Ab dem 16. Juli – Apple Pay für netbank Kunden

Apple Pay und die netbank

Kunden der netbank (eine Marke der Augsburger Aktienbank) dürfen sich freuen. Alle Kunden die im Besitz einer netbank Debit oder Premium Mastercard sind, können diese ab dem 16. Juli für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen. Auch die Prepaid Karte, für die kein eigenes netbank Girokonto erforderlich ist, lässt sich zur Apple Wallet hinzufügen.

Die Augsburger Aktienbank wird der 22. Finanzdienstleister sein, der seinen Kunden das Bezahlen mit Apple Pay ermöglicht.

Die Konditionen im Vergleich:

Mastercard Debit:

  • 0,00 € Jahresgebühr bei einem Einkommenseingang von mind. 400 € pro Monat (keine Teilbeträge!). Eigenüberweisungen und Mieteinahmen gelten nicht als Einkommenseingang
  • Bei einem Einkommenseingang bis 400 € liegt die Kartenjahresgebühr bei 10 €
  • Bargeldabhebungen am Geldautomaten sind 1 x p.M. frei. Alle weiteren Verfügungen 3 €
  • Bargeldloses Bezahlen im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,00% vom Kartenumsatz

Mastercard Premium:

  • Jahresgebühr 100 €
  • Standardlimit (bonitätsabhängig) 5.500 €
  • Bargeldabhebungen am Geldautomaten 3 x p.M. 0,00 €, jede weitere Verfügung 3,00 €
  • bargeldloses Bezahlen im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,00% vom Umsatz
  • Zusatzleistungen wie beispielsweise diverse Versicherungen sind inklusive

Mastercard Prepaid:

  • Jahresgebühr 19,00 €
  • Kartenaufladung 0,00 €
  • Einsatz der Kreditkarte im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,50 % vom Umsatz
  • Bargeldverfügung weltweit 3,50 €

Die Prepaid Karte lässt sich von jedem deutschen Girokonto aufladen. Auch lässt sich ein Kartenmotiv auswählen.

Wie steht ihr zur netbank und wie interessant erachtet ihr die Kartenkonditionen? Aus meiner Sicht könnte die netbank Prepaid Karte durchaus eine denkbare Alternative zur boon-Card sein. Alleine die Möglichkeit der Bargeldverfügung, mag für den einen oder anderen interessant sein.

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

netbank – Apple Pay

Revolut unterstützt Apple Pay in Deutschland

Revolut MastercardSchon vor wenigen Tagen berichteten deutsche NutzerInnen einer Prepaid Karte aus dem Hause Revolut, dass sich deren Visa und Mastercard mit Apple Pay einsetzen lässt. Doch nicht bei allen wollte das Hinterlegen der virtuellen oder psychische Karte zur Apple Wallet funktionieren. Insbesondere das Einbinden der Mastercard scheiterte in vielen Fällen. Ursache war eine inkompatible BIN (Bank Identification Number) der Karte. Revolut scheint aktuell an dieser Thematik zu arbeiten und so funktioniert das Einbinden der Karte bei immer mehr Anwendern. Auch die optional erhältliche Maestro Karte lässt sich in einigen Fällen bereits für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen. Offiziell bestätigt wurde die Apple Pay Unterstützung bislang weder durch Apple noch von Revolut. Auf der Apple Pay Produktseite ist nach wie vor „In 2019“ die Rede. Es ist demnach davon auszugehen, dass man sich aktuell noch in einer Testphase befindet.

Die Wahl zwischen der Ausgabe einer Visa oder Mastercard hat man als Kunde bei Revolut nicht. Auf der FAQ Seite ist zu lesen:

Dein Kartenschema wird je nach Standort zugewiesen und kann nicht ausgewählt werden.

Bei der im Jahre 2014 gegründete Firma Revolut Limited handelt es sich um ein Unternehmen mit Sitz in London, dass ähnlich wie N26 auf eine App basierende Lösung setzt. Seit Dezember 2018 verfügt Revolut über eine spezialisierte Banklizenz.

Weiterführende Links (auch zur Kostenstruktur):

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Apple Pay – Monese reiht sich ein!

Monese LogoMit Monese ist ab sofort ein weiterer Zahlungsdienstleister hinzugekommen, der Apple Pay in Deutschland unterstützt. Bei Monese handelt es sich um einen Payment-Anbieter mit Sitz in London. Monese bietet ein 100-prozentiges mobiles Bankkonto an. Das Girokonto wird ausschließlich über die iPhone-App eingerichtet und verwaltet. Ein internetbasiertes Online-Banking über den Webbrowser wird nicht unterstützt. Beim Girokonto ist eine Prepaid-Debitkarte von Mastercard enthalten. Um die Karte zur Apple Wallet hinzufügen zu können, ist zusätzlich die physische monese Debit Mastercard erforderlich. Diese lässt sich kostenlos hinzubestellen (im Starter Paket fallen lediglich Versandgebühren an). Das Konto kann von allen Bewohnern aus dem europäischen Wirtschaftsraum beantragt werden (Mindestalter 18 Jahre). Wie das Unternehmen auf seiner Internetpräsenz schreibt, werden weder Unterlagen benötigt die beweisen das jemand einen Wohnsitz vor Ort hat, noch wird die Bonität von Neukunden geprüft. Da sich ein Konto von allen Bewohnern aus dem EWR beantragen lässt, können auf diesem Wege auch unsere österreichischen Nachbarn schon heute Apple Pay nutzen. Um die Karte zur Wallet hinzufügen, muss die Region temporär auf Deutschland umgestellt werden.

Monese bietet mit den Modellen Starter, Plus und Premium 3 Konten an. Je nach Kontomodell fallen monatlichen Gebühren zwischen 0 Euro und 14,95 Euro an. Apple Pay lässt sich bereits im Starter-Paket nutzen.

Einzahlungen per Banküberweisung sind kostenlos. Für die Soforteinzahlung per Karte fallen Gebühren in Höhe von 0,35% vom Einzahlungsbetrag an (im Premium Account gebührenfrei). Beim Einsatz der Karte in Fremdwährung entstehen 2% Wechselgebühr (mindestens 2€).

Soweit die eigene Hausbank das Bezahlen mit Apple Pay nicht unterstützen sollte, bietet Monese neben boon. by Wirecard oder der Hanseatic Bank sicher eine gute Alternative dar.

Weiterführende Links:

Mein Dank geht an die Blogbesucher @Thomas und @Jürgen die darauf hingewiesen haben, dass zum Hinzufügen in die Apple Wallet die physische Debit Karte erforderlich ist.

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Apple Pay für Brasilien angekündigt

Die erhoffte Ankündigung einer bevorstehenden Einführung von Apple Pay in Deutschland blieb am gestrigen Abend aus. Dafür kündigte Tim Cook (Apple’s CEO) in der Conference Call einen baldigen Start von Apple Pay in Brasilien an. Spekulationen über die Einführung in Brasilien gehen bis Anfang 2016 zurück (wir berichteten). Nun wurde der Start von offizieller Seite bestätigt. Ein konkretes Datum wurde allerdings noch nicht genannt. Ebenso wenig, welche Banken mit am Start sein werden. Auf der heute freigeschalteten brasilianischen Apple Pay Seite ist nur von einer Kooperation mit Mastercard sowie Visa die Rede.

Mit dem Start in Brasilien lässt sich Apple Pay bereits in 21 Staaten offiziell einsetzen.