Hinzufügen der boon. Card scheitert

boon. Card hinzufügen - FehlermeldungZeitgleich mit dem heutigen Verkaufsstart der neuen iPhone’s und der Apple Watch Series 4 häufen sich die Meldungen, dass das Hinzufügen der boon.-Card im Rahmen der Neueinrichtung scheitert. Bei unserem Co-Moderator Felix hat bereits ein Neustart des iPhones geholfen. Daraufhin ließ sich die boon.Card auf seiner heute erworbenen Apple Watch problemlos hinzufügen. Andere Anwender wiederum berichten, dass auch der Neustart nicht zum gewünschten Erfolg führt. Was die Ursache für das Scheitern ist, lässt sich aktuell leider nicht beantworten. Ich kann an dieser Stelle nur die Empfehlung geben, zu prüfen ob unter der Apple ID-Account-Verwaltung die boon.Card auf dem bisher verwendeten iPhone bzw. der Apple Watch entfernt wurde.

boon.Card entfernen

Zudem sollte man wie eingangs erwähnt, dass iPhone und die Apple Watch neu starten. Als selbstverständlich setze ich voraus, dass vor dem Hinzufügen der boon. Card die Region auf Frankreich bzw. Irland umgestellt wurde.

Sollte näheres bekannt werden, berichte ich zeitnah hier und im Forum.

Update 22.09.2018 :: 1:00 Uhr: Die Situation scheint sich zu entspannen. Einige User berichten zwischenzeitlich, dass das Hinzufügen der Karte wieder funktioniert.

Update 22.09.2018 :: 11:00 Uhr: Die Ursache für das Scheitern lag bei Apple. Danke @Thorsten für den Link. Das Hinzufügen der boon.-Card sollte weitestgehend wieder funktionieren.

 

Weiterführender Link: Apfel.cash Forum

Mobiles Bezahlen auf dem Vormarsch! Doch ist der Handel ausreichend informiert?

Mobiles Bezahlen im HandelWie bereits im Vorfeld durch zahlreiche Medien angekündigt, ist Googles Bezahldienst „Google Pay“ am 26. Juni in Deutschland gestartet. Zur Einführung konnte Google die Commerzbank, Comdirect, N26 sowie boon by Wirecard als Partnerbanken gewinnen. Weitere Finanzdienstleister sollen folgen. Ob Google Pay von den Android-Nutzern hierzulande als alternatives Zahlungsmittel angenommen wird, muss sich in den kommenden Monaten zeigen. Bei einem Marktanteil von 75,8%  (Absatz von Smartphones mit Android Betriebssystem[1]), ist zumindest ein großes Nutzerpotential vorhanden. Allerdings sollte Google versuchen, möglichst bald weitere Finanzinstitute für seinen Dienst zu gewinnen.

Mit Garmin Pay und Fidor Pay führten diesen Monat gleich noch zwei weitere Anbieter ihren mobilen Bezahldienst hierzulande ein. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie auch die Sparkassen kündigten zudem eine hauseigene Lösung für das Bezahlen mit dem Smartphone an. Hier ist mit der Einführung noch in diesem Sommer zu rechnen. In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen, könnte tatsächlich der Durchbruch beim mobilen Bezahlen in absehbarer Zeit gelingen.

Doch ist auch der Handel und insbesondere das Kassenpersonal auf das mobile Bezahlen vorbereitet? Meine Erfahrungen mit Apple Pay haben gezeigt, dass es im Regelfall zu keinen größeren Schwierigkeiten kommt. Allerdings war immer mal wieder eine gewisse Verunsicherung bei den Kassenkräften zu erkennen. Von ähnlichen Erfahrungen berichten die Blogbesucher/innen beim Melden neuer Akzeptanzstellen. Vereinzelt wurde der Bezahlvorgang auch hinterfragt oder nach einer Unterschrift verlangt. Andere Angestellte zeigten sich wiederum von der Technik begeistert.

Trotz überwiegend guter Erfahrungen, kann leider nicht nur positives berichtet werden. Ganz und gar nicht akzeptabel war ein Vorfall bei Müller Drogeriemarkt. Da ging die Kassiererin soweit, der Kundin betrügerische Absichten vorzuwerfen, als diese mit ihrer Apple Watch bezahlen wollte. In einem sehr forschen Ton bestand die Kassiererin zudem auf den Personalausweis und eine Unterschrift.

