Einsatz von Apple Pay in Deutschland (3., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandAuf Basis eurer Meldungen von Einkäufen im stationären Handel (unter Einsatz von Apple Pay), habe ich heute eine dritte überarbeitete Auswertung erstellt.

In diese Auswertung sind 3.702 der insgesamt 4.000 Einträge eingeflossen (Stand: 19. Januar 2019).

Analysiert wurden ausschließlich Verkaufsstellen mit Sitz in Deutschland. Zudem wurden nur die Filialen betrachtet, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich gewesen ist. So erklärt sich, weshalb nur 3.702 Datensätze für die Auswertung herangezogen wurden.

Die 3.702 Einträge beinhalten 809 Gemeinden, 16 Bundesländer und 1.004 Unternehmen/Filialen*.

Hier die Ergebnisse der Auswertung zum Einsatz von Apple Pay in Deutschland:

 

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.636 Meldungen | 44,19%)
  2. Gastronomiebetriebe (525 Meldungen | 14,18%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (370 Meldungen | 9,99%)
  4. Drogeriebedarf (288 Meldungen | 7,78%)
  5. Bau- & Gartenmärkte (146 Meldungen | 3,94%)
  6. Bekleidung & Schuhe (141 Meldungen | 3,81%)
  7. Technikhäuser (75 Meldungen | 2,03%)
  8. Einrichtungshäuser (67 Meldungen | 1,81%)
  9. Bäckerei & Konditorei (61 Meldungen | 1,65%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (46 Meldungen | 1,24%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Filialbetrieben

  1. Rewe Markt (256 Meldungen | 6,92%)
  2. Aldi Süd/Nord (243 Meldungen | 6,56%)
  3. Edeka (236 Meldungen | 6,37%)
  4. Lidl (188 Meldungen | 5,08%)
  5. McDonalds (164 Meldungen | 4,43%)
  6. dm Drogerie (151 Meldungen | 4,08%)
  7. Netto Marken-Discount (118 Meldungen | 3,19%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (109 Meldungen | 2,94%)
  9. Kaufland (96 Meldungen | 2,59%)
  10. Aral Tankstelle (82 Meldungen | 2,22%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (177 Meldungen)
  2. Köln (105 Meldungen)
  3. Hamburg (100 Meldungen)
  4. München (88 Meldungen)
  5. Essen (76 Meldungen)
  6. Stuttgart (66 Meldungen)
  7. Bremen (63 Meldungen)
  8. Frankfurt am Main (62 Meldungen)
  9. Oldenburg (52 Meldungen)
  10. Düsseldorf (54 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (890 Meldungen)
  2. Bayern (621 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (453 Meldungen)
  4. Hessen (364 Meldungen)
  5. Niedersachsen (334 Meldungen)
  6. Berlin (178 Meldungen)
  7. Schleswig-Holstein (144 Meldungen)
  8. Rheinland-Pfalz (134 Meldungen)
  9. Sachsen (129 Meldungen)
  10. Hamburg (100 Meldungen)

Ranking der eingesetzten Karten seit dem Start von Apple Pay am 11.12.19
(inkl. fehlgeschlagener Transaktionen)

  1. Mastercard (347 Meldungen | 57,17%)
  2. Visa (144 Meldungen | 23,72%)
  3. American Express (96 Meldungen | 15,82%)
  4. Maestro (13 Meldungen | 2,14%)
  5. V-Pay ( 7 Meldungen | 1,15%)

Allgemeine Zahlen:

  • 1.519-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (41,03%)
  • 70-mal wurde nach der PIN verlangt (1,89%)
  • 111-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (3,00%)
  • 5-mal war neben der PIN zudem eine Unterschrift fällig (0,14%)

Die Auswertung über alle 4.000 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) zeigt sich wie folgt:

  • 172 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (4,30%)
  • 98 Einträge stammen aus Österreich (2,45%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 5,69 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

 

*Jede Filiale wird nur einmal erfasst. Mehrere Einkäufe in der selben Filiale wird demnach nur 1-mal hinterlegt.

