boon. schafft die monatliche Gebühr ab

„Die schönsten Dinge im Leben sind kostenlos. boon. jetzt auch! So sparst du dir monatlich die 1,49€/CHF/£, die es bisher nach der 3-monatigen Probezeit noch gab.“

Das kündigte boon. by Wirecard heute auf seiner Internetpräsenz beboon an. Bereits Anfang April wurde das Entgelt für den Auslandseinsatz gestrichen.

Neben dem kontaktlosen Bezahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch, ist auch das Senden von Geld in Echtzeit an andere boon.PLUS Nutzer möglich. Darüber hinaus profitiert man regelmäßig von Cashback Aktionen. Das „Betanken“ der virtuellen boon. Prepaid Mastercard ist via Debit-, Kreditkarte oder per Banküberweisung möglich.

Die virtuelle Karte lässt sich unmittelbar aus der boon.-App heraus beantragen und einrichten. Für das boon. Plus Konto ist allerdings ein Identitäts- und Adressnachweis erforderlich. Nach der Freischaltung profitiert man mit dem PLUS Konto von deutlich höheren Limits.

Soweit die eigene Hausbank Apple Pay noch nicht unterstützt oder man eine weitere Bezahlkarte (beispielsweise für den Einsatz ausserhalb des EWR) zur Wallet hinzufügen möchte, ist die boon.-Card sicher eine interessante Lösung.

In Anlehnung an diesen Beitrag, wurde auf der rechten Seitenleiste eine Umfrage gestartet.

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

Offizielle Seite

Einsatz von Apple Pay in Deutschland (4., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandDank der zahlreichen Meldungen eurer Einkäufe mit Apple Pay im stationären Handel, war es möglich eine 4. überarbeitete Auswertung zum Einsatz von Apple Pay zu erstellen.

In der aktuellen Übersicht sind 4.500 der insgesamt 4.854 Meldungen eingeflossen (Stand: 8. Sept. 2019).

Analysiert wurden ausschließlich Verkaufsstellen mit Sitz in Deutschland. Zudem wurden nur die Geschäfte herangezogen, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war. So erklärt sich, weshalb nur 4.500 der insgesamt 4.854 Datensätze in der Statistik berücksichtigt sind.

Die 4.500 Datensätze beinhalten insgesamt 928 Gemeinden, 16 Bundesländer und 1.264 Unternehmen/Filialen.

Hieraus ergibt sich folgendes Ergebnis:

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.896 Meldungen | 42,13%)
  2. Gastronomiebetriebe (665 Meldungen | 14,78%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (470 Meldungen | 10,44%)
  4. Drogeriebedarf (334 Meldungen | 7,42%)
  5. Bau- & Gartenmärkte (187 Meldungen | 4,16%)
  6. Bekleidung & Schuhe (182 Meldungen | 4,04%)
  7. Technikhäuser (94 Meldungen | 2,09%)
  8. Bäckerei & Konditorei (83 Meldungen | 1,84%)
  9. Einrichtungshäuser (71 Meldungen | 1,58%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (58 Meldungen | 1,29%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Unternehmen (Filialen)

  1. Aldi Süd/Nord (290 Meldungen | 6,44%)
  2. Rewe Markt (289 Meldungen | 6,42%)
  3. Edeka (277 Meldungen | 6,16%)
  4. Lidl (213 Meldungen | 4,73%)
  5. McDonalds (186 Meldungen | 4,13%)
  6. dm Drogerie (177 Meldungen | 3,93%)
  7. Netto Marken-Discount (139 Meldungen | 3,09%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (121 Meldungen | 2,69%)
  9. Kaufland (109 Meldungen | 2,42%)
  10. Aral Tankstelle (96 Meldungen | 2,13%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (194 Meldungen)
  2. Hamburg (139 Meldungen)
  3. Köln (135 Meldungen)
  4. München (95 Meldungen)
  5. Essen (87 Meldungen)
  6. Nürnberg (80 Meldungen)
  7. Stuttgart (76 Meldungen)
  8. Oldenburg (66 Meldungen)
  9. Bremen (65 Meldungen)
  10. Frankfurt am Main (65 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (1064 Meldungen)
  2. Bayern (780 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (604 Meldungen)
  4. Hessen (424 Meldungen)
  5. Niedersachsen (391 Meldungen)
  6. Berlin (195 Meldungen)
  7. Schleswig-Holstein (187 Meldungen)
  8. Sachsen (180 Meldungen)
  9. Rheinland-Pfalz (147 Meldungen)
  10. Hamburg (139 Meldungen)

