Apple Pay: Weitere Banken mit an Bord

Einen Tag vor dem Jubiläum (1 Jahr Apple Pay in Deutschland), kommen mit der Sparkasse, der Norisbank,  der Commerzbank  sowie der BW-Bank gleich vier weitere kooperierende Banken hinzu, die Apple Pay ab sofort unterstützen.

Sparkasse - Apple PayNachdem sich die Sparkasse-Finanzgruppe nach Einführung von Apple Pay zu anfangs noch gegen eine Unterstützung aussprach, folgte im März die Rolle rückwärts. Dem Druck von Kundenseite beugend, entschied man sich kurzerhand Apple Pay in diesem Jahr anzubieten (wir berichteten). Seither wurden die interessierten Kunden hingehalten, ohne dass ein offizieller Starttermin seitens der Sparkasse kommuniziert wurde. So gab die Sparkasse auf Twitter zur Frage, wann es denn endlich losgeht, die immer wiederkehrende Antwort:

Sparkasse auf Twitter

Mit dem heutigen Tage hat die Warterei ein Ende. Im ersten Schritt lässt sich die Mastercard- oder Visa Kreditkarte sowie die Sparkassen Basiskarte (Debitkarte) in der Apple Wallet hinterlegen. Im kommenden Jahr soll auch die Sparkassen Girocard unterstützt werden.

Um Apple Pay unmittelbar zum Start einsetzen zu können, wird folgendes benötigt:

  • Online-Banking
  • Sparkassen-App
  • pushTAN oder chipTAN
  • Sparkassen-Kreditkarte oder Sparkassen-Karte Basis (Debitkarte)

Norisbank - Apple PayAls weitere Bank reiht sich die norisbank ein. Hier handelt es sich um eine reine Direktbank. Für das Bezahlen mit Apple Pay wird die „norisbank Mastercard“ (Debit- oder Kreditkarte) unterstützt.

Das benötigen norisbank Kunden zur Nutzung von Apple Pay:

  • norisbank Girokonto
  • norisbank Mastercard (Debit- oder Kreditkarte)
  • norisbank App

Commerzbank - Apple PayIm Gegensatz zur Sparkasse, die bereits seit längerem die Unterstützung von Apple Pay ankündigte, brach die Commerzbank erst Ende November ihr Schweigen.

Die Commerzbank-Tochtergesellschaft „comdirect“ unterstützt bereits seit Oktober 2019 das Bezahlen mit Apple Pay. Nun ist auch die „Mutter“ mit an Bord. Es können alle Commerzbank Kreditkarten (auch Businesskarten sowie TUI-, Bahn- und Tchibo-Kreditkarten) für das Bezahlen mit Apple Pay aktiviert werden.

Mit etwa 1.060 Filialen betreibt die Commerzbank eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken [1].


BW-Bank - Apple PayDes Weiteren lässt sich ab sofort die Visa Kreditkarte der BW-Bank für Apple Pay aktivieren. Die sogenannte „SPECIAL Visa Card“ wird zu einem Jahrespreis von 29€ ausgegeben. Für Kunden mit einem Girokonto „BW extend classic“ fallen keine Jahresgebühren an. Die Kreditkartenabrechnung ist über jedes Girokonto, egal bei welcher Bank, möglich. Außerdem erhält man auf Wunsch die Möglichkeit einer flexiblen Rückzahlung.

Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) ist ein zur Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehörendes deutsches Kreditinstitut mit Sitz in Stuttgart [2].

 

Weiterführende Links:

Quellennachweis:

1. Commerzbank | de.wikipedia.org | Aufruf: 09. Dezember 2019

2. BW-Bank | de.wikipedia.org | Aufruf: 09. Dezember 2019

Apple Pay: Rückblick Kalenderwoche 49 / 2019

Update: Seit dem 21. April 2020 wird Apple Pay nun auch von den Volks- und Raiffeisenbanken mit deren Mastercard und Visa Karten unterstützt.

