Allianz startet Bezahl-App Pay&Protect mit Apple Pay

Mit Pay&Protect bringt die Allianz Deutschland eine neue Mobile-Payment-App mit Apple Pay Unterstützung auf den Markt. Hinter der App steht eine digitale Visa Karte. Allianz kooperiert hierbei mit der Wirecard AG. Pay&Protect wird in den Produktvarianten Light und Premium angeboten. Die Beantragung der Karte erfolgt unmittelbar aus der Allianz Pay&Protect App heraus und soll nach wenigen Minuten abgeschlossen sein. Das Mindestalter für die Beantragung der Karte beträgt 18 Jahre.

Die Light Variante wird kostenlos zur Verfügung gestellt, allerdings mit starken Einschränkungen. Für die Premium Version fallen 1,25 € je Monat an. Bei einem Transaktionsvolumen von mehr als 5.000 € im Jahr entfallen diese Gebühren für die nächsten 12 Monate.

Allianz Pay&Protect Light:

  • Nur für den Einsatz in Geschäften innerhalb Deutschlands verwendbar
  • Guthaben aufladbar per Überweisung oder Kreditkarte. Beim Aufladen über eine Kreditkarte fallen 0,50 € je Überweisung an.
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Das Zahlungslimit liegt bei 100 € pro Monat
  • Keine Identifizierung erforderlich

Allianz Pay&Protect Premium:

  • Echte Kreditkarte (Charge-Kreditkarte)
  • Mit einem bestehenden Girokonto verbinden (es ist kein neues Konto erforderlich)
  • Bis zu 3.000 € monatliches Limit (je nach Kreditwürdigkeit)
  • Weltweit einsetzbar
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Allianz Banking- und Online-Käuferschutz
  • Videoidentifizierung

Aufgrund der Einschränkungen bei der Light Variante, dürfte diese Version nur für Nutzer/Innen interessant sein, die das mobile Bezahlen testen möchten. Ein Upgrade auf die Premium Version ist jederzeit möglich.

Weiterführende Links:

Happy Pay mit Apple Pay – DKB startet durch

Update: Seit dem 3. September lässt sich auch die „Lufthansa Miles & More Credit Card“ für das Bezahlen mit Apple Pay zur Apple Wallet hinzufügen.

Seit Einführung von Apple Pay in Deutschland sind 189 Tagen verstrichen. Mit dem heutigen Tag unterstützt nun auch die Deutsche Kreditbank AG (DKB) Apple’s mobilen Bezahldienst. Bei der DKB handelt es um eine Direktbank mit Sitz in Berlin. Von vielen der etwa 4 Millionen DKB Privatkunden[1], wurde der Startschuss schon seit geraumer Zeit herbeigesehnt. Das lange Warten fand heute ein Ende.
Etwas getrübt wurde der Start für die BesitzerInnen einer „Lufthansa Miles & More Credit Card“ oder einer „DKB-VISA-Business-Card“. Beide Karten werden aktuell noch nicht unterstützt. Laut eigenen Aussagen, arbeitet man bereits mit Hochdruck an einer Unterstützung.

Mit der DKB wird Apple Pay bereits von 20 Banken und Finanzdienstleister in Deutschland unterstüzt. Eine beachtliche Anzahl im direkten Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Weitere Banken sollen in diesem Jahr folgen.

Weiterführende Links:

Quellennachweis:

1. DKB Privatkunden | de.wikipedia.org | Aufruf: 18. Juni 2019

Revolut unterstützt Apple Pay in Deutschland

Revolut MastercardSchon vor wenigen Tagen berichteten deutsche NutzerInnen einer Prepaid Karte aus dem Hause Revolut, dass sich deren Visa und Mastercard mit Apple Pay einsetzen lässt. Doch nicht bei allen wollte das Hinterlegen der virtuellen oder psychische Karte zur Apple Wallet funktionieren. Insbesondere das Einbinden der Mastercard scheiterte in vielen Fällen. Ursache war eine inkompatible BIN (Bank Identification Number) der Karte. Revolut scheint aktuell an dieser Thematik zu arbeiten und so funktioniert das Einbinden der Karte bei immer mehr Anwendern. Auch die optional erhältliche Maestro Karte lässt sich in einigen Fällen bereits für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen. Offiziell bestätigt wurde die Apple Pay Unterstützung bislang weder durch Apple noch von Revolut. Auf der Apple Pay Produktseite ist nach wie vor „In 2019“ die Rede. Es ist demnach davon auszugehen, dass man sich aktuell noch in einer Testphase befindet.