Ranking der eingesetzten Karten in DE seit dem Start von Apple Pay am 11.12.19
(inkl. fehlgeschlagener Transaktionen)

  1. Mastercard (923 Meldungen | 55,07%)
  2. Visa (521 Meldungen | 31,09%)
  3. American Express (199 Meldungen | 11,87%)
  4. Maestro (18 Meldungen | 1,07%)
  5. V-Pay (15 Meldungen | 0,89%)

Allgemeine Zahlen:

  • 1.939-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (43,09%)
  • 74-mal wurde nach der PIN verlangt (1,64%)
  • 119-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (2,64%)
  • 5-mal war neben der PIN außerdem eine Unterschrift fällig (0,11%)

Die Auswertung über alle 4.854 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) ergibt folgendes Bild:

  • 214 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (4,41%)
  • 114 Einträge stammen aus Österreich (2,35%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 5,19 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Wissenswertes zur Apple Card

Update: Der Start im August wurde zwischenzeitlich durch Apple bestätigt. Wann die Apple Card in Europa Einzug hält, ist weiterhin unklar.

 

Die Meldungen verdichten sich, dass Apples neue Kreditkarte „Apple Card“ im August in den USA erscheinen soll. Wann die Karte in Deutschland herausgegeben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Was es mit der Apple Card auf sich hat, soll in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst werden:

Was ist die Apple Card?

Bei der Apple Card handelt es sich um eine Kreditkarte aus dem Hause Apple in Kooperation mit dem Bankhaus Goldman Sachs und Mastercard. Apple Card Virtuell

Wie komme ich an die Apple Card?

Die Apple Card wird über das iPhone beantragt und kann unmittelbar nach dem Anmeldvorgang verwendet werden. Voraussetzung für den Erhalt der Apple Card ist eine ausreichende Bonität.

Erhalte ich auch eine physische Karte?

Ja, zur virtuellen Karte wird eine physische Karte versendet. Hierbei handelt es sich um eine lasergeätzte Titankarte. Die Karte ist sehr minimalistisch gestaltet. Eine Kreditkartennummer, den CVV-Code, ein Ablaufdatum oder Unterschriftsfeld sucht man vergebens. Das steigert die Sicherheit bei Verlust der Karte. Neben einem EMV-Chip findet man auf der Kartenvorderseite das Apple Logo sowie den Namen des Karteninhabers. Auf der Rückseite ist das Goldman Sachs Logo sowie ein Mastercard Logo aufgebracht. Alle weiteren Karteninformationen sind in der Wallet-App hinterlegt. Die physische Apple Card ist dann hilfreich, wenn das Bezahlen mit Apple Pay nicht möglich ist. Apple Card Vorderseite

Wo kann ich die Apple Card einsetzen?

Die Apple Card lässt sich im stationären Handel wie auch im Online-Handel einsetzen. Voraussetzung ist eine Mastercard Akzeptanz.

Welche Kartengebühren fallen an?

Laut Apple fallen weder Jahresgebühren noch Auslandseinsatzgebühren für die Karte an. Allerdings werden hohe Überziehungszinsen fällig, falls der anfallende Monatsbeitrag offen bleibt. Der Sollzins liegt je nach Bonität zwischen 13,24 und 24,24% p.a. (Angaben für die USA).

Wie hoch ist der Verfügungsrahmen bei der Apple Card?

Wie bei anderen Kreditkarten gibt es auch bei der Apple Card ein Kreditlimit, dass vom Bonitätsscore des Karteninhabers abhängig ist. Ein höherer Bonitätsscore wirkt sich positiv auf das Kreditlimit aus.