 

Nachdem es bereits im November einiges Neues über Apple Pay  zu berichten gab, so gibt es auch in der ersten Dezemberwoche wieder interessantes zu vermelden:

  • Apple Pay – die Volks- und Raiffeisenbanken starten erst 2020
    Anders als bislang angekündigt, führen die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken Apple Pay nun doch erst im kommenden Jahr ein.VBRB - Apple PayInwieweit diese Ankündigung etwas mit dem Gesetz zur Öffnung der NFC-Schnittstelle für Drittanbieter zu tun hat, läßt sich nicht sicher beantworten. Zu vermuten wäre es, denn schließlich hat neben der Sparkassen-Finanzgruppe, auch der Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken darauf gedrängt, die hauseigene Bezahllösung auf dem iPhone einsetzen zu können. Auf Twitter weißt die @BVRPresse den Vorwurf einer bewussten Verzögerung von sich und führt die Entscheidung auf Schwierigkeiten bei der technische Implementierung zurück. Die Kunden der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, die bereits seit Monaten auf die Einführung warten, sind über diese Verschiebung verständlicherweise alles andere als begeistert.
  • Openbank – Apple Pay gestartet
    Mit der Openbank reihte sich in dieser Woche ein weitere Bank ein, die ihren Kunden das Bezahlen mit Apple Pay ermöglicht. Die Openbank fungiert als Direktbank und ist eine Tochtergesellschaft der spanischen Santander Gruppe. Nach eigenen Aussagen handelt es sich bei der Openbank um die größte digitale Bank Europas. Im kostenlosen „Open Girokonto“ ist eine Debit-Mastercard enthalten. Für Überweisungen innerhalb Deutschlands und der EU (in Euro) fallen keine gesonderten Gebühren an. Es sind 5 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat, an allen Geldautomaten in der Eurozone sowie unbegrenzt an allen 40.000 Geldautomaten der Santander-Gruppe, inklusive. Zu beachten gilt es jedoch, dass die Höchstgrenze beim Kauf oder Erwerb von Waren und Dienstleistungen auf 2.000 € begrenzt ist. Bargeldabhebungen sind täglich auf 600 € beschränkt. Für 9,99€ monatlich, lässt sich der sogenannte „R 42 Modus“ aktivieren, indem weitere Leistungen und Reiseversicherungen enthalten sind. Die Openbank ist Mitglied des spanischen Einlagensicherungsfonds, der Ersparnisse und Kapitalanlagen bis zu 100.000 Euro abdeckt. Ob sich die Debit-Mastercard bereits jetzt mit Apple Pay einsetzen lässt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. In der Apple Wallet wird die Openbank bereits für die Nutzung mit Apple Pay aufgeführt. Auf der Internetpräsenz der Openbank ist wiederum zu lesen, dass Apple Pay erst demnächst starten wird.

Apple Pay :: Neues im November 2019

In Sachen Apple Pay gab es im November einige Bewegungen. Nachfolgend möchte ich die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfassen:

  • Sparkasse – Apple Pay in den Startlöchern
    Lange Zeit sträubte sich Sparkassen-Finanzgruppe vehement, Apple’s mobilen Bezahldienst zu unterstützen. Vielmehr setzte man auf die hauseigene Sparkassen App. Dem Druck der Kunden beugend, entschied man sich im März 2019 kurzerhand, Apple Pay noch in diesem Jahr anzubieten (wir berichteten). Vergangene Woche wurde die App einem Update unterzogen. In der Beschreibung zu diesem Update ist zu lesen, dass die Sparkassen App für Apple Pay bereit ist.

    „Die Sparkassen führen noch im Jahr 2019 Apple Pay für Kreditkarten ein. Mit dem Start dieses Services wird bei allen teilnehmenden Sparkassen ein neuer Menüpunkt „Apple Pay“ aktiviert werden. Sie können ab diesem Termin hierüber Ihre Mastercard- oder Visa-Kreditkarte oder Ihre Sparkassen-Karte Basis (Debitkarte) für Apple Pay hinterlegen und schon sind Sie startklar für die einfache, sichere und vertrauliche Zahlungsweise mit Ihrem iPhone und jedem Apple-Gerät, das Apple Pay unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/bezahlverfahren/apple-pay.html

    Hieraus lässt sich schließen, dass der Start nun unmittelbar bevorstehen dürfte. Zur Einführung lassen sich die Kreditkarten der Sparkasse sowie die Debitkarte zur Apple Wallet hinzufügen. Im Laufe des Jahres 2020 soll auch die Sparkassen Girocard unterstützt werden.