Bei entsprechender Kartenakzeptanz und NFC-fähigen Terminals wären die Unternehmen spätestens seit der Einführung von Google Pay gut beraten, ihre Filialleiter flächendeckend zu informieren, dass auch das Bezahlen mit dem Smartphone möglich ist. Die Diskussion mit der Kassiererin bzw. dem Kassierer ist nicht nur unangenehm, sondern verfehlt auch das Ziel einer schnellen und bequemen Zahlungsabwicklung.

Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt? Gerne dürfen sich auch Nutzer/innen von anderen OS-Versionen zu Wort melden ;-).

Quellenangabe:

1. Marktanteile von Android und iOS am Smartphone Absatz in Deutschland | de.statista.com | Aufruf: 27.Juni 2018

App-Empfehlung :: Gutes tun mit Apple Pay

ShareTheMeal AppDie Nachrichtensendung „heute journal“ thematisierte in der heutigen Ausgabe das Leid von Kindern in aller Welt. Anlass war eine aktuelle Statistik der deutschen Kinderhilfe und des BKA, wonach im vergangenen Jahr alleine in Deutschland, 13.539 Kinder unter 14 Jahren Opfer von sexuellem Missbrauch wurden. Zudem wurden laut besagter Statistik 4.208 Kinder misshandelt. Zahlen, die einem den Atem stocken lassen. Im Weiteren wurde über Jarkarta (Indonesien) berichtet, wo viele Kinder unter katastrophalen Bedienungen versuchen ihre Träume zu bewahren. Stellenweise leben und arbeiten dort Kinder auf Müllkippen. Nach all diesen schrecklichen Bildern und Zahlen ist es mir wichtig gewesen, ein weiteres Mal auf die Spenden App „ShareTheMeal“ hinzuweisen.

 

GEMEINSAM KÖNNEN WIR DEN HUNGER BEENDEN!

ShareTheMeal ist die Spenden-App des Welternährungsprogramms, mit der Du Kinder in Not mit nur einem Klick auf Deinem Handy ernähren kannst. Jedes Jahr sterben mehr Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung als an Malaria, HIV und Tuberkulose zusammen. Dabei kostet es nur € 0.40, um ein Kind für einen Tag zu ernähren. Es gibt 20-mal so viele Smartphone-Nutzer wie hungernde Kinder. Wenn jeder von uns nur einen kleinen Beitrag leistet, können wir diese Welt zu einem besseren Ort machen!

+ 1 Million Menschen kämpfen schon mit ShareTheMeal gegen den Hunger.
+ 30 Millionen Mahlzeiten wurden geteilt.
+ ShareTheMeal ist Teil des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen.

Gerade wenn es um Kinder geht, liegen mir Spendenprogramme sehr am Herzen. Neben einer langjährigen Patenschaft bei Plan.de, nutze ich auch „ShareTheMeal“ auf meinem iPhone, um regelmäßig Kinder in Not mit einer kleinen Spende zu unterstützen.

Vielleicht stellt ihr euch die Frage, was das alles mit Apple Pay zu tun hat. Das lässt sich einfach beantworten. Neben PayPal lassen sich Spenden auch über Apple Pay schnell und bequem absetzen. Wer bereits Apple Pay auf seinem iPhone eingerichtet hat und nun das Bezahlen (Spenden) ausprobieren möchte, kann das über die App testen und tut zugleich Gutes!

Falls ihr als Teil der Apfel.cash Community spenden möchtet, so ist auch das möglich. Nachdem ihr in der App auf den Spendenbutton geklickt habt, könnt ihr einen Teamnamen auswählen. Sucht hier nach dem Team #ApfelCash. Mit der ersten Spende gehört ihr automatisch dem Spenden-Team von apfel.cash an. Bis heute sind unter unserem Teamnamen bereits 753 Spenden abgesetzt worden. Vielen Dank an alle Beteiligten!