Wann erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnungssumme wird zum Ende des Monats (wahlweise auch in anderen zeitlichen Abständen) über ein verknüpftes Girokonto oder die Apple Cash Karte beglichen.

Lässt sich die Apple Card mit der Apple Watch nutzen

Die Apple Card funktioniert wie andere Apple Pay unterstützte Kreditkarten und kann demnach zur Apple Watch hinzufügt werden.

Stehen Partnerkarten zur Verfügung?

Nein, pro Person wird nur eine Karte ausgegeben.

Was ist wenn ich die Apple Card verliere?

In der Wallet-App steht eine Option zur Verfügung, über die sich die Karte sperren lässt. Zugleich kann man eine neue Karte bestellen.

Gibt es Bonusprogramme?

Ja, zur Apple Card gibt es ein umfangreiches Cashback-Programm. Mit jedem Einkauf, bei dem die Apple Card zum Einsatz kommt, erhält man 1% Cashback. Bei Einkäufen mit Apple Pay werden 2% Cashback gutgeschrieben. Für Einkäufe bei Apple (Apple Store, iTunes Store, App Store oder den Apple-Diensten) erhält man 3% Cashback. Die Beträge werden taggenau auf der Apple Cash Karte gutgeschrieben. Das Guthaben kann für neue Einkäufe mit Apple Pay genutzt, auf das Girokonto überwiesen oder an Freunde gesendet werden.

Wie verfolge ich meine Ausgaben?

Sämtliche Transaktionen werden in der Wallet-App farblich kategorisiert dargestellt. Darüber hinaus gibt es Zusammenfassungen über die wöchentlichen und monatlichen Ausgaben. Unmittelbar nach dem Einsatz der Apple Card erhält man eine Push-Benachrichtigung über die getätigte Transaktion. Apple Card Auswertung

Wie steht es um die Privatsphäre?

Beim Hinterlegen der Apple Card wird eine eindeutige Gerätenummer (Device Account Number) generiert. Diese Nummer wird verschlüsselt in einem zertifizierten Chip (Secure Element) abgelegt. Mit jedem eingeleiteten Bezahlvorgang wird ein Sicherheitscode erzeugt, welcher mit der Gerätenummer kombiniert wird. Nach der Authentifizierung über Face- bzw. Touch-ID wird beim Bezahlen nur dieser Sicherheitscode (Token) an den Händler übermittelt. Der Händler erhält somit keinerlei Kreditkarten- oder persönliche Daten wie beispielsweise den Namen oder die Anschrift des Kunden. Apple erfährt weder in welchen Geschäften bzw. was der Kunde gekauft hat. Einzig bei Goldman Sachs erfolgt eine Zusammenführung der Kundendaten. Jedoch hat Goldman Sachs zugestimmt, diese Daten niemals für Marketingzwecke zu verwenden oder an Dritte weiterzugeben.

Wo erhalte ich Support für meine Apple Card

Support für die Apple Card erhält man über die Apple eigene Nachrichten App via Business Chat. Auf diesem Wege kann man mit einem Support Mitarbeiter rund um die Uhr (24/7) schriftlich in Kontakt treten.

(Stand 27.07.2019)

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafiken im Beitrag): apple.com

Einsatz vom iPhone und der Apple Watch in China’s ÖPNV

Ein Gastbeitrag von Kevin Schmiechen

In diesem Gastbeitrag möchte ich über meine Erfahrung mit iPhone und Apple Watch als Zahlungsmittel im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Peking und Shanghai berichten.
Doch bevor es losgeht, will ich noch ein paar Worte zur aktuellen Situation von Apple Pay im chinesischen Einzelhandel loswerden. China hat in den letzten Jahren die Entwicklung vom Bargeld zum Mobile-App Payment fast ohne Umwege über Plastikgeld wie Kreditkarten geschafft. Genauso wie WeChat der Quasi-Standardmessenger ist, sind WeChat Pay und AliPay die Duopolisten für mobiles Bezahlen. Meiner Erfahrung nach wird ein chinesisches Bankkonto für die Registrierung bei beiden Anbietern benötigt, womit die Nutzung für die meisten Nicht-Chinesen leider nicht in Frage kommt. Abseits von touristischen Hot-Spots, Hotels und großen Einkaufszentren fällt man somit auf Bargeld zurück. Selbst bei einem McDonalds Selfservice Terminal in einer Shanghaier Filiale erhielt ich nur eine Fehlermeldung, als ich mit Apple Pay bezahlen wollte, obwohl Apple Pay explizit als Zahlungsmethode ausgewählt werden konnte.