Apple Pay in Deutschland – viele Profiteure

Nachdem Apple Pay am 11. Dezember in Deutschland gestartet ist, zieht die Süddeutsche Zeitung ein erstes Resümee. Demnach war der Start von Apple Pay hierzulande ein voller Erfolg. Doch von der großen Nachfrage hat nicht nur Apple profitiert. Auch die Banken und Kreditkartenunternehmen sind Nutznießer von Apple’s mobilen Bezahldienst. Die Nutzerinnen und Nutzer werden ohnehin das kontaktlose Bezahlen mit der Apple Watch oder dem iPhone in kürzester Zeit zu schätzen wissen.

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel berichtet, dürfen die teilnehmenden Banken keine exakten Zahlen nennen. Das wird den Banken im Kooperationsvertrag mit Apple untersagt. Dennoch lässt sich über die bekannt gegebenen Zahlen ableiten, dass Apple Pay in Deutschland äußerst erfolgreich gestartet ist.

Laut der SZ zählte die Direktbank comdirect bereits am ersten Tag, Registrierungen im fünfstelligen Bereich. Mittlerweile steuern die registrierten Geräte auf einen sechsstelligen Bereich zu. Auch die Direktbank N26 mit Sitz in Berlin, durfte sich über einen deutlichen Anstieg von Neukunden freuen. Bei Wirecard (Herausgeber der Bezahl-App boon.) ist die Nutzerzahl in den ersten Stunden um 20% gestiegen. Bei der Deutschen Bank ist der Kreditkartenbestand seit dem Start um 7% angewachsen, so die Süddeutsche Zeitung.

Doch die überregionale Tageszeitung mit Sitz in München liefert noch weitere interessante Daten. So sind laut Wirecard etwa 90 Prozent der Kunden männlich. Apple Pay wird am häufigsten zum Bezahlen im Supermarkt, in Fast-Food Restaurants sowie an Tankstellen eingesetzt. Wie die SZ weiter berichtet, lag bei comdirect der durchschnittliche Monatsbetrag eines Apple Pay Nutzers im Dezember bei 225 Euro. Mit einer normalen Visa Karte waren es bisher nur 96 Euro. Demnach kaufen Kunden mit Apple Pay mehr ein. Bei Boon ist der Warenkorbwert seit der Einführung um 12,5% angestiegen.
 

Verwandte Artikel:
Apple Pay – kleine Beträge ganz groß

Quellennachweis:
Burger und Benzin mit der Uhr bezahlen | sueddeutsche.de | Aufruf: 15. Jan. 2019

Apple Pay Akzeptanzstellen über die Karten App finden

Apple’s mobiler Bezahldienst ist mittlerweile in Deutschland angekommen. Doch wo lässt sich nun Apple Pay zum Bezahlen einsetzen? Als Faustregel lässt sich sagen, dass Apple Pay überall dort funktionieren sollte, wo kontaktloses Bezahlen möglich ist und zugleich die in der Wallet hinterlegte Karte vom Händler akzeptiert wird. Scheitern könnte der Bezahlvorgang unter anderem dann, wenn beispielsweise am Kassenterminal die NFC Funktion deaktiviert wurde.

Möchte man prüfen, ob das Bezahlen mit Apple Pay an einem bestimmten Standort möglich ist, so kann unter anderem die Karten App von Apple weiterhelfen.

Apple Pay-Akzeptanz Anzeige in der Karten App:

Über das Suchfeld oder die POI-Symbole in der Kartenansicht, lässt sich ein gewünschtes Ziel suchen bzw. aufrufen. Scrollt man in der Infoanzeige des gewünschten Ziels nach unten, lässt sich unter der Rubrik „Nützliche Infos“ erkennen, ob die Akzeptanz von Apple Pay bereits bestätigt wurde.