Die Wahl zwischen der Ausgabe einer Visa oder Mastercard hat man als Kunde bei Revolut nicht. Auf der FAQ Seite ist zu lesen:

Dein Kartenschema wird je nach Standort zugewiesen und kann nicht ausgewählt werden.

Bei der im Jahre 2014 gegründete Firma Revolut Limited handelt es sich um ein Unternehmen mit Sitz in London, dass ähnlich wie N26 auf eine App basierende Lösung setzt. Seit Dezember 2018 verfügt Revolut über eine spezialisierte Banklizenz.

Weiterführende Links (auch zur Kostenstruktur):

SumUp mit Apple Pay Unterstützung

Hinweis von Claus: Dieser Beitrag wurde ursprünglich im August 2017 durch unseren Moderator Felix verfasst. Aus aktuellem Anlass habe ich den Artikel im Februar 2019 überarbeitet und aktualisiert.

Überwiegend kleinere Händler in Deutschland akzeptieren noch immer ausschließlich das Bezahlen mit Bargeld. Sei es der örtliche Bäcker, Blumenladen oder der Friseursalon – es scheint eine gewisse Phobie gegenüber der Kartenzahlung zu geben. Neben den anfallenden Gebühren wird häufig auch nur eine komplizierte Einrichtung und Abwicklung oder die Abhängigkeit vom Payment-Dienstleister befürchtet. Doch Kunden, die gerne bargeld- bzw. kontaktlos bezahlen möchten, schauen in die Röhre. Hier wünscht man sich einfach eine größere Akzeptanz, auch von den kleineren Einzelhändlern. Mobile Bezahlsysteme wie SumUp könnten für viele Händler die Lösung sein.

SumUp ist ein Zahlungsdienstleister mit Sitz in London und ermöglicht das Bezahlen mit Giro- und Kreditkarte. Es werden die gängigen Kreditkarten wie Mastercard, Visa oder American Express akzeptiert. Mit dem SumUp Air Kartenterminal können auch kontaktlose Zahlungen via Apple Pay und Google Pay angenommen werden.

 

SumUp Kartenterminal - Apple Pay

 

Die Kosten sind sehr transparent. Es entstehen keine Einrichtungsgebühren und keine monatlichen Fixkosten. Des Weiteren geht man keine Vertragsbindung ein.

Für die Zahlung mit Girocard belaufen sich die Gebühren auf 0,95% vom Umsatz. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte belaufen sich die Gebühren auf 2,75% vom Kaufbetrag. Die einmaligen Anschaffungskosten für das SumUp Air Terminal liegen bei 39 Euro.

Die Bestellung und Registrierung funktioniert online und dauert etwa 5 Minuten. Es werden keine Zusatzverträge mit der Hausbank benötigt.

 

SumUp Kartenterminal - Kostenübersicht

 

Um das Terminal verwenden zu können, wird neben der Registrierung ein Smartphone oder Tablet (mind. Bluetooth 4.0, iOS 7.0.0 oder Android 4.4) und die SumUp App (kostenlos im App Store) benötigt.

Mobile Bezahlsysteme wie SumUp sind also gerade für kleinere Händler und Unternehmer eine gute Wahl, um die Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarte und demnach auch für Apple Pay anzubieten. Die einfache Handhabung und die überschaubaren Kosten sprechen für den Zahlungsdienstleister SumUp mit seiner mobilen Bezahllösung.

Apple Pay – Monese reiht sich ein!

Monese LogoMit Monese ist ab sofort ein weiterer Zahlungsdienstleister hinzugekommen, der Apple Pay in Deutschland unterstützt. Bei Monese handelt es sich um einen Payment-Anbieter mit Sitz in London. Monese bietet ein 100-prozentiges mobiles Bankkonto an. Das Girokonto wird ausschließlich über die iPhone-App eingerichtet und verwaltet. Ein internetbasiertes Online-Banking über den Webbrowser wird nicht unterstützt. Beim Girokonto ist eine Prepaid-Debitkarte von Mastercard enthalten. Um die Karte zur Apple Wallet hinzufügen zu können, ist zusätzlich die physische monese Debit Mastercard erforderlich. Diese lässt sich kostenlos hinzubestellen (im Starter Paket fallen lediglich Versandgebühren an). Das Konto kann von allen Bewohnern aus dem europäischen Wirtschaftsraum beantragt werden (Mindestalter 18 Jahre). Wie das Unternehmen auf seiner Internetpräsenz schreibt, werden weder Unterlagen benötigt die beweisen das jemand einen Wohnsitz vor Ort hat, noch wird die Bonität von Neukunden geprüft. Da sich ein Konto von allen Bewohnern aus dem EWR beantragen lässt, können auf diesem Wege auch unsere österreichischen Nachbarn schon heute Apple Pay nutzen. Um die Karte zur Wallet hinzufügen, muss die Region temporär auf Deutschland umgestellt werden.