Im ÖPNV in den beiden Städten sieht die Situation zum Glück deutlich besser aus. Es macht richtig Spaß bei aktiviertem Express-ÖPNV einfach nur das iPhone oder die Watch an das Lesegerät zu halten (ohne TouchID oder FaceID) und durch die Schranke zu gehen, während andere am Fahrkartenautomaten stehen um sich natürlich mit Bargeld eine Einzelfahrkarte zu kaufen. Das NFC-Modul funktioniert sogar noch für eine gewisse Zeit, wenn sich das iPhone schon mangels Stroms ausgeschaltet hat.

Kleine Notiz am Rande:
Ich hatte eine chinesische SIM-Karte und somit die ganze Zeit Internet. Für die Einrichtung der Karte wird Internet benötigt, für die Benutzung wohl eher nicht.

Die Einrichtung ist leider mit einigen Stolpersteinen versehen. So kann man nicht direkt über die Kreditkarte im Wallet bezahlen, sondern muss sich zuerst eine Metro-Card für die jeweilige Stadt im Wallet einrichten.

Dies ist auch direkt im Wallet möglich, sobald man sich im Land aufhält, doch China wäre nicht China, wenn es problemlos für Ausländer funktionieren würde. Für die Einrichtung muss nämlich eine China UnionPay Karte im Wallet hinterlegt sein. Zum Glück gibt es aber einen Work-Around. Man kann eine bestehende physische Metro-Card nutzen, um eine Karte im Wallet einzurichten und das Guthaben zu übertragen. Dazu wählt man im Einrichtungsdialog den entsprechenden Eintrag aus und hält den oberen Bereich des iPhones für mehrere Sekunden an die Karte, damit die Daten per NFC ausgelesen werden können. Vom übertragenen Guthaben werden noch 20 RMB als Pfand für die virtuelle Karte abgezogen. Aufgrund von Sprachproblemen konnte ich nicht klären, wie man das Pfand für die virtuelle Karte zurückbekommt. Normalerweise verwendet man eine App für die Verwaltung der Karte. Diese ist jedoch nur auf chinesisch verfügbar und trotz Übersetzungsapp war es mir mangels chinesischen Bankkontos bzw. Personalausweises nicht möglich mich zu registrieren. Apple Fans sollte der Spaß aber bestimmt die 2,60€ Pfand wert sein.

Die Schritte für die Einrichtung nochmal zusammengefasst:

  • Am Schalter eine Metro-Card mit ausreichend Guthaben besorgen (Kostet 20 RMB Pfand für die physische Karte + gewünschtes Guthaben + 20 RMB Pfand für die Karte im Wallet berücksichtigen)
  • Einrichtungsdialog direkt im Wallet oder im Wallet-Bereich der Watch App starten und Guthaben übertragen
  • Physische Karte wieder abgeben und Pfand zurückbekommen
  • Digitale Karte für Fahrten verwenden und Spaß haben

Das Aufladen von weiterem Guthaben ist leider auch nicht so einfach. Eigentlich kann man im Wallet die Karte komfortabel aufladen, doch dafür braucht man wieder eine China UnionPay Karte. In Peking habe ich nur Automaten für Einzelfahrkarten gefunden. Das Guthaben lässt sich aber an den Service Points in jeder Station mit Bargeld aufladen. Dazu musste ich aber die Karte in den Dienstmodus versetzen, damit die Lesegeräte die Karte auf dem iPhone erkennen konnten.

iPhone im ÖPNV

Zusätzlich galt es die Mitarbeiter an den Service Points zu überzeugen, da diese erst nicht glaubten, dass es mit dem iPhone wirklich funktioniert. In Shanghai gibt es Automaten für die Metro-Card, aber nur die wenigsten akzeptieren Bargeld und dann auch nur 50 und 100 RMB Scheine.

