Einsatz von Apple Pay in Deutschland (4., überarbeitete Auflage)

Einsatz von Apple Pay in DeutschlandDank der zahlreichen Meldungen eurer Einkäufe mit Apple Pay im stationären Handel, war es möglich eine 4. überarbeitete Auswertung zum Einsatz von Apple Pay zu erstellen.

In der aktuellen Übersicht sind 4.500 der insgesamt 4.854 Meldungen eingeflossen (Stand: 8. Sept. 2019).

Analysiert wurden ausschließlich Verkaufsstellen mit Sitz in Deutschland. Zudem wurden nur die Geschäfte herangezogen, in denen der Bezahlvorgang erfolgreich war. So erklärt sich, weshalb nur 4.500 der insgesamt 4.854 Datensätze in der Statistik berücksichtigt sind.

Die 4.500 Datensätze beinhalten insgesamt 928 Gemeinden, 16 Bundesländer und 1.264 Unternehmen/Filialen.

Hieraus ergibt sich folgendes Ergebnis:

Top 10 – Einsatz nach Branche/Kategorie:

  1. Lebensmittelhandel (1.896 Meldungen | 42,13%)
  2. Gastronomiebetriebe (665 Meldungen | 14,78%)
  3. Kraftstoff/Tankstellen (470 Meldungen | 10,44%)
  4. Drogeriebedarf (334 Meldungen | 7,42%)
  5. Bau- & Gartenmärkte (187 Meldungen | 4,16%)
  6. Bekleidung & Schuhe (182 Meldungen | 4,04%)
  7. Technikhäuser (94 Meldungen | 2,09%)
  8. Bäckerei & Konditorei (83 Meldungen | 1,84%)
  9. Einrichtungshäuser (71 Meldungen | 1,58%)
  10. Kauf-/Warenhäuser (58 Meldungen | 1,29%)

Einsatz von Apple Pay nach Branche

Alle Kategorien (in %)

(Zum Vergrößern auf die Grafik klicken)


Top 10 – Einsatz nach Unternehmen (Filialen)

  1. Aldi Süd/Nord (290 Meldungen | 6,44%)
  2. Rewe Markt (289 Meldungen | 6,42%)
  3. Edeka (277 Meldungen | 6,16%)
  4. Lidl (213 Meldungen | 4,73%)
  5. McDonalds (186 Meldungen | 4,13%)
  6. dm Drogerie (177 Meldungen | 3,93%)
  7. Netto Marken-Discount (139 Meldungen | 3,09%)
  8. Rossmann Drogeriemarkt (121 Meldungen | 2,69%)
  9. Kaufland (109 Meldungen | 2,42%)
  10. Aral Tankstelle (96 Meldungen | 2,13%)

Top 10 – Einsatz nach Gemeinden

  1. Berlin (194 Meldungen)
  2. Hamburg (139 Meldungen)
  3. Köln (135 Meldungen)
  4. München (95 Meldungen)
  5. Essen (87 Meldungen)
  6. Nürnberg (80 Meldungen)
  7. Stuttgart (76 Meldungen)
  8. Oldenburg (66 Meldungen)
  9. Bremen (65 Meldungen)
  10. Frankfurt am Main (65 Meldungen)

Top 10 – Einsatz nach Bundesländer

  1. Nordrhein-Westfalen (1064 Meldungen)
  2. Bayern (780 Meldungen)
  3. Baden-Württemberg (604 Meldungen)
  4. Hessen (424 Meldungen)
  5. Niedersachsen (391 Meldungen)
  6. Berlin (195 Meldungen)
  7. Schleswig-Holstein (187 Meldungen)
  8. Sachsen (180 Meldungen)
  9. Rheinland-Pfalz (147 Meldungen)
  10. Hamburg (139 Meldungen)

Ranking der eingesetzten Karten in DE seit dem Start von Apple Pay am 11.12.19
(inkl. fehlgeschlagener Transaktionen)

  1. Mastercard (923 Meldungen | 55,07%)
  2. Visa (521 Meldungen | 31,09%)
  3. American Express (199 Meldungen | 11,87%)
  4. Maestro (18 Meldungen | 1,07%)
  5. V-Pay (15 Meldungen | 0,89%)

Allgemeine Zahlen:

  • 1.939-mal lag der Einkaufsbetrag über 25 € (43,09%)
  • 74-mal wurde nach der PIN verlangt (1,64%)
  • 119-mal musste eine Unterschrift geleistet werden (2,64%)
  • 5-mal war neben der PIN außerdem eine Unterschrift fällig (0,11%)

Die Auswertung über alle 4.854 Einträge (inkl. Ausland und gescheiterten Transaktionen) ergibt folgendes Bild:

  • 214 Bezahlvorgänge sind fehlgeschlagen (4,41%)
  • 114 Einträge stammen aus Österreich (2,35%)
  • Seit Einführung der Übersicht gab es durchschnittlich 5,19 Meldungen pro Tag.