 

Weiterführender Link:

ShareTheMeal – offizielle Webseite

 

London führt kontaktloses Bezahlen für Straßenkünstler ein

Ab sofort ist es in den 32 Londoner Stadtbezirken möglich, Straßenkünstler neben einer Bargeldspende auch mithilfe des kontaktlosen Bezahlens finanziell zu unterstützen. Apple Pay wird hierbei ebenso unterstützt. Das gemeinsame Projekt von Busk in London und dem schwedischen Zahlungsdienstleister iZettle wurde dieses Wochenende vom Londoner Bürgermeister Sadiq Khan ins Leben gerufen. Bei Busk in London handelt es sich um eine städtische Organisation für Straßenkünstler.
iZettle machte erst kürzlich auf sich aufmerksam, nachdem Paypal das schwedische Start-up Unternehmen für knapp 1,9 Milliarden Euro übernommen hat. iZettle bietet unter anderem Kartenlesegeräte an, die mit Tablets & Smartphones gekoppelt werden. So können auch kleinere Händler ihren Kunden das Bezahlen mit Kreditkarte anbieten.

Einige ausgewählte Straßenkünstler seit längerem das kontaktlose Lesegerät von iZettle getestet. So auch Charlotte Campbell, die nun BBC News berichtete, dass diese Technologie einen signifikanten Einfluss auf die Spendenbereitschaft hatte.

 

„Während ich singe, nutzen mehr Personen denn je Tap-to-Donate.  Wenn eine Person damit beginnt, folgen häufig andere.“

Die teilnehmenden Straßenkünstler legen zuvor einen festen Spendenbeitrag fest, den sie dem interessierten Publikum anzeigen. Charlotte Campbell hat den Spendenbeitrag beispielsweise auf £2 (knapp 2,30€) festgelegt.

Aktionen wie diese zeigen einmal mehr auf, wie rückständig wir doch beim bargeldlosen Zahlen sind.

Mobile Apple Pay Locator

Aus aktuellem Anlass möchte ich erneut auf die mobile Version des „Apple Pay Locator“ hinweisen. Der Artikel richtet sich an alle, die den Apple Pay Locator auch unterwegs verwenden möchten. Die mobile Version wurde für das iPhone optimiert und verschafft so eine bessere Übersicht.

Wie gewohnt, lässt sich auch über die mobile Version mithilfe einer Postleitzahl oder einem Ort nach Geschäften suchen. Ebenso ist das Eingrenzen über Kategorien möglich. Wer auf dem iPhone, unter

Einstellungen >> Datenschutz >> Ortungsdienste

den Zugriff auf den aktuellen Standort für den Safari-Browser gestattet, bekommt automatisch alle gelisteten Geschäfte im Umkreis von 3KM angezeigt. Auch das Melden neuer Akzeptanzstellen ist über die mobile Version des Apple Pay Locator möglich.

Nach dem ersten Start wird im unteren Bereich des Fensters angezeigt, wie sich der „Mobile Apple Pay Locator“ für einen schnellen und bequemen Zugriff als Lesezeichen auf dem Home Bildschirm ablegen lässt.

 

(Zum Vergrößern auf die Grafiken klicken)

Hier gelangt ihr zur mobilen Version des Apple Pay Locator:
https://apfel.cash/apple-pay-locator
(Der Link funktioniert nur auf mobilen Endgeräten)
 

bunq führt Apple Pay in Italien und Spanien ein

Die niederländische Tech-Firma bunq gab heute Abend bekannt, dass man seinen Kunden in Italien und Spanien Apple Pay anbietet. Freundlicherweise bekam ich unmittelbar nach der Veranstaltung eine Pressemitteilung zugestellt, welche ich auszugsweise zitieren möchte.

Amsterdam, 20. März 2018

Apple Pay – Bezahlen mit deinem Telefon, einfach und sicher

bunq ist die erste niederländische Bank, die Apple Pay einführt und in Italien und Spanien startet. Dies erlaubt ihren Nutzerinnen und Nutzern kontaktlose Zahlungen mit iPhone oder Apple Watch zu tätigen. Mit diesem Service kann man sicher in Geschäften, in Apps oder online einkaufen, mit dem Ziel das Portemonnaie zu ersetzen. Gründer und Firmenchef Ali Niknam zeigte bunq Nutzerinnen und Nutzern heute Abend, wie sie Apple Pay aktivieren können.

„Bei bunq sind wir davon überzeugt, dass man die Nutzbarkeit stets weiter verbessern kann. Da Benutzerfreundlichkeit das Herzstück von Apple Pay ist, passt es perfekt zu unserer Firmenphilosophie,“ sagt Niknam.

Die Online Bank bietet drei Kontoarten an, wobei sich nur das Premium und Businesskonto für Apple Pay verwenden lässt.

  • bunq Business
  • bunq Premiun
  • bunq Free

Die unterschiedlichen Gebührensätze der drei Preismodelle lassen sich HIER einsehen.

bunq erhebt den Anspruch, mehr als nur eine klassische Bank zu sein.

bunq ist nicht einfach eine Bank. Es ist eine komplett neue Einstellung zum alltäglichen Geld.

FLEXIBILITÄT, IMMER UND ÜBERALL
1000+ Funktionen die sicher stellen, dass du machen kannst
was auch immer, wann auch immer,
mit wem auch immer du willst.

Schon kurz nach der Veranstaltung gab es erste Hinweise, dass sich die Debit Karte auch mit einem in Deutschland eröffnetem Premium- oder Businesskonto für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen lässt. Anders als boon., steht bunq im deutschen App Store zur Verfügung. Somit würde das Anlegen einer ausländischen Apple-ID entfallen.

Update 21.03.2018: Wie das Portal iphoned.nl heute um 14:00 Uhr berichtete, wurde durch Bunq die Unterstützung für Apple Pay außerhalb Spaniens und Italiens bereits wieder eingestellt.

 

Weiterführender Link:
bunq Homepage

 

boon. Update ohne ID-Wechsel

Bekanntermaßen wird die Mobile-Payment-App boon. nicht im deutschen App Store angeboten. Mit Erscheinen eines Updates ist deshalb ein Wechsel in den Länder-Store erforderlich, aus dem boon. ursprünglich installiert wurde. Das Aus- und Einloggen ist nicht nur umständlich, sondern hat auch einen gravierenden Nachteil. So wird nämlich beim späteren Zurückwechseln in den deutschen App Store, die iCloud Mediathek deaktiviert. Noch ärgerlicher ist allerdings, dass die lokal gespeicherte Musik, welche in Verbindung mit einem Apple Music Abo aus der iCloud Mediathek geladen wurde, gelöscht wird.

Findige Nutzer aus dem Nachbarforum von Apfeltalk haben jedoch kürzlich einen Weg gefunden, über welchen sich das Update von boon. deutlich komfortabler durchführen lässt. Auch bleibt die iCloud-Mediathek aktiviert und die lokal gespeicherte Musik erhalten.

Mit dem Workaround bedarf es künftig nur noch weniger Klicks. Als erstes ruft man den Link zum ausländischen App Store auf, aus dem boon. ursprünglich installiert wurde (Frankreich, Irland oder UK). Nachdem das Update durchgeführt ist, klickt man einen zweiten Link an, um zum deutschen App Store zurückzukehren. Damit wäre auch schon alles erledigt!

Hier die entsprechenden Links:

Französischer App Store: https://itunes.apple.com/fr/app/boon/id1042647367?mt=8

Irischer App Store: https://itunes.apple.com/ie/app/boon/id1042647367?mt=8

UK App Store: https://itunes.apple.com/gb/app/boon/id1042647367?mt=8

Deutscher App Store: https://itunes.apple.com/de/app/dhl-paket/id329315203​?mt=8

Ihr könnt die entsprechenden Links beispielsweise in der Notizen App eures iPhone ablegen, um diese schneller zu erreichen. Noch einfacher ist es, wenn ihr im Mac Safari Browser zwei Lesezeichen anlegt und diese mit dem Safari Browser eures iPhone’s synchronisiert.

Bei mir sieht das auf dem iPhone wie folgt aus:

 

App Store - Lesezeichen

 

Somit fallen nur noch zwei Klicks an, um rasch zwischen den beiden Stores zu wechseln. Ein vorheriges An- und Abmelden entfällt.

Ich hoffe, der Artikel macht es euch zukünftig einfacher, boon. zu aktualisieren.

Apple Pay Cash in den USA

Zeitgleich mit der Freigabe von iOS 11.2 Public Beta 2 hielt Apple Pay Cash in den USA Einzug. Dieser Artikel soll Apple Pay Cash etwas näher beleuchten.

Voraussetzungen für die Nutzung von Apple Pay Cash:

  • Ein kompatibles Device mit iOS 11.2 Beta 2 oder neuer
  • 2-Phasen Authentifizierung für die Apple-ID
  • Eine gültige Kredit- oder Debitkarte in der Wallet
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Wohnsitz in den USA

Der Einrichtungsvorgang:

Um Geld senden oder empfangen zu können, muss die virtuelle Apple Pay Cash Karte konfiguriert werden. Als erstes gilt es zu prüfen, dass der Schalter „Apple Pay Cash“ unter „Einstellungen“ / Wallet & Apple Pay“ aktiviert ist. Im Anschluß geht man in die Wallet App und klickt auf die Apple Pay Cash Karte. Im Anschluß lässt sich die Karte einrichten.

Im ersten Schritt wird die Identität der Nutzerin bzw. des Nutzers überprüft. Hierfür wird der Lichtbildausweis benötigt. Dieser muss mit der Vorder- und Rückseite gescannt werden. Im Anschluß erfolgt eine Überprüfung der Ausweisdaten.

Geld senden mit dem iPhone oder dem iPad:

Geld mit Apple Pay Cash zu versenden ist sehr einfach. Hierzu kommt die iMessage App zum Einsatz.

  1. Man geht in die Nachrichten App (iMessage), startet eine neue Nachricht und wählt den gewünschten Empfänger-Kontakt aus. Alternativ ruft man einen bestehenden Nachrichtenverlauf auf.
  2. Nun tippt man auf den Button „Apps“ (links vom Textfenster). Anschließend klickt man auf den Apple Pay Button.
  3. Jetzt lässt sich über die + oder – Taste der zu überweisende Betrag anpassen.
  4. Als nächstes tippt man auf „Bezahlen“. Zusätzlich kann man eine Nachricht an den Empfänger übermitteln.
  5. Als letztes tippt man auf „Senden“. Daraufhin erhält man eine Zusammenfassung der gewünschten Transaktion, die man final über Touch-ID oder die Gesichtserkennung (iPhone X) freigeben muss.

Geld empfangen:

Ebenso kann man einen Freund darum bitten Geld zu senden.

Auch hierfür wechselt man in die Nachrichten App und geht wie oben beschrieben vor (Punkt 1 – 3). Anstatt auf „Bezahlen“ (Schritt 4), klickt man auf den Button „Anfrage“.

Zahlung stornieren:

Solange die Zahlung noch nicht akzeptiert wurde, lässt sich diese stornieren. Hierfür geht man in die Wallet App und klickt in Folge auf die Apple Pay Cash Karte. Nun lässt sich der Transaktionsverlauf einsehen und die Zahlung abbrechen.

Es kann bis zu einem Tag dauern, bis der Betrag wieder auf der Apple Pay Cash Karte zur Verfügung steht.

Die Apple Pay Cash Karte:

Wenn man Geld empfängt, wird der Betrag auf der virtuellen Apple Pay Cash Karte gutgeschrieben. Beim Senden von Geld wird vorhandenes Guthaben auf der Karte genutzt. Ist kein ausreichendes Guthaben auf der Apple Pay Cash Karte vorhanden, wird die in der Wallet hinterlegte Kredit- bzw. Debitkarte belastet.

Guthabenbeträge auf der Apple Pay Cash Karte können auch zum Bezahlen mit Apple Pay eingesetzt werden (z.B. im stationären Handel, Onlineshop etc.). Das maximale Guthaben auf der Apple Pay Cash Karte liegt bei $20.000. Pro Nachricht können bis zu 3.000 USD gesendet werden. Im Zeitraum von 7 Tagen lassen sich maximal 10.000 USD senden bzw. empfangen. Wird man im Handel beim Bezahlvorgang mit Apple Pay Cash zur Eingabe einer PIN aufgefordert, so lautet die PIN-Nummer immer 0000. Die Apple Pay Cash PIN kann nicht geändert werden.

Geld zur Apple Pay Cash Karte hinzufügen oder auf das Bankkonto überweisen:

Um die Apple Pay Cash Karte mit Guthaben „aufzuladen“, geht man in die Wallet App, klickt auf die Apple Pay Cash Karte und anschließend auf die Registerkarte „Info“. Nun tippt man auf „Geld hinzufügen“. Daraufhin gibt man den gewünschten Überweisungsbetrag ein und klickt abschließend auf „Hinzufügen“.

Um vorhandenes Guthaben auf das eigene Girokonto zu transferieren, klickt man in der Wallet App auf die Apple Pay Cash Karte und wechselt auf die Registerkarte „Info“. Im nächsten Schritt klickt man auf „Zur Bank übertragen“. Beim ersten Überweisungsauftrag muss ein Bankkonto hinterlegt werden. Hierfür klickt man auf „Konto hinzufügen“. Jetzt lassen sich die eigenen Bankdaten erfassen. Diese bleiben auch für künftige Umbuchungen gespeichert. Zum Schluss gibt man den gewünschten Überweisungsbetrag ein und bestätigt die Transaktion über Touch-ID oder die Gesichtserkennung.

Bis zur Gutschrift auf dem Bankkonto können 1-3 Werktage vergehen. Der Mindestbetrag für die Überweisung liegt bei 1 US-Dollar.

Ist Apple Pay Cash kostenlos?

Wenn eine Debitkarte zum Übertragen von Geld auf die Apple Pay Cash genutzt wird, ist die Transaktion kostenlos. Bei einer Überweisung über die Kreditkarte, fällt eine Gebühr in Höhe von 3% an.

Quelle: macworld.com

Die folgenden Bilder zeigen einige der Einrichtungsschritte auf:

 

Auf der Internetpräsenz von Apple steht ein Demo-Video bereit, dass einen Einblick zum Ablauf von Apple Pay Cash gibt.

Zum Video

 

Verwandte Artikel:

1. Apple Pay Cash in den USA gestartet
2. Apple Pay Cash: Schon bald in Europa?
3. Apple Pay Cash: Hinweise in iOS 11 Beta

 

iOS 11: Integration von Apple Pay in iMessage

Craig Federighi (Senior Vice President für Software-Entwicklung bei Apple) gab soeben die Integration von Apple Pay in iMessage unter iOS 11 bekannt. Somit wird das Transferieren von Geldbeträgen an Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte via iMessage möglich. Die Authentifizierung der Transaktion erfolgt mittels Touch-ID. Der Empfänger erhält die Zahlung in Form einer Apple Cash Karte in seinen iMessage Account übertragen. Das Kartenguthaben kann für Einkäufe im App Store oder für das Bezahlen beim Online Shopping eingesetzt werden. Auch das Weiterleiten von Guthaben auf das eigene Bankkonto ist möglich.

Die finale Version von iOS 11 wird im Herbst 2017 erscheinen.

Update: Wie zwischenzeitlich auf der Webseite von Apple zu lesen ist, wird P2P Payments bzw. die Apple Pay Cash Card zum Start nur in den USA zur Verfügung stehen.

Einsatz von Apple Pay im Einzelhandel – 2. Auswertung

Dank eurer tollen Unterstützung wächst die Tabelle Akzeptanzstellen permanent an. So war es auch möglich, eine weitere Auswertung der übermittelten Daten zu erstellen.

Für die überarbeitete Auswertung wurden 383 Einträge herangezogen.

  • Eine Transaktion mit Apple Pay wurde in 112 Unternehmen, 132 Städte und 2 Länder eingeleitet
  • Der Bezahlvorgang wurde 365-mal (95,30%) über die Boon-App aus dem franz. App Store durchgeführt
  • 9-mal (2,35%) wurde Boon aus dem englischen App Store eingesetzt
  • 7-mal (1,83%) kam Boon aus dem irischen App Store zum Einsatz
  • 1-mal (0,26%) kam eine englische Kreditkarte zum Einsatz
  • 1-mal (0,26%) gab es keine Angabe
  • Für das Bezahlen wurde 243-mal (63,45%) das iPhone verwendet
  • 137-mal (35,77%) kam die Apple Watch zum Einsatz
  • 3-mal (0,78%) gab es keine Angabe
  • Die Transaktion war in 348 (90,86%) Fällen erfolgreich
  • 35-mal (9,14%) wurde der Bezahlvorgang abgebrochen
  • Bei Einkaufsbeträgen größer 25 € wurde in 7 Fällen nach einem PIN verlangt
  • Bei 5 Einkäufen größer 25 € musste eine Unterschrift geleistet werden
  • 1-mal wurde bei einem Einkauf größer 25 € nach einem Pin und zugleich nach einer Unterschrift verlangt