 

In der Karten App sind allerdings bei weitem nicht alle Geschäfte zu finden, die Apple Pay als Zahlungsmethode akzeptieren. Wer als Unternehmer seine Firma in Apple Maps hinzufügen möchte, kann sich mit einer gültigen Apple-ID unter mapsconnect.apple.com registrieren und dort seine Firmendaten eintragen*. Auf diesem Wege lässt sich auch die Akzeptanz von Apple Pay hinterlegen.

Wer sich einen pauschalen Überblick über Geschäfte mit Apple Pay Akzeptanz in der Nähe verschaffen möchte, kann auch Siri bemühen. Mit dem Sprachbefehl

Hey Siri, wo in der Nähe kann ich mit Apple Pay bezahlen

weist Apple’s Sprachassistent Siri eine Auswahl an Unternehmen aus, die Apple Pay als Zahlungsmittel akzeptieren.

Auch Apfel.cash bietet eine mobile Version für die gezielte Suche nach Apple Pay Akzeptanzstellen an. Unter dem Link https://www.apfel.cash/apple-pay-locator/ findet ihr eine für das iPhone optimierte Version.

*Aktuell wird die Auswahl „Apple Pay“ im Maps Connector nicht angeboten, wenn das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland hat. Ich gehe jedoch fest davon aus, dass dieses Auswahlfeld schon bald zur Verfügung stehen wird.

Einsatz von Apple Pay in Deutschland (2., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandAuf Grundlage der Einträge in der Akzeptanzdatenbank, habe ich eine zweite überarbeitete Auswertung zum Einsatz von Apple Pay in Deutschland erstellt.

Ausgewertet wurden 3.000 von insgesamt 3.416 Einträgen (Stand 11. Oktober 2018).

Berücksichtigt wurden ausschließlich die Verkaufsstellen, bei denen eine eindeutige Standortzuordnung möglich gewesen ist. Des Weiteren wurden nur Verkaufsstellen innerhalb Deutschlands einbezogen. Zudem finden sich nur die Geschäfte wieder, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war.

Die 3.000 Einträge beinhalten 695 Gemeinden, 16 Bundesländer und 679 Unternehmen.

Hier die Ergebnisse der Auswertung zum Einsatz von Apple Pay in Deutschland:

 

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.325 Meldungen | 44,17%)
  2. Gastronomiebetriebe (442 Meldungen | 14,73%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (286 Meldungen | 9,53%)
  4. Drogeriebedarf (243 Meldungen | 8,10%)
  5. Bekleidung & Schuhe (123 Meldungen | 4,10%)
  6. Bau- & Gartenmärkte (119 Meldungen | 3,97%)
  7. Technikhäuser (57 Meldungen | 1,90%)
  8. Einrichtungshäuser (53 Meldungen | 1,77%)
  9. Bäckerei & Konditorei (44 Meldungen | 1,47%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (38 Meldungen | 1,27%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

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Top 10 – Einsatz nach Filialbetrieben

  1. Rewe Markt (263 Meldungen | 8,77%)
  2. Aldi Süd/Nord (207 Meldungen | 6,90%)
  3. Edeka (178 Meldungen | 5,93%)
  4. Lidl (156 Meldungen | 5,20%)
  5. McDonalds (143 Meldungen | 4,77%)
  6. dm Drogerie (124 Meldungen | 4,13%)
  7. Netto Marken-Discount (100 Meldungen | 3,33%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (95 Meldungen | 3,17%)
  9. Kaufland (84 Meldungen | 2,80%)
  10. Aral Tankstelle (66 Meldungen | 2,20%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (162 Meldungen)
  2. Köln (90 Meldungen)
  3. Hamburg (66 Meldungen)
  4. Stuttgart (59 Meldungen)
  5. Bremen (57 Meldungen)
  6. Frankfurt am Main (56 Meldungen)
  7. Essen (55 Meldungen)
  8. München (53 Meldungen)
  9. Oldenburg (45 Meldungen)
  10. Düsseldorf (43 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (707 Meldungen)
  2. Bayern (474 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (364 Meldungen)
  4. Hessen (322 Meldungen)
  5. Niedersachsen (270 Meldungen)
  6. Berlin (162 Meldungen)
  7. Sachsen (112 Meldungen)
  8. Rheinland-Pfalz (105 Meldungen)
  9. Schleswig-Holstein (94 Meldungen)
  10. Sachsen-Anhalt (80 Meldungen)