Die Statistik wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Wissenswertes zur Apple Card

Update: Der Start im August wurde zwischenzeitlich durch Apple bestätigt. Wann die Apple Card in Europa Einzug hält, ist weiterhin unklar.

 

Die Meldungen verdichten sich, dass Apples neue Kreditkarte „Apple Card“ im August in den USA erscheinen soll. Wann die Karte in Deutschland herausgegeben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Was es mit der Apple Card auf sich hat, soll in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst werden:

Was ist die Apple Card?

Bei der Apple Card handelt es sich um eine Kreditkarte aus dem Hause Apple in Kooperation mit dem Bankhaus Goldman Sachs und Mastercard. Apple Card Virtuell

Wie komme ich an die Apple Card?

Die Apple Card wird über das iPhone beantragt und kann unmittelbar nach dem Anmeldvorgang verwendet werden. Voraussetzung für den Erhalt der Apple Card ist eine ausreichende Bonität.

Erhalte ich auch eine physische Karte?

Ja, zur virtuellen Karte wird eine physische Karte versendet. Hierbei handelt es sich um eine lasergeätzte Titankarte. Die Karte ist sehr minimalistisch gestaltet. Eine Kreditkartennummer, den CVV-Code, ein Ablaufdatum oder Unterschriftsfeld sucht man vergebens. Das steigert die Sicherheit bei Verlust der Karte. Neben einem EMV-Chip findet man auf der Kartenvorderseite das Apple Logo sowie den Namen des Karteninhabers. Auf der Rückseite ist das Goldman Sachs Logo sowie ein Mastercard Logo aufgebracht. Alle weiteren Karteninformationen sind in der Wallet-App hinterlegt. Die physische Apple Card ist dann hilfreich, wenn das Bezahlen mit Apple Pay nicht möglich ist. Apple Card Vorderseite

Wo kann ich die Apple Card einsetzen?

Die Apple Card lässt sich im stationären Handel wie auch im Online-Handel einsetzen. Voraussetzung ist eine Mastercard Akzeptanz.

Welche Kartengebühren fallen an?

Laut Apple fallen weder Jahresgebühren noch Auslandseinsatzgebühren für die Karte an. Allerdings werden hohe Überziehungszinsen fällig, falls der anfallende Monatsbeitrag offen bleibt. Der Sollzins liegt je nach Bonität zwischen 13,24 und 24,24% p.a. (Angaben für die USA).

Wie hoch ist der Verfügungsrahmen bei der Apple Card?

Wie bei anderen Kreditkarten gibt es auch bei der Apple Card ein Kreditlimit, dass vom Bonitätsscore des Karteninhabers abhängig ist. Ein höherer Bonitätsscore wirkt sich positiv auf das Kreditlimit aus.

Wann erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnungssumme wird zum Ende des Monats (wahlweise auch in anderen zeitlichen Abständen) über ein verknüpftes Girokonto oder die Apple Cash Karte beglichen.

Lässt sich die Apple Card mit der Apple Watch nutzen

Die Apple Card funktioniert wie andere Apple Pay unterstützte Kreditkarten und kann demnach zur Apple Watch hinzufügt werden.

Stehen Partnerkarten zur Verfügung?

Nein, pro Person wird nur eine Karte ausgegeben.

Was ist wenn ich die Apple Card verliere?

In der Wallet-App steht eine Option zur Verfügung, über die sich die Karte sperren lässt. Zugleich kann man eine neue Karte bestellen.

Gibt es Bonusprogramme?

Ja, zur Apple Card gibt es ein umfangreiches Cashback-Programm. Mit jedem Einkauf, bei dem die Apple Card zum Einsatz kommt, erhält man 1% Cashback. Bei Einkäufen mit Apple Pay werden 2% Cashback gutgeschrieben. Für Einkäufe bei Apple (Apple Store, iTunes Store, App Store oder den Apple-Diensten) erhält man 3% Cashback. Die Beträge werden taggenau auf der Apple Cash Karte gutgeschrieben. Das Guthaben kann für neue Einkäufe mit Apple Pay genutzt, auf das Girokonto überwiesen oder an Freunde gesendet werden.