  • Apple soll die NFC-Schnittstelle für Drittanbieter öffnen
    In Zusammenhang mit einem Gesetzesentwurf zur Umsetzung zur EU-Geldwäscherichtlinie, brachte der Finanzausschuss des deutschen Bundestags Mitte November ein Gesetz auf den Weg, der Apple zur Öffnung der NFC-Schnittstelle zwingen soll. Hierdurch soll es künftig anderen mobilen Bezahldiensten möglich sein, die NFC-Schnittstelle für das kontaktlose Bezahlen zu nutzen. Die Sparkassen-Finanzgruppe fordert bereits seit längerem, die NFC-Schnittstelle für Dritte zu öffnen. Apple selbst läuft verständlicherweise Sturm gegen diese neue Richtlinie. Immerhin findet der Zugriff über einen gesonderten Chip statt, in dem Apple weitere Daten wie Passwörter absichert. Apple befürchtet, dass mit der Öffnung der NFC-Schnittstelle die Sicherheit von Finanzdaten gefährdet werden könnte.

    „Wir befürchten, dass der Gesetzentwurf die Nutzerfreundlichkeit bei Zahlungen verschlechtern und den Datenschutz und die Sicherheit von Finanzdaten gefährden könnte.“

    Am vergangenen Freitag stimmte der Bundesrat dem Entwurf zur Öffnung der NFC-Schnittstelle zu. Wie denkt Ihr über das neue Gesetz? Fluch oder Segen? Auf der rechten Seitenleiste könnt Ihr hierzu an einer aktuellen Umfrage teilnehmen oder unter diesem Beitrag ein Kommentar hinterlassen.

  • Auch die Commerzbank ist demnächst an Board
    Wie die Commerzbank im November auf seiner Internetpräsenz verlauten ließ, will die Großbank seinen Kunden in Zukunft Apple Pay anbieten. Ein genauer Starttermin wurde nicht genannt.

    „Wir möchten dem Kundenwunsch nach einer weiteren Möglichkeit mobil zu bezahlen nachkommen. Die Verträge mit Apple sind unterzeichnet. Den genauen Starttermin werden wir Ihnen hier in Kürze mitteilen.“

  • Apple Pay startet in Weißrussland
    Am 19. November ging Apple Pay in einem weiteren osteuropäischen Staat, genauer gesagt der Republik Belarus, an den Start. Zu Beginn ist ausschließlich die Sberbank mit den Debitkarten von Mastercard und Visa dabei. Apple Pay steht nun weltweit in 58 Staaten (inkl. der Stadtstaaten Monaco und Vatikanstadt) zur Verfügung.
  • Apple Pay Akzeptanzdatenbank – 5.000er Marke geknackt
    Es freut mich an dieser Stelle berichten zu dürfen, dass ich am 24. November den 5.000sten Eintrag in der Apple Pay Akzeptanzdatenbank erfasst habe. Bei diesem Eintrag handelt es sich um den Kaufhof in der Domstadt Speyer (Rheinland-Pfalz). Die Meldung stammt von unserem Bloguser @HappyGeoCacher. Vielen Dank für euere tolle Unterstützung, die uneingeschränkt anhält.

boon. schafft die monatliche Gebühr ab

„Die schönsten Dinge im Leben sind kostenlos. boon. jetzt auch! So sparst du dir monatlich die 1,49€/CHF/£, die es bisher nach der 3-monatigen Probezeit noch gab.“

Das kündigte boon. by Wirecard heute auf seiner Internetpräsenz beboon an. Bereits Anfang April wurde das Entgelt für den Auslandseinsatz gestrichen.