iPhone im ÖPNV

Wenn man das Guthaben nur kurz aufstocken will ist das in den meisten Fällen allerdings viel zu viel. Als Workaround habe ich chinesische Passanten gebeten für mich mit ihrem WeChat Pay Account zu zahlen und ich habe ihnen dann das Bargeld gegeben. Aufgrund der Sprachprobleme war für die Kommunikation zwar der verstärkte Einsatz von Händen und Füßen notwendig, doch es hat immer funktioniert und ein wenig Abenteuer gehört doch auch zum Reisen dazu.
Wie oben beschrieben, muss man beim Eingang und Ausgang nur noch sein Device an das Lesegerät halten und schon kann es losgehen. Da es in beiden Städten keine Tageskarten gibt, muss man sich so auch keine Sorgen über Tarife machen. Übrigens, wenn man Internet hat funktioniert Apple Maps wunderbar für die Navigation. Alle Metro und Buslinien sind hinterlegt und es wird der gesamte Preis für eine Route angezeigt. Apple Maps warnt sogar davor, wenn das Guthaben auf der Karte im Wallet nicht ausreicht. So macht das Reisen Spaß und zeigt, wie weit wir in Deutschland noch hinten dran sind.

Übrigens:
Die Region musste ich an meinem iPhone nicht umstellen, doch die ÖPNV-Navigation und die Einrichtung der Metro-Karten waren erst möglich, als ich in China angekommen war.

Verkaufsstellen mit Apple Pay Akzeptanz in Österreich

Nachdem Apple Pay nun auch bei unseren geschätzten Nachbarn in Österreich gestartet ist, würde ich die Akzeptanzübersicht gerne stärker mit Verkaufsstellen aus Österreich erweitern. Einige Adressen, überwiegend aus Wien und Salzburg, sind bereits in der Übersicht hinterlegt. Soweit auch User aus der Alpenrepublik diesen Blog besuchen, würde ich mich über weitere Meldungen von österreichischen Verkaufsstellen freuen, bei denen Apple Pay bereits eingesetzt wurde.

Gerne hätte ich in einem Mobilfunk-Forum aus Österreich auf die Akzeptanzübersicht hingewiesen, doch das wurde mir leider untersagt.

Weiterführende Links:

Weitere Expansionsphase in Europa steht an

Am vergangenen Montag gab Tim Cook bekannt, dass Apple Pay bis Jahresende weltweit in über 40 Ländern zur Verfügung stehen wird. Nur einen Tag später kündigten 3 Banken ihre Teilnahme zum Start in Österreich an. Im Einzelnen sind das:

Heute setzte nun die Direktbank N26 einen Tweet ab, in dem die Unterstützung von Apple Pay in 5 weiteren europäischen Ländern angekündigt wird. Hierbei handelt es sich um:

  • Estland
  • Griechenland
  • Portugal
  • Slowakei
  • Slowenien

Zeitnah bestätigte die Direktbank ING auf Twitter und seiner Internetpräsenz, dass man zum Rollout in Rumänien am Start sein wird.

Demnach wird Apple Pay, vermutlich noch in diesem Jahr, in mindestens 7 weiteren europäischen Ländern eingeführt. Wann genau der Rollout in den besagten Ländern erfolgt, ist derzeit noch nicht bekannt. Apple selbst hat die Einführung noch nicht bestätigt.

Apple Card: Ab Sommer in den USA verfügbar

Auf der heutigen Apple-Keynote hat das Unternehmen aus Cupertino eine eigene Kreditkarte vorgestellt. Hierbei kooperiert Apple mit der Großbank Goldman Sachs und Mastercard. Apple’s neue Kreditkarte wird unter dem schlichten Namen „Apple Card“ vermarket und ist ab Sommer 2019 in den USA verfügbar. Ob und wann die Karte in Deutschland Einzug hält, wurde leider nicht bekannt gegeben.