Wie verfolge ich meine Ausgaben?

Sämtliche Transaktionen werden in der Wallet-App farblich kategorisiert dargestellt. Darüber hinaus gibt es Zusammenfassungen über die wöchentlichen und monatlichen Ausgaben. Unmittelbar nach dem Einsatz der Apple Card erhält man eine Push-Benachrichtigung über die getätigte Transaktion. Apple Card Auswertung

Wie steht es um die Privatsphäre?

Beim Hinterlegen der Apple Card wird eine eindeutige Gerätenummer (Device Account Number) generiert. Diese Nummer wird verschlüsselt in einem zertifizierten Chip (Secure Element) abgelegt. Mit jedem eingeleiteten Bezahlvorgang wird ein Sicherheitscode erzeugt, welcher mit der Gerätenummer kombiniert wird. Nach der Authentifizierung über Face- bzw. Touch-ID wird beim Bezahlen nur dieser Sicherheitscode (Token) an den Händler übermittelt. Der Händler erhält somit keinerlei Kreditkarten- oder persönliche Daten wie beispielsweise den Namen oder die Anschrift des Kunden. Apple erfährt weder in welchen Geschäften bzw. was der Kunde gekauft hat. Einzig bei Goldman Sachs erfolgt eine Zusammenführung der Kundendaten. Jedoch hat Goldman Sachs zugestimmt, diese Daten niemals für Marketingzwecke zu verwenden oder an Dritte weiterzugeben.

Wo erhalte ich Support für meine Apple Card

Support für die Apple Card erhält man über die Apple eigene Nachrichten App via Business Chat. Auf diesem Wege kann man mit einem Support Mitarbeiter rund um die Uhr (24/7) schriftlich in Kontakt treten.

(Stand 27.07.2019)

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafiken im Beitrag): apple.com

Apple Pay ab sofort auch mit der Klarna Card

Klarna Card - Apple PayMit dem schwedischen Zahlungsanbieter Klarna Bank AB (publ) kam gestern ein weiterer Zahlungsdienstleister hinzu, deren Karte sich für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen lässt. Inhaber der Klarna Card können mit nur wenigen Klicks Apple Pay über die Apple Wallet App hinzufügen und so Zahlungen im stationären Handel und online tätigen. Die Klarna Card muss zuvor mit einem Konto bei einer deutschen Bank verknüpft werden.

Klarna Card – ein etwas anderer Ansatz:

Im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistern schlägt Klarna einen etwas anderen Weg ein.

Nach dem Einkauf im Handel oder im Online-Shop stehen dem Käufer die Zahlungsoptionen „Sofort per Lastschriftverfahren“, „per Rechnung“ oder per „Ratenkauf“ zur Verfügung. Die gewünschte Zahlungsart lässt sich nach dem Einkauf über die hauseigene iOS App auswählen. Voraussetzung für den Einsatz der Klarna Card ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine angemessene Bonität.

Es gibt keinen festen Einkaufsrahmen für deine Klarna Card. Klarna ermittelt deine Verfügungsmöglichkeiten laufend unter Berücksichtigung aller deiner mit uns getätigten Zahlungen sowie deiner finanziellen Situation. Dabei kann Klarna eine Kreditprüfung durchführen.[1]

Einsetzen lässt sich die Karte überall dort, wo eine Visa Karte akzeptiert wird. Das Abheben von Bargeld ist mit der Klarna Card jedoch nicht möglich.

… du kannst mit der Karte kein Geld an Automaten beziehen, denn wir glauben an eine bargeldlose Zukunft. Cash is not king![1]

Für die Kreditkarte fallen keine jährlichen Gebühren an. Auch die Nutzung im Ausland ist gebührenfrei. Dafür entstehen beim Ratenkauf erhebliche Zinsen. Der Zinssatz liegt aktuell bei 11,95% p. a.. Zudem fällt ein fixer Zins von 0,45€ pro Monat an.

Weiterführende Links:

Quelle:

1. Klarna

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

Klarna Presse

Apple Pay :: Hot Wednesday

Zu Apple Pay gab es heute Vormittag gleich mehrere Neuigkeiten. Nachdem am frühen Morgen bekannt wurde, dass Apple Pay in 13 weiteren europäischen Staaten Einzug hält, gab es kurz drauf auch für viele deutsche Nutzer bzw. Interessenten gute Nachrichten.

