurden 3.000 von insgesamt 3.416 Einträgen (Stand 11. Oktober 2018).

Berücksichtigt wurden ausschließlich die Verkaufsstellen, bei denen eine eindeutige Standortzuordnung möglich gewesen ist. Des Weiteren wurden nur Verkaufsstellen innerhalb Deutschlands einbezogen. Zudem finden sich nur die Geschäfte wieder, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war.

Die 3.000 Einträge beinhalten 695 Gemeinden, 16 Bundesländer und 679 Unternehmen.

Hier die Ergebnisse der Auswertung zum Einsatz von Apple Pay in Deutschland:

 

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.325 Meldungen | 44,17%)
  2. Gastronomiebetriebe (442 Meldungen | 14,73%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (286 Meldungen | 9,53%)
  4. Drogeriebedarf (243 Meldungen | 8,10%)
  5. Bekleidung & Schuhe (123 Meldungen | 4,10%)
  6. Bau- & Gartenmärkte (119 Meldungen | 3,97%)
  7. Technikhäuser (57 Meldungen | 1,90%)
  8. Einrichtungshäuser (53 Meldungen | 1,77%)
  9. Bäckerei & Konditorei (44 Meldungen | 1,47%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (38 Meldungen | 1,27%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Filialbetrieben

  1. Rewe Markt (263 Meldungen | 8,77%)
  2. Aldi Süd/Nord (207 Meldungen | 6,90%)
  3. Edeka (178 Meldungen | 5,93%)
  4. Lidl (156 Meldungen | 5,20%)
  5. McDonalds (143 Meldungen | 4,77%)
  6. dm Drogerie (124 Meldungen | 4,13%)
  7. Netto Marken-Discount (100 Meldungen | 3,33%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (95 Meldungen | 3,17%)
  9. Kaufland (84 Meldungen | 2,80%)
  10. Aral Tankstelle (66 Meldungen | 2,20%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (162 Meldungen)
  2. Köln (90 Meldungen)
  3. Hamburg (66 Meldungen)
  4. Stuttgart (59 Meldungen)
  5. Bremen (57 Meldungen)
  6. Frankfurt am Main (56 Meldungen)
  7. Essen (55 Meldungen)
  8. München (53 Meldungen)
  9. Oldenburg (45 Meldungen)
  10. Düsseldorf (43 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (707 Meldungen)
  2. Bayern (474 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (364 Meldungen)
  4. Hessen (322 Meldungen)
  5. Niedersachsen (270 Meldungen)
  6. Berlin (162 Meldungen)
  7. Sachsen (112 Meldungen)
  8. Rheinland-Pfalz (105 Meldungen)
  9. Schleswig-Holstein (94 Meldungen)
  10. Sachsen-Anhalt (80 Meldungen)

Allgemeine Zahlen:

  • 1176-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (39,20%)
  • 68-mal wurde nach dem PIN verlangt (2,27%)
  • 101-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (3,37%)
  • 5-mal war neben der PIN zudem eine Unterschrift fällig (0,17%)

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.