Neben dem kontaktlosen Bezahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch, ist auch das Senden von Geld in Echtzeit an andere boon.PLUS Nutzer möglich. Darüber hinaus profitiert man regelmäßig von Cashback Aktionen. Das „Betanken“ der virtuellen boon. Prepaid Mastercard ist via Debit-, Kreditkarte oder per Banküberweisung möglich.

Die virtuelle Karte lässt sich unmittelbar aus der boon.-App heraus beantragen und einrichten. Für das boon. Plus Konto ist allerdings ein Identitäts- und Adressnachweis erforderlich. Nach der Freischaltung profitiert man mit dem PLUS Konto von deutlich höheren Limits.

Soweit die eigene Hausbank Apple Pay noch nicht unterstützt oder man eine weitere Bezahlkarte (beispielsweise für den Einsatz ausserhalb des EWR) zur Wallet hinzufügen möchte, ist die boon.-Card sicher eine interessante Lösung.

In Anlehnung an diesen Beitrag, wurde auf der rechten Seitenleiste eine Umfrage gestartet.

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

Offizielle Seite

Apple Pay: ING reiht sich ein

Apple Pay: ING Visa CardAb sofort lässt sich Apple Pay auch von den Kunden der ING-DiBa nutzen. 10 Monate nach Einführung von Apple Pay in Deutschland, reiht sich nun auch die ING-DiBa in die Liste der Banken ein, die Apple Pay hierzulande unterstützen. Hierzu zählen u.a. die Deutsche Bank, N26, comdirect und einige mehr (siehe Bankenübersicht). Wenn man den jüngsten Gerüchten Glauben schenken darf, so soll auch die Sparkasse kurz davor stehen, Apple Pay zu unterstützen.

Die heutige Einführung ist sicher auch der Hartnäckigkeit der ING Kunden geschuldet. Seit geraumer Zeit wurde die Direktbank in den sozialen Netzwerken immer wieder dazu aufgefordert, Apple Pay endlich in Deutschland anzubieten. In den Niederlanden unterstützt ING bereits seit längerem Apple Pay.

Die ING Visa Card (Debitkarte) lässt sich über die hauseigene App „Banking to go“ oder auf direktem Wege zur Apple Wallet hinzufügen.

Bei der ING-DiBa mit Sitz in Frankfurt am Main handelt es sich um ein Tochterunternehmen der niederländischen ING Groep und ist gemessen an Kundenzahlen, mit 9,3 Millionen Kunden im Jahr 2019 die größte Direktbank Deutschlands. Bei ING handelt es sich um einen Markenname der ING-DiBa [1].

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

ING Presse

Quellennachweis:

1. ING-DiBa | de.wikipedia.org | Aufruf: 15. Oktober 2019

Allianz startet Bezahl-App Pay&Protect mit Apple Pay

Mit Pay&Protect bringt die Allianz Deutschland eine neue Mobile-Payment-App mit Apple Pay Unterstützung auf den Markt. Hinter der App steht eine digitale Visa Karte. Allianz kooperiert hierbei mit der Wirecard AG. Pay&Protect wird in den Produktvarianten Light und Premium angeboten. Die Beantragung der Karte erfolgt unmittelbar aus der Allianz Pay&Protect App heraus und soll nach wenigen Minuten abgeschlossen sein. Das Mindestalter für die Beantragung der Karte beträgt 18 Jahre.

Die Light Variante wird kostenlos zur Verfügung gestellt, allerdings mit starken Einschränkungen. Für die Premium Version fallen 1,25 € je Monat an. Bei einem Transaktionsvolumen von mehr als 5.000 € im Jahr entfallen diese Gebühren für die nächsten 12 Monate.