So kündigten der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und die Sparkasse fast zeitgleich an, dass sie für ihre Kunden noch in diesem Jahr Apple Pay anbieten werden.

Auf Twitter war in einem Tweet der Sparkasse zu lesen:

Die Sparkassen werden Apple Pay noch in diesem Jahr in Deutschland einführen und den Kunden diese einfache, sichere und vertrauliche Zahlungsweise anbieten.

Eine interessante Aussage, wenn man doch bedenkt, dass die Sparkasse bisher Apple Pay außen vor lassen wollte um die hauseigene mobile Payment Lösung zu pushen. Es scheint, dass man sich nun dem Druck zahlreicher Kunden gebeugt hat.

Auf Nachfrage, ob auch das Einbinden der Girocard möglich sein wird, wollten sich beiden Banken heute noch nicht äußern. Man bittet in dieser Frage um etwas Geduld.

Mit der DKB (Deutsche Kreditbank) kam erst kürzlich eine weitere Bank hinzu, die Apple Pay unterstützt (wir berichteten).

Weiterhin in Geduld üben müssen sich die Kunden der Direktbank „ING“ (ehemals ING-Diba) und der zur Santander Gruppe gehörende „Openbank“. Beide Banken haben ihre Teilnahme bereits zum Deutschlandstart von Apple Pay angekündigt.

Weiterführende Links:

Apple Pay in weiteren europäischen Staaten gelauncht

Bereits vor einigen Tagen kam das Gerücht auf, dass Apple Pay am heutigen Mittwoch in 3 weiteren europäischen Länder an den Start gehen soll. Wie sich nun herausstellte, sind es gleich 13 Länder, in denen Apple Pay heute gelauncht wurde. Hier handelt es sich um Griechenland, die Republik Zypern, Portugal, Lichtenstein, Malta, Rumänien, Bulgarien, Slowenien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen und die Slowakei.

Mit dem heutigen Startschuss werden die Lücken auf der Europakarte immer kleiner. Alleine in diesem Jahr kamen mit Tschechien, Österreich, Island, Ungarn, Luxemburg und den Niederlanden bereits 6 europäische Länder hinzu. Weitere Staaten sind schon angekündigt.

In Deutschland wurde Apples mobiler Bezahldienst bereits am 11. Dezember 2018 gelauncht (wir berichteten).

Verkaufsstellen mit Apple Pay Akzeptanz in Österreich

Nachdem Apple Pay nun auch bei unseren geschätzten Nachbarn in Österreich gestartet ist, würde ich die Akzeptanzübersicht gerne stärker mit Verkaufsstellen aus Österreich erweitern. Einige Adressen, überwiegend aus Wien und Salzburg, sind bereits in der Übersicht hinterlegt. Soweit auch User aus der Alpenrepublik diesen Blog besuchen, würde ich mich über weitere Meldungen von österreichischen Verkaufsstellen freuen, bei denen Apple Pay bereits eingesetzt wurde.

Gerne hätte ich in einem Mobilfunk-Forum aus Österreich auf die Akzeptanzübersicht hingewiesen, doch das wurde mir leider untersagt.

Weiterführende Links:

Openbank – eine weitere Partnerschaft kündigt sich an

Mit der Openbank kündigt sich eine weitere Bankenkooperation mit Apple in Deutschland an. Die Openbank fungiert als Direktbank und ist eine Tochtergesellschaft der spanischen Santander Gruppe. Nach eigenen Aussagen handelt es sich bei der Openbank um die größte digitale Bank Europas. Zwischenzeitlich ist auch deren deutschsprachige Internetpräsenz online.

Openbank mit Apple Pay in Deutschland

Ein Preis- und Leistungsverzeichnis steht aktuell noch nicht zur Verfügung, jedoch sind die ersten Informationen zu den Serviceleistungen recht interessant.

Nach ersten Angaben ist im Girokonto eine Debit Mastercard enthalten. Mit der Santander Gruppe im Rücken sowie dem breit gestreuten Filialnetz der Santander Bank in Deutschland, könnte die Openbank durchaus zu einem ernstzunehmenden Mitbewerber für N26 und anderen Direktbanken werden. Sobald näheres zum Start und den Konditionen bekannt wird, werden wir bei apfel.cash darüber berichten.

Weiterführende Links:

Weitere Expansionsphase in Europa steht an

Am vergangenen Montag gab Tim Cook bekannt, dass Apple Pay bis Jahresende weltweit in über 40 Ländern zur Verfügung stehen wird. Nur einen Tag später kündigten 3 Banken ihre Teilnahme zum Start in Österreich an. Im Einzelnen sind das:

Heute setzte nun die Direktbank N26 einen Tweet ab, in dem die Unterstützung von Apple Pay in 5 weiteren europäischen Ländern angekündigt wird. Hierbei handelt es sich um:

  • Estland
  • Griechenland
  • Portugal
  • Slowakei
  • Slowenien

Zeitnah bestätigte die Direktbank ING auf Twitter und seiner Internetpräsenz, dass man zum Rollout in Rumänien am Start sein wird.

Demnach wird Apple Pay, vermutlich noch in diesem Jahr, in mindestens 7 weiteren europäischen Ländern eingeführt. Wann genau der Rollout in den besagten Ländern erfolgt, ist derzeit noch nicht bekannt. Apple selbst hat die Einführung noch nicht bestätigt.

Banken machen Rolle rückwärts

Neben der Sparkassen-Finanzgruppe bekundet nun auch der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) Interesse daran, deren Kunden noch in diesem Jahr Apple Pay anzubieten. Das kündigte Vorstandsmitglied Andreas Martin in einer Pressekonferenz an.

Erst wenige Tage zuvor gab der Sparkassenpräsident Helmut Schleweis bekannt, mit Apple in Verhandlungen zu stehen. So soll auch bei den Sparkassen möglichst noch in diesem Jahr Apple Pay an den Start gehen. Offensichtlich wurde der Druck seitens der Sparkassen-Kunden zu groß. Noch Ende 2018 hat der deutsche Sparkassenverband auf die Öffnung des NFC-Chips bestanden, um den Sparkassen-Kunden das mobile Bezahlen mit dem iPhone über dessen hauseigenen Lösung zu ermöglichen.

In den sozialen Netzwerken zog man darauf hin einen Vergleich zum Sparkassen-Werbespot aus dem Jahr 2012. Hier nahm die Sparkasse die fehlende Fortschrittlichkeit der Konkurrenz auf den Arm.

 

Im Gegensatz zu den Finanzinstituten die bereits mit Apple Pay am Start sind, scheint die Sparkasse besonderen Wert darauf zu legen, dass dessen Girocard für das Bezahlen mit Apple Pay in die Wallet eingebunden werden kann. Das mag vor allen Dingen für die Kunden interessant erscheinen, die über keine Kreditkarte verfügen. Laut der Sparkasse sind das immerhin 2/Drittel der Kunden. Andererseits kann die Girocard nur für das Bezahlen innerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Wie ich vermute, dürfte diese Einschränkung wiederum Apple nicht gefallen. Man darf gespannt sein, wie es diesbezüglich weitergeht. Zur Thematik Girocard in Verbindung mit Apple Pay habe ich auf der rechten Seitenleiste eine kleine Umfrage gestartet.

Doch auch bei der Sparda Bank West scheint es in Bezug auf Apple Pay voranzugehen. Auf die Anfrage eines Blogbesucher’s teilte man diesem per Mail mit, dass man Ende April soweit sein möchte.

Zudem wurden jüngst Gerüchte laut, dass der Finanzdienstleister MLP Banking mit Sitz in Walldorf bei Heidelberg, Interesse an der Unterstützung von Apple Pay zeigen soll.

Weiterführende Links:

Apple Pay startet in Tschechien und Saudi-Arabien

Die Gerüchte kursierten schon eine Weile, heute wurde es offiziell bestätigt: Apple Pay ist in der Tschechischen Republik gestartet. Ein zeitgleicher Rollout in der Slowakei, ist entgegen diverser Gerüchte nicht erfolgt. Wie das slowakische Nachrichtenportal Zive berichtet, wird die Einführung dort zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

In Tschechien wird der Rollout unter anderem von folgenden Banken unterstützt:

Neben der Tschechischen Republik ist Apple Pay zugleich in Saudi-Arabien gestartet. Der Start von Apple Pay im Wüstenstaat wurde durch Apple bereits im Oktober angekündigt (wir berichteten).

Mit dem Start von Apple Pay in Saudi Arabien schalten sich u.a. die Banken Al-Rajhi, Riyad sowie die National Commercial Bank auf. Unterstützt werden die Kreditkarten von Mastercard und Visa.