Monese bietet mit den Modellen Starter, Plus und Premium 3 Konten an. Je nach Kontomodell fallen monatlichen Gebühren zwischen 0 Euro und 14,95 Euro an. Apple Pay lässt sich bereits im Starter-Paket nutzen.

Einzahlungen per Banküberweisung sind kostenlos. Für die Soforteinzahlung per Karte fallen Gebühren in Höhe von 0,35% vom Einzahlungsbetrag an (im Premium Account gebührenfrei). Beim Einsatz der Karte in Fremdwährung entstehen 2% Wechselgebühr (mindestens 2€).

Soweit die eigene Hausbank das Bezahlen mit Apple Pay nicht unterstützen sollte, bietet Monese neben boon. by Wirecard oder der Hanseatic Bank sicher eine gute Alternative dar.

Weiterführende Links:

Mein Dank geht an die Blogbesucher @Thomas und @Jürgen die darauf hingewiesen haben, dass zum Hinzufügen in die Apple Wallet die physische Debit Karte erforderlich ist.

App-Empfehlung :: Gutes tun mit Apple Pay

ShareTheMeal AppDie Nachrichtensendung „heute journal“ thematisierte in der heutigen Ausgabe das Leid von Kindern in aller Welt. Anlass war eine aktuelle Statistik der deutschen Kinderhilfe und des BKA, wonach im vergangenen Jahr alleine in Deutschland, 13.539 Kinder unter 14 Jahren Opfer von sexuellem Missbrauch wurden. Zudem wurden laut besagter Statistik, 4.208 Kinder misshandelt. Zahlen, die einem den Atem stocken lassen. Im Weiteren wurde über Jarkarta (Indonesien) berichtet, wo viele Kinder unter katastrophalen Bedienungen versuchen ihre Träume zu bewahren. Stellenweise leben und arbeiten dort Kinder auf Müllkippen. Nach all diesen schrecklichen Bildern und Zahlen ist es mir wichtig, ein weiteres Mal auf die Spenden App „ShareTheMeal“ hinzuweisen.

 

GEMEINSAM KÖNNEN WIR DEN HUNGER BEENDEN!

ShareTheMeal ist die Spenden-App des Welternährungsprogramms, mit der Du Kinder in Not mit nur einem Klick auf Deinem Handy ernähren kannst. Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung als an Malaria, HIV und Tuberkulose zusammen. Dabei kostet es nur € 0.40, um ein Kind für einen Tag zu ernähren. Es gibt 20-mal so viele Smartphone-Nutzer wie hungernde Kinder. Wenn jeder von uns nur einen kleinen Beitrag leistet, können wir diese Welt zu einem besseren Ort machen!

+ 1 Million Menschen kämpfen schon mit ShareTheMeal gegen den Hunger.
+ 30 Millionen Mahlzeiten wurden geteilt.
+ ShareTheMeal ist Teil des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen.

Gerade wenn es um Kinder geht, liegen mir Spendenprogramme sehr am Herzen. Neben einer langjährigen Patenschaft bei Plan.de, nutze ich auch „ShareTheMeal“ auf meinem iPhone, um regelmäßig Kinder in Not mit einer kleinen Spende zu unterstützen.

Vielleicht stellt ihr euch die Frage, was das alles mit Apple Pay zu tun hat. Das lässt sich einfach beantworten. Neben PayPal lassen sich Spenden auch über Apple Pay schnell und bequem absetzen. Wer bereits Apple Pay auf seinem iPhone eingerichtet hat und das Teilen (Spenden) von Mahlzeiten ausprobieren möchte, kann das über die App testen und tut zugleich Gutes!

Falls ihr als Teil der Apfel.cash Community spenden möchtet, so ist auch das möglich. Nachdem ihr in der App auf den Spendenbutton geklickt habt, könnt ihr einen Teamnamen auswählen. Sucht hier nach dem Team #ApfelCash. Mit der ersten Spende gehört ihr automatisch dem Spenden-Team von apfel.cash an. Bis heute wurden unter unserem Teamnamen bereits 753 Spenden abgesetzt (Stand: 05. Juni 2018). Vielen Dank an alle Beteiligten!

 

Weiterführender Link:

ShareTheMeal – offizielle Webseite

 

iOS 11.3 mit nettem Feature für künftige App-Updates

Am 29. März wurde iOS 11.3 offiziell freigegeben. Neben diverser neuer Funktionen hält Apples jüngstes Betriebssystem auch für die Nutzer/innen der App boon. eine Änderung bereit. Im deutschen App Store werden unter iOS 11.3 zukünftig auch Updates angezeigt, die unter einer zweiten Apple-ID bzw. aus einem ausländischen App Store installiert wurden. Somit kann auch bei zukünftigen Updates der App boon., der manuelle Wechsel zwischen den länderspezifischen App Stores, ein Wechsel der Apple-ID oder das Umschalten auf eine andere Region entfallen.

(Zum Vergrößern auf die Grafiken klicken)

bunq führt Apple Pay in Italien und Spanien ein

Die niederländische Tech-Firma bunq gab heute Abend bekannt, dass man seinen Kunden in Italien und Spanien Apple Pay anbietet. Freundlicherweise bekam ich unmittelbar nach der Veranstaltung eine Pressemitteilung zugestellt, welche ich auszugsweise zitieren möchte.

Amsterdam, 20. März 2018

Apple Pay – Bezahlen mit deinem Telefon, einfach und sicher

bunq ist die erste niederländische Bank, die Apple Pay einführt und in Italien und Spanien startet. Dies erlaubt ihren Nutzerinnen und Nutzern kontaktlose Zahlungen mit iPhone oder Apple Watch zu tätigen. Mit diesem Service kann man sicher in Geschäften, in Apps oder online einkaufen, mit dem Ziel das Portemonnaie zu ersetzen. Gründer und Firmenchef Ali Niknam zeigte bunq Nutzerinnen und Nutzern heute Abend, wie sie Apple Pay aktivieren können.

„Bei bunq sind wir davon überzeugt, dass man die Nutzbarkeit stets weiter verbessern kann. Da Benutzerfreundlichkeit das Herzstück von Apple Pay ist, passt es perfekt zu unserer Firmenphilosophie,“ sagt Niknam.

Die Online Bank bietet drei Kontoarten an, wobei sich nur das Premium und Businesskonto für Apple Pay verwenden lässt.

  • bunq Business
  • bunq Premiun
  • bunq Free

Die unterschiedlichen Gebührensätze der drei Preismodelle lassen sich HIER einsehen.

bunq erhebt den Anspruch, mehr als nur eine klassische Bank zu sein.

bunq ist nicht einfach eine Bank. Es ist eine komplett neue Einstellung zum alltäglichen Geld.

FLEXIBILITÄT, IMMER UND ÜBERALL
1000+ Funktionen die sicher stellen, dass du machen kannst
was auch immer, wann auch immer,
mit wem auch immer du willst.

Schon kurz nach der Veranstaltung gab es erste Hinweise, dass sich die Debit Karte auch mit einem in Deutschland eröffnetem Premium- oder Businesskonto für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen lässt. Anders als boon., steht bunq im deutschen App Store zur Verfügung. Somit würde das Anlegen einer ausländischen Apple-ID entfallen.

Update 21.03.2018: Wie das Portal iphoned.nl heute um 14:00 Uhr berichtete, wurde durch Bunq die Unterstützung für Apple Pay außerhalb Spaniens und Italiens bereits wieder eingestellt.

 

Weiterführender Link:
bunq Homepage

 

Apple Pay Cash in den USA gestartet

Mit der heutigen Freigabe von iOS 11.2 Public Beta 2 hält zugleich Apple Pay Cash in den Vereinigten Staaten Einzug. Über Apple Pay Cash lässt sich via iMessage Geld an Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder senden und ebenso empfangen. Vorhandenes Kartenguthaben lässt sich beispielsweise für Einkäufe in Geschäften nutzen, die bereits das Bezahlen mit Apple Pay unterstützen. Ebenso lässt sich Guthaben auf das eigene Bankkonto überweisen. Beim Einrichtungsvorgang von Apple Pay Cash wird eine virtuelle Karte in der Wallet App eingebunden. Zudem erscheint unter iMessage ein neuer Button mit der Bezeichnung „Apple Pay“.

Zu welchem Zeitpunkt Apple Pay Cash in weiteren Ländern ausgerollt wird, ist derzeit nicht bekannt.

Das Einbinden der virtuellen Karte lässt sich unter iOS 11.2 Beta 2 oder höher auch in Deutschland durchführen, indem man auf dem iPhone die Region temporär auf „Vereinigte Staaten“ umstellt. Daraufhin geht man in die Wallet App, wo die Apple Pay Cash Karte automatisch eingebunden wird. Zudem wird in der Nachrichten App der Button „Apple Pay“ sichtbar. Die virtuelle Karte bleibt im Übrigen auch nach dem Zurückstellen auf die Region Deutschland in der Wallet App erhalten. Aktiv nutzen lässt sich der Dienst hierzulande allerdings (noch) nicht.

Die nachfolgenden Screenshots zeigen einige Einrichtungsschritte:

Verwandte Artikel:

1. Apple Pay Cash: Schon bald in Europa?
2. Apple Pay Cash: Hinweise in iOS 11 Beta

Wirecard erweitert boon

Der Finanzdienstleister Wirecard gab in seiner heutigen Pressemitteilung bekannt, dass die Mobile-Payment-Lösung boon in Kürze um zwei innovative Dienste erweitert wird. Hierbei handelt es sich einerseits um den sogenannten Mikrokredit in Echtzeit, zum anderen um eine Peer-2-Peer Überweisung, ähnlich wie sie in Kürze Apple unter dem Namen Apple Pay Cash anbieten wird. Die neuen Mehrwertleistungen werden zunächst in Spanien an den Start gehen und anschließend in weiteren Ländern ausgerollt.

Boon dürfte den meisten Blog Leserinnen und Lesern bereits bekannt sein. Die App kommt bei der überwiegenden Anzahl der Apple Pay Nutzer in Deutschland bereits zum Einsatz.

Hier die Pressemitteilung der Wirecard AG, vom 02. Oktober 2017:

Der Spezialist für digitale Finanztechnologien, Wirecard, wird die eigene Mobile Payment App boon um innovative Features erweitern: Ab November dieses Jahres können boon Nutzer Mikrokredite in Echtzeit erhalten. Zudem haben alle boon iOS User die Möglichkeit, die virtuelle Kreditkarte, auf der die Anwendung basiert, zum Bezahlen in Onlineshops zu verwenden. Als weitere Mehrwertleistung wird auch die Funktion Peer-2-Peer-Überweisung verfügbar sein.

Aus der bislang reinen Bezahl-App wird somit eine mobile Anwendung, die verschiedene Payment- und Banking-Optionen vereint. So kann in Zukunft etwa ein innovatives und intelligentes Scoring-Verfahren die Kreditwürdigkeit eines Nutzers in Sekundenschnelle prüfen, um Usern unverzüglich einen flexiblen Überziehungsrahmen zur Verfügung zu stellen. Damit wird sichergestellt, dass die Nutzer jederzeit mit ihrer boon App bezahlen können, da der genehmigte Kreditbetrag direkt auf dem boon Prepaid-Account gutgeschrieben wird. Die Mehrwertleistung wird ab November zunächst in Spanien angeboten und danach in allen weiteren Ländern, in denen boon verfügbar ist, ausgerollt.

Außerdem können alle boon iOS Nutzer dann auch die Funktion Online-Bezahlung bequem in der App an- und ausschalten. Nach dem Anschalten ist die Kreditkarte direkt einsatzbereit: Die Kreditkartenummer wird in der App kopiert und kann im jeweiligen Onlineshop, in dem ein Kauf getätigt werden soll, über das Smartphone eingefügt werden. Zusätzliche Gebühren fallen bei der Nutzung der digitalen Mastercard nicht an. Diese Funktion ist bereits für Android Nutzer möglich.

Auch Peer-2-Peer-Überweisunge werden ab Anfang kommenden Jahres für alle boon Nutzer zur Verfügung stehen, sodass sich boon User Beträge in Echtzeit zusenden können.

Quelle: Wirecard