Die Details im Überblick:

1.) Mehr Flexibilität

Begleichen des Kreditkarten-Saldo…

  • Monatlich
  • Mehrmals monatlich
  • In Teilbeträgen (hier fallen Zinsen an)

2.) Mehr Sparen

  • Keine Karten Grundgebühr
  • Keine Gebühren bei nationalen sowie internationalen Zahlungen
  • Keine zusätzlichen Gebühren für vergessene Rückzahlungen
  • 2% Daily Cashback beim Bezahlen mit Apple Pay (mit der physischen Karte 1%)
  • 3% Daily Cashback beim Kauf von Apple Produkten (inkl. iTunes- & App Store)

3.) Mehr Transparenz

  • Detaillierte Angaben über getätigte Einkäufe sind in der Wallet App einzusehen
  • Die Kontostände sowie ausstehende Beträge sind jederzeit abrufbar
  • Einkäufe werden automatisch kategorisiert (lernfähig)

4.) Mehr Sicherheit

  • Keine Kreditkartennummer oder CVC auf der physische Karte aufgebracht (Daten sind in der Wallet hinterlegt)
  • Die Kreditkartendaten werden verschlüsselt gespeichert
  • Zusätzlicher Schutz durch Face- oder Touch-ID

5.) Mehr Privatsphäre

  • Apple verspricht, keinerlei Informationen und Aktivitäten zum Einkauf aufzuzeichnen

6.) Mehr Design

  • Auf Wunsch gibt es eine aus Titan gefertigte Karte hinzu

Wäre die Apple Card interessant für Euch? Hierzu habe ich auf der rechten Seitenleiste eine neue Umfrage gestartet.

 

Weiterführende Links:

SumUp mit Apple Pay Unterstützung

Hinweis von Claus: Dieser Beitrag wurde ursprünglich im August 2017 durch unseren Moderator Felix verfasst. Aus aktuellem Anlass habe ich den Artikel im Februar 2019 überarbeitet und aktualisiert.

Überwiegend kleinere Händler in Deutschland akzeptieren noch immer ausschließlich das Bezahlen mit Bargeld. Sei es der örtliche Bäcker, Blumenladen oder der Friseursalon – es scheint eine gewisse Phobie gegenüber der Kartenzahlung zu geben. Neben den anfallenden Gebühren wird häufig auch nur eine komplizierte Einrichtung und Abwicklung oder die Abhängigkeit vom Payment-Dienstleister befürchtet. Doch Kunden, die gerne bargeld- bzw. kontaktlos bezahlen möchten, schauen in die Röhre. Hier wünscht man sich einfach eine größere Akzeptanz, auch von den kleineren Einzelhändlern. Mobile Bezahlsysteme wie SumUp könnten für viele Händler die Lösung sein.

SumUp ist ein Zahlungsdienstleister mit Sitz in London und ermöglicht das Bezahlen mit Giro- und Kreditkarte. Es werden die gängigen Kreditkarten wie Mastercard, Visa oder American Express akzeptiert. Mit dem SumUp Air Kartenterminal können auch kontaktlose Zahlungen via Apple Pay und Google Pay angenommen werden.

 

SumUp Kartenterminal - Apple Pay

 

Die Kosten sind sehr transparent. Es entstehen keine Einrichtungsgebühren und keine monatlichen Fixkosten. Des Weiteren geht man keine Vertragsbindung ein.

Für die Zahlung mit Girocard belaufen sich die Gebühren auf 0,95% vom Umsatz. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte belaufen sich die Gebühren auf 2,75% vom Kaufbetrag. Die einmaligen Anschaffungskosten für das SumUp Air Terminal liegen bei 39 Euro.

Die Bestellung und Registrierung funktioniert online und dauert etwa 5 Minuten. Es werden keine Zusatzverträge mit der Hausbank benötigt.

 

SumUp Kartenterminal - Kostenübersicht

 

Um das Terminal verwenden zu können, wird neben der Registrierung ein Smartphone oder Tablet (mind. Bluetooth 4.0, iOS 7.0.0 oder Android 4.4) und die SumUp App (kostenlos im App Store) benötigt.

Mobile Bezahlsysteme wie SumUp sind also gerade für kleinere Händler und Unternehmer eine gute Wahl, um die Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarte und demnach auch für Apple Pay anzubieten. Die einfache Handhabung und die überschaubaren Kosten sprechen für den Zahlungsdienstleister SumUp mit seiner mobilen Bezahllösung.

Mit Apple Pay bezahlt – Rückgabe eines Artikel

Apple Pay hat bekanntermaßen im Dezember 2018 Einzug in Deutschland gehalten. Bereits jetzt feiert Apple wie auch die teilnehmenden Banken den großen Erfolg von Apple’s mobilen Bezahldienst.

Mit der steigenden Anzahl von Nutzer/innen wird sich der eine oder andere Verbraucher vermutlich die Frage stellen, wie es eigentlich vonstatten geht, wenn man einen Artikel zurückgegeben möchte, der mit Apple Pay bezahlt wurde.

Im Grunde funktioniert der Vorgang einer Rückgabe gleichermaßen wie bei einem Kauf. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass der Händler den Kaufbetrag normalerweise auf die zum Einsatz gekommene Kreditkarte zurückbuchen wird. Eine Auszahlung von Bargeld erfolgt in der Regel nicht. Letztendlich wäre das auch zum Schaden des Verkäufers, da dieser ja Gebühren beim Einsatz einer Kreditkarte abführen muss, die er bei einer Bargeldauszahlung nicht zurückerstattet bekommt.

Verlangt der Händler bei der Rückerstattung des Kaufpreises nach der Kreditkarte, so muss die zum Einsatz gekommene Karte ausgewählt und in gewohnter auf dem iPhone bzw. der Apple Watch aufgerufen werden. Anschließend hält man das iPhone bzw. die Apple Watch an das Kassenterminal. Das sollte es auch schon gewesen sein. Das Zurückbuchen des Kaufbetrages über die physische Karte funktioniert im Übrigen nicht! Beim Bezahlen mit Apple Pay wird nämlich anstelle der Kreditkartennummer die Geräteaccountnummer übermittelt. Insofern muss die Rückbuchung auf dem Device erfolgen, über das der Einkauf getätigt wurde (iPhone bzw. Apple Watch).

Im Apfel-Cash-Forum wurde kürzlich die Frage aufgeworfen, wie es sich denn rechtlich verhält, wenn kein Kassenbon mehr vorliegt. Hier sollte die Buchung in der Apple Wallet oder der hauseigenen Bank-App als Kaufnachweis ausreichend sein.

Der Nachbarblog Bezahlen.net hat zum Umtausch/Rückgabe von Artikeln ohne Kassenbeleg einen interessanten Bericht verfasst, auf den ich hier gerne verlinken möchte.

Weiterführende Links:

Update – boon. 2.0.3

boon. 2.0.3boon 2.0.3 :: Seit gestern steht ein neues Update für die Bezahl-App boon. im App Store zum Download bereit.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, eine individuelle boon. Card PIN festzulegen oder diese zu ändern. Im Einzelfall kann es passieren, dass beim Bezahlen mit Apple Pay am Kassenterminal nach einer PIN verlangt wird. Für diesen Fall konnte der Bezahlvorgang bisher nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

Darüber hinaus wurden Fehler behoben, auf die in der Updatebeschreibung jedoch nicht näher eingegangen wird.

Das Update ist allein schon aufgrund der Möglichkeit eine persönliche PIN festzulegen, durchaus empfehlenswert.

Stellt die eigene Hausbank derzeit keine Karte für das Bezahlen mit Apple Pay zur Verfügung, bietet boon. eine echte Alternative.

Was bietet boon:

  • Direkt nach der Registrierung mit Apple Pay bezahlen
  • Auch beim Online-Shopping einsetzbar
  • Geld in Echtzeit an Freunde oder Familie versenden
  • Flexible Einzahl-Optionen via Debit- oder Kreditkarten oder Banküberweisung
  • Mehrmals im Jahr finden Cashback Aktionen statt

boon. ist die ersten 3 Monate kostenlos. Danach fallen Gebühren in Höhe von 1,49 EUR pro Monat an.

boon. ist ein Produkt der Wirecard Technologies GmbH.

Weiterführender Link: boon. Deutschland