Allianz Pay&Protect Light:

  • Nur für den Einsatz in Geschäften innerhalb Deutschlands verwendbar
  • Guthaben aufladbar per Überweisung oder Kreditkarte. Beim Aufladen über eine Kreditkarte fallen 0,50 € je Überweisung an.
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Das Zahlungslimit liegt bei 100 € pro Monat
  • Keine Identifizierung erforderlich

Allianz Pay&Protect Premium:

  • Echte Kreditkarte (Charge-Kreditkarte)
  • Mit einem bestehenden Girokonto verbinden (es ist kein neues Konto erforderlich)
  • Bis zu 3.000 € monatliches Limit (je nach Kreditwürdigkeit)
  • Weltweit einsetzbar
  • Transaktionshistorie mit Ausgabenanalyse
  • Allianz Banking- und Online-Käuferschutz
  • Videoidentifizierung

Aufgrund der Einschränkungen bei der Light Variante, dürfte diese Version nur für Nutzer/Innen interessant sein, die das mobile Bezahlen testen möchten. Ein Upgrade auf die Premium Version ist jederzeit möglich.

Weiterführende Links:

Wissenswertes zur Apple Card

Update: Der Start im August wurde zwischenzeitlich durch Apple bestätigt. Wann die Apple Card in Europa Einzug hält, ist weiterhin unklar.

 

Die Meldungen verdichten sich, dass Apples neue Kreditkarte „Apple Card“ im August in den USA erscheinen soll. Wann die Karte in Deutschland herausgegeben wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Was es mit der Apple Card auf sich hat, soll in diesem Beitrag kompakt zusammengefasst werden:

Was ist die Apple Card?

Bei der Apple Card handelt es sich um eine Kreditkarte aus dem Hause Apple in Kooperation mit dem Bankhaus Goldman Sachs und Mastercard. Apple Card Virtuell

Wie komme ich an die Apple Card?

Die Apple Card wird über das iPhone beantragt und kann unmittelbar nach dem Anmeldvorgang verwendet werden. Voraussetzung für den Erhalt der Apple Card ist eine ausreichende Bonität.

Erhalte ich auch eine physische Karte?

Ja, zur virtuellen Karte wird eine physische Karte versendet. Hierbei handelt es sich um eine lasergeätzte Titankarte. Die Karte ist sehr minimalistisch gestaltet. Eine Kreditkartennummer, den CVV-Code, ein Ablaufdatum oder Unterschriftsfeld sucht man vergebens. Das steigert die Sicherheit bei Verlust der Karte. Neben einem EMV-Chip findet man auf der Kartenvorderseite das Apple Logo sowie den Namen des Karteninhabers. Auf der Rückseite ist das Goldman Sachs Logo sowie ein Mastercard Logo aufgebracht. Alle weiteren Karteninformationen sind in der Wallet-App hinterlegt. Die physische Apple Card ist dann hilfreich, wenn das Bezahlen mit Apple Pay nicht möglich ist. Apple Card Vorderseite

Wo kann ich die Apple Card einsetzen?

Die Apple Card lässt sich im stationären Handel wie auch im Online-Handel einsetzen. Voraussetzung ist eine Mastercard Akzeptanz.

Welche Kartengebühren fallen an?

Laut Apple fallen weder Jahresgebühren noch Auslandseinsatzgebühren für die Karte an. Allerdings werden hohe Überziehungszinsen fällig, falls der anfallende Monatsbeitrag offen bleibt. Der Sollzins liegt je nach Bonität zwischen 13,24 und 24,24% p.a. (Angaben für die USA).

Wie hoch ist der Verfügungsrahmen bei der Apple Card?

Wie bei anderen Kreditkarten gibt es auch bei der Apple Card ein Kreditlimit, dass vom Bonitätsscore des Karteninhabers abhängig ist. Ein höherer Bonitätsscore wirkt sich positiv auf das Kreditlimit aus.

Wann erfolgt die Abrechnung?

Die Abrechnungssumme wird zum Ende des Monats (wahlweise auch in anderen zeitlichen Abständen) über ein verknüpftes Girokonto oder die Apple Cash Karte beglichen.

Lässt sich die Apple Card mit der Apple Watch nutzen

Die Apple Card funktioniert wie andere Apple Pay unterstützte Kreditkarten und kann demnach zur Apple Watch hinzufügt werden.

Stehen Partnerkarten zur Verfügung?

Nein, pro Person wird nur eine Karte ausgegeben.

Was ist wenn ich die Apple Card verliere?

In der Wallet-App steht eine Option zur Verfügung, über die sich die Karