Apple Pay mit Face-ID auf dem iPhone X

Apple Pay mit Face-ID

Apple’s vergangene Keynote im neu erbauten Steve Jobs Theater zog nicht nur bei den iPhone Anhängern großes Interesse auf sich, sondern auch bei denjenigen, die bislang vergebens auf den Start von Apple Pay in Deutschland gewartet haben. Einige Gerüchte die im Vorfeld aufkamen konnten Grund zur Annahme geben, dass ein Start noch für das laufende Kalenderjahr bekanntgegeben wird. Am Ende blieb es dann aber doch bei der Präsentation eines neuen Apple TV, einer neuen Apple Watch sowie des iPhones 8 und X. Die Ankündigung zur Einführung von Apple Pay und Apple Pay Cash in weiteren Ländern, fand auf der Keynote leider keine Erwähnung. Ob der Start von Apple Pay doch noch im Rahmen einer weiteren Veranstaltung oder einer Pressemitteilung bekanntgeben wird, bleibt abzuwarten. Zumindest in 4 weiteren Ländern soll Apple Pay noch in diesem Jahr starten. Das kündigte Apple zumindest kürzlich an (wir berichteten).

Für all diejenigen, die bereits Apple Pay nutzen und planen sich das neue iPhone X anzuschaffen, ändert sich in Hinblick auf Apple Pay und dessen Bedienung dann allerdings doch etwas. Die künftige Authentifizierung läuft beim „Jubiläums iPhone“ nämlich nicht mehr wie bisher über die Touch-ID, sondern ab sofort über eine Face-ID, der automatischen Gesichtserkennung.

Da das Display des neuen iPhone X fast die komplette Vorderseite einnimmt, muss der Home-Button künftig entfallen. In dem besagten Button war bislang auch der Fingerabdruck Sensor integriert. Für die neue Gesichtserkennung (Face-ID) wurde die erforderliche Technik nun in die obere Leiste des iPhone X gepackt. Über Face-ID wird künftig nicht nur das iPhone entsperrt, sondern auch die Authentifizierung für das Bezahlen mit Apple Pay vorgenommen. Hierbei kommt ein Flood Illuminator (unsichtbares Infrarotlicht), ein Dot Projector sowie eine Infrarotbild Kamera zum Einsatz (siehe Grafik). Bei Apple läuft dieses Erkennungssystem unter dem Namen „True Depth“. Die Erkennung des Gesichts soll auch dann zuverlässig funktionieren, wenn man beispielsweise eine Brille oder ein Hut trägt sowie Make-up aufgetragen hat. Ebenso soll eine korrekte Erkennung in der Nacht möglich sein. Damit das Ganze funktioniert, werden mehr als 30.000 Infrarotpunkte auf das Gesicht projiziert (für das bloße Auge natürlich unsichtbar). Die Augen des Besitzers müssen jedoch für eine erfolgreiche Identifizierung geöffnet und das Gesicht auf das iPhone gerichtet sein.

iPhone X Face-ID Technik

Im Gegensatz zur Touch-ID, wo das iPhone im Sperrzustand auf das Kassenterminal gehalten und anschließend der Finger auf den Home Button gelegt wird, geht man beim iPhone X für eine Authentifizierung wie folgt vor:

Man betätigt zweimal die Taste auf der rechten Geräteseite, richtet daraufhin sein Gesicht auf das iPhone und hält das iPhone anschließend an das Kassenterminal. Danach wird der Bezahlvorgang abgeschlossen (siehe folgendes Video).

 

 

Ich möchte nicht verschweigen, dass ich in der ersten Stunden nach der Keynote, Face-ID sehr skeptisch gegenüber gestanden bin. Zwischenzeitlich glaube ich jedoch, dass der Bezahlvorgang in der Praxis deutlicher unkomplizierter vonstattengeht, als das in der Theorie den Anschein haben mag.

Das iPhone X ist ab dem 3. November erhältlich. Dann werden wir sicher schlauer sein und wissen, wie komfortabel und zuverlässig Face-ID beim Bezahlen mit Apple Pay funktioniert.

Mit dem iPhone 8 (erhältlich ab dem 22. September) wird sich im Übrigen nichts ändern. Hier kommt weiterhin das Touch-ID Verfahren zum Einsatz. Ebenso bleibt für die Nutzer der neuen Apple Watch alles beim Alten.

Wer von euch plant denn den Kauf eines neuen iPhone X? Ich bin aufgrund des relativ hohen Preises schweren Herzens wieder davon abgekommen. Bei mir wird es deshalb leider „nur“ ein iPhone 8 und gegebenenfalls eine neue Apple Watch Series 3 werden.

Bild- und Videoquelle: apple.com

Apple Pay :: Weiterhin kein Starttermin für Deutschland

Das zähe Warten auf den Startschuss von Apple Pay in Deutschland geht in die nächste Runde. Trotz einiger durchaus nachvollziehbarer Spekulationen im Vorfeld, bleibt uns Apple auch nach der heutigen Keynote eine Antwort zur Einführung von Apple Pay hierzulande schuldig.

In den vergangenen Monaten sagten gleich mehrere Quellen den Start von Apple Pay noch für dieses Jahr voraus. Allen Spekulationen zum Trotz, fand Deutschland heute keine Erwähnung.

Demnach bleibt uns nichts anderes übrig als weiterhin Geduld zu haben oder auf die boon.-Lösung zu setzen. Von einem diesjährigen Start in Deutschland wird man wohl eher nicht mehr ausgehen können. Apple kündigte kürzlich noch für 2017 den Start von Apple Pay in 4 weiteren Ländern an (wir berichteten). Deutschland wurde hier nicht genannt.

Apple Pay Cash: Schon bald in Europa?

Zur neuen Apple Pay Erweiterung „Apple Pay Cash“ wurde auf diesem Blog bereits berichtet. Wie das Unternehmen aus Cupertino auf dessen Internetauftritt in einer Fußnote vermerkt, wird das kommende P2P Produkt zum Start nur in den USA zur Verfügung stehen. Von daher konnte man bisweilen davon ausgehen, dass Apple Pay Cash in anderen Staaten bis auf Weiteres kein Thema sein wird.

Wie die Online Plattform Lets Go Digital nun vor wenigen Tagen berichtete, beantragte das englische Unternehmen Locke Lord LLP im Auftrag von Apple beim Amt der Europäischen Union für Geistiges Eigentum (EU IPO) den Schutz auf die Wortmarke „Apple Pay Cash“. Das könnte ein erstes Indiz darauf sein, dass Apple Pay Cash in der Einführungsphase nicht ausschließlich den USA vorbehalten bleibt. Ein weiterer Hinweis auf die zeitnahe Einführung in anderen Ländern könnte sein, dass Apple den Schutz auf die Wortmarke nun auch in Neuseeland und Malaysia beantragt hat. Nach Apple’s Keynote am 12. September wissen wir vermutlich mehr.

Über Apple Pay Cash wird es künftig möglich sein, Geldbeträge zwischen Privatpersonen per iMessage und Apple Pay zu versenden bzw. zu empfangen. So lässt sich beispielsweise schnell und unkompliziert eine Restaurantrechnung zwischen Freunden teilen. Guthaben auf Apple’s virtueller Kreditkarte, die in der Wallet App hinterlegt ist, lässt sich auch für Einkäufe im stationären Handel und für Onlineeinkäufe nutzen. Ebenso lassen sich Guthabenbeträge auf das eigene Girokonto überweisen. Für die Nutzung von Apple Pay Cash wird iOS 11 vorausgesetzt.

Wie Felix bereits in seinem Blogbeitrag berichtet hat, wird für die erstmalige Nutzung von Apple Pay Cash eine Authentifizierung über ein Ausweisdokument erforderlich sein. Diese Verfahren dient auch der Geldwäscheprävention.

Das laufende Verfahren auf den Schutz der Wortmarke „Apple Pay Cash“ ist H I E R einzusehen.

Update – boon. 1.11.7

boon. 1.9.7boon. 1.11.7 :: Ab sofort steht ein weiteres Update der Mobile-Payment-App boon. im App Store zur Verfügung. Entgegen der vorherigen Updates, bei welchen in erster Linie Verbesserung in Bezug auf die Stabilität vorgenommen wurden, gibt es diesmal 3 interessante Neuerungen.

So wurde beispielsweise die Auflade-Funktion verbessert. Ab sofort ist diese übersichtlicher gehalten. Des Weiteren kam der Menüpunkt „Aktionen“ hinzu. Hier werden bevorstehende, aktuelle und genutzte Aktionen wie beispielsweise Cashback gelistet. Laut Beschreibung der App, soll man beim Aufladen und Bezahlen ebenso von regelmäßigen Aktionen profitieren. Zudem läuft boon. von nun an auch auf dem iPad.

Wirecard legt sich derzeit und insbesondere mit Cashback Aktionen mächtig ins Zeug, um ihre Mobile-Payment-Lösung attraktiv zu halten. Sollte Apple Pay nun doch kurzfristig in Deutschland eingeführt werden, so bleibt, wie ich finde, die App durchaus eine interessante Alternative zu weiteren Anbietern.

Das kostenfreie Update lässt sich wie gehabt über die App-Stores der folgenden Länder herunterladen: Frankreich, England, Schweiz, Irland, Italien und Spanien

Ein Regionswechsel auf dem iPhone oder der Apple Watch muss für die Aktualisierung nicht vorgenommen werden.

boon. „Tag des Glücks“ – 10% Cashback Aktion

Boonpayment hat heute eine weitere Cashback Aktion gestartet. Boon feiert mit dieser Aktion den „Tag des Glücks“ und schenkt einem zwischen dem 18. – 20.08., 10% auf den Einkauf. Die Aktion ist auf max. 15€ Cashback begrenzt und nur 1 x gültig. Dies ist bereits die dritte Cashback Aktion von boonpayment in diesem Jahr.

Die Aktion steht in Zusammenhang mit dem Serendipity Day am 18. August. Der Begriff „Serendipity“ steht für einen „schönen Zufall oder eine „angenehme Überraschung“. Es soll die Menschen ermutigen, draußen die schönen Dinge des Lebens wahrzunehmen um angenehme und unerwartete Überraschungen zu erleben..

Apple Pay Deutschland – neue vage Gerüchte

An Gerüchten um einen möglichen Startschuss von Apple Pay in Deutschland mangelte es in den vergangenen Monaten nicht. Allerdings wurde jeder, der diesen Gerüchten Glauben schenkte, letztendlich enttäuscht. Bis heute gibt es keine konkreten Hinweise rund um die Einführung von Apple Pay in Deutschland. Vielmehr konnte man nach Apple’s jüngster Ankündigung zur Einführung von Apple Pay in 4 weiteren Staaten (wir berichteten), die Hoffnung auf einen möglichen Start in 2017 endgültig verlieren.

Seit heute steht allerdings ein weiteres neues Gerücht im Raum, welches doch wieder etwas hoffen lässt. So berichtet MacRumors über eine Entdeckung des deutschen Entwicklers Philipp Ebener. Bei der Neueinrichtung einer Apple Watch in Verbindung mit der aktuellen Beta von WatchOS 4, wurde dem Entwickler das Hinzufügen einer Kreditkarte für Apple Pay angeboten. Auch wenn der durchgeführte Einrichtungsprozess am Ende fehlschlagen ist, so könnte die Einrichtung ein Indiz dafür sein, dass ein möglicher Start von Apple Pay hierzulande doch kurzfristig vorgesehen ist.

Apple Pay Deutschland

Aus meiner Sicht wäre die kommende Keynote die bestmögliche Plattform, um die Einführung von Apple Pay in Deutschland anzukündigen. Bis dahin müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden.

Apple Pay :: Start in 4 weiteren Staaten angekündigt

Bei der gestrigen Vorstellung der Geschäftszahlen für das 3. Quartal teilte Apples Apple’s Senior Vizepräsident und CFO Luca Maestri mit, dass bis Ende 2017 der Start von Apple Pay in Finnland, Dänemark, Schweden und den Vereinigte Arabische Emiraten geplant sei. Ein genauer Starttermin wurde jedoch nicht genannt. Zudem wurde hervorgehoben, dass Apple Pay mit fast 90% der NFC Transaktionen auf mobilen Geräten, weltweit die Nummer 1 ist.

Zur Einführung von Apple Pay in Deutschland gab es erneut keine Verlautbarungen. Ob dies für zugleich bedeutet, dass der Bezahldienst in 2017 hierzulande nicht mehr eingeführt wird, bleibt abzuwarten. Die Chancen auf einen bevorstehenden Start sind mit der erneut ausgebliebenen Ankündigung zumindest nicht gestiegen. Was letztendlich die Beweggründe für das Ausbleiben eines Deutschlandstarts sind, bleibt fraglich. Mit den hier vertretenen Finanzinstituten Santander, Boon, Amex und Endes des Jahres N26, hätte man immerhin schon 4 Partner an der Seite, die Apple Pay bereits in anderen europäischen Ländern unterstützen. Auch Apple sollte eigentlich daran gelegen sein, dass Potential am mobilen Bezahlen schnellstens zu nutzen und voranzutreiben.

Update – boon. 1.10.10

boon. 1.9.7boon. 1.10.10 :: Die Wirecard Technologies GmbH stellt ein neues Update für die Bezahl-App Boon zur Verfügung. Laut Entwickler wurden weitere Verbesserungen an der App vorgenommen. Um welche Verbesserungen es sich im Einzelnen handelt, geht aus der Beschreibung leider nicht hervor.

Das kostenfreie Update lässt sich wie gehabt über die App-Stores der folgenden Länder herunterladen: Frankreich, England, Schweiz, Irland, Italien und Spanien

Ein Regionswechsel auf dem iPhone oder der Apple Watch muss für die Aktualisierung nicht vorgenommen werden.

Apple Pay mit N26 :: Nun auch für Frankreich angekündigt

Nachdem die Direktbank N26 bereits vor wenigen Wochen die Unterstützung von Apple Pay für dessen Kunden in Italien und Spanien angekündigt hat, gab das Unternehmen heute auf seinem Blog bekannt, dass ebenso die Unterstützung von Apple Pay in Frankreich folgen wird.

Das mobile Bezahlen mit Apple Pay über N26, soll ab Ende dieses Jahres möglich sein. Bei N26 ist im Girokonto bereits eine gebührenfreie Mastercard integriert, so dass keine zusätzlichen Kartengebühren anfallen.

Durch die angekündigte Unterstützung in nunmehr 3 Länder, kann man wohl davon auszugehen, dass mit einer Einführung von Apple Pay in Deutschland, N26 unmittelbar mit am Start sein wird. Wann genau der Startschuss für Deutschland erfolgt, ist leider weiterhin offen.

Französische Apple-ID ohne Zahlungsmethode

Wie jüngst mehrfach berichtet wurde, lässt sich beim Einrichten einer französischen Apple-ID über den Webbrowser, die Zahlungsart „Keine“ bzw. „Aucun“ neuerdings nicht mehr auswählen. Hier werden einem nur noch die Zahlungsarten „Kreditkarte“ sowie „PayPal“ und stellenweise die Zahlung über den Telefonprovider angeboten.

Das Anlegen einer französischen Apple-ID sollte deshalb über das iPhone erfolgen. Ich habe die Anleitung in der Rubrik „Einrichten“ entsprechend angepasst (danke an den User @DonBerlin für den Hinweis).