Allgemeine Zahlen:

  • 1176-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (39,20%)
  • 68-mal wurde nach dem PIN verlangt (2,27%)
  • 101-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (3,37%)
  • 5-mal war neben der PIN zudem eine Unterschrift fällig (0,17%)

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Einsatz von Apple Pay in Deutschland

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandAuf Grundlage der Einträge in der Apple Pay Akzeptanzdatenbank, habe ich heute eine Auswertung zum Einsatz von Apple’s Bezahldienst in Deutschland erstellt.

Ausgewertet wurden 2.715 von insgesamt 3.110 Einträge.

Berücksichtigt wurden nur die Verkaufsstellen, bei denen eine eindeutige Standortzuordnung möglich war. Des Weiteren wurden nur Verkaufsstellen in Deutschland einbezogen. Ebenso finden sich nur die Geschäfte wieder, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war.

Die 2.715 Einträge beinhalten 641 Gemeinden, 16 Bundesländer und 605 Unternehmen.

Hier das Ergebnis der Auswertung zum Einsatz von Apple Pay in Deutschland:

 

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.224 Meldungen | 45,08%)
  2. Gastronomiebetriebe (390 Meldungen | 14,36%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (247 Meldungen | 9,10%)
  4. Drogeriebedarf (228 Meldungen | 8,40%)
  5. Bekleidung & Schuhe (116 Meldungen | 4,27%)
  6. Bau- & Gartenmärkte (113 Meldungen | 4,16%)
  7. Technikhäuser (50 Meldungen | 1,84%)
  8. Einrichtungshäuser (48 Meldungen | 1,77%)
  9. Kauf-/Warenhäuser (36 Meldungen | 1,33%)
  10. Buch- und Zeitschriftenhandel (29 Meldungen | 1,07%)

Bäckereien und Parkhäuser (meine persönlichen Favoriten beim Einsatz von Apple Pay 🙂 ) haben leider noch keine allzu große Bedeutung. Seit dem Start der Akzeptanzdatenbank wurden 25 Bäckereien (0,92%) und 18 Parkhäuser/Parkplätze (0,66%) gemeldet.

Einsatz von Apple Pay nach Kategorie

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Filialbetrieben

  1. Rewe Markt (244 Meldungen | 8,99%)
  2. Aldi Süd/Nord (195 Meldungen | 7,18%)
  3. Edeka (165 Meldungen | 6,08%)
  4. Lidl (147 Meldungen | 5,41%)
  5. McDonalds (129 Meldungen | 4,75%)
  6. dm Drogerie (116 Meldungen | 4,27%)
  7. Netto Marken-Discount (91 Meldungen | 3,35%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (87 Meldungen | 3,20%)
  9. Kaufland (74 Meldungen | 2,73%)
  10. Aral Tankstelle (61 Meldungen | 2,25%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (135 Meldungen)
  2. Köln (83 Meldungen)
  3. Hamburg (66 Meldungen)
  4. Stuttgart (59 Meldungen)
  5. Bremen (57 Meldungen)
  6. Frankfurt am Main (56 Meldungen)
  7. Essen (52 Meldungen)
  8. München (47 Meldungen)
  9. Düsseldorf (41 Meldungen)
  10. Oldenburg (38 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (650 Meldungen)
  2. Bayern (440 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (336 Meldungen)
  4. Hessen (286 Meldungen)
  5. Niedersachsen (236 Meldungen)
  6. Berlin (135 Meldungen)
  7. Sachsen (105 Meldungen)
  8. Rheinland-Pfalz (97 Meldungen)
  9. Schleswig-Holstein (87 Meldungen)
  10. Sachsen-Anhalt (66 Meldungen)

Allgemeine Zahlen:

  • 1042-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (37,02%)
  • 62-mal wurde nach dem PIN verlangt (2,20%)
  • 96-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (3,41%)
  • 5-mal war neben der PIN zudem eine Unterschrift fällig (0,18%)

Die Auswertung aller 3.110 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) zeigt folgendes Bild:

  • 181 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (5,82%)
  • 94 Einträge stammen aus Österreich (3,02%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 6 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Mobiles Bezahlen auf dem Vormarsch! Doch ist der Handel ausreichend informiert?

Mobiles Bezahlen im HandelWie bereits im Vorfeld durch zahlreiche Medien angekündigt, ist Googles Bezahldienst „Google Pay“ am 26. Juni in Deutschland gestartet. Zur Einführung konnte Google die Commerzbank, Comdirect, N26 sowie boon by Wirecard als Partnerbanken gewinnen. Weitere Finanzdienstleister sollen folgen. Ob Google Pay von den Android-Nutzern hierzulande als alternatives Zahlungsmittel angenommen wird, muss sich in den kommenden Monaten zeigen. Bei einem Marktanteil von 75,8%  (Absatz von Smartphones mit Android Betriebssystem[1]), ist zumindest ein großes Nutzerpotential vorhanden. Allerdings sollte Google versuchen, möglichst bald weitere Finanzinstitute für seinen Dienst zu gewinnen.

Mit Garmin Pay und Fidor Pay führten diesen Monat gleich noch zwei weitere Anbieter ihren mobilen Bezahldienst hierzulande ein. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie auch die Sparkassen kündigten zudem eine hauseigene Lösung für das Bezahlen mit dem Smartphone an. Hier ist mit der Einführung noch in diesem Sommer zu rechnen. In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen, könnte tatsächlich der Durchbruch beim mobilen Bezahlen in absehbarer Zeit gelingen.

Doch ist auch der Handel und insbesondere das Kassenpersonal auf das mobile Bezahlen vorbereitet? Meine Erfahrungen mit Apple Pay haben gezeigt, dass es im Regelfall zu keinen größeren Schwierigkeiten kommt. Allerdings war immer mal wieder eine gewisse Verunsicherung bei den Kassenkräften zu erkennen. Von ähnlichen Erfahrungen berichten die Blogbesucher/innen beim Melden neuer Akzeptanzstellen. Vereinzelt wurde der Bezahlvorgang auch hinterfragt oder nach einer Unterschrift verlangt. Andere Angestellte zeigten sich wiederum von der Technik begeistert.

Trotz überwiegend guter Erfahrungen, kann leider nicht nur positives berichtet werden. Ganz und gar nicht akzeptabel war ein Vorfall bei Müller Drogeriemarkt. Da ging die Kassiererin soweit, der Kundin betrügerische Absichten vorzuwerfen, als diese mit ihrer Apple Watch bezahlen wollte. In einem sehr forschen Ton bestand die Kassiererin zudem auf den Personalausweis und eine Unterschrift.

Bei entsprechender Kartenakzeptanz und NFC-fähigen Terminals wären die Unternehmen spätestens seit der Einführung von Google Pay gut beraten, ihre Filialleiter flächendeckend zu informieren, dass auch das Bezahlen mit dem Smartphone möglich ist. Die Diskussion mit der Kassiererin bzw. dem Kassierer ist nicht nur unangenehm, sondern verfehlt auch das Ziel einer schnellen und bequemen Zahlungsabwicklung.

Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt? Gerne dürfen sich auch Nutzer/innen von anderen OS-Versionen zu Wort melden ;-).

Quellenangabe:

1. Marktanteile von Android und iOS am Smartphone Absatz in Deutschland | de.statista.com | Aufruf: 27.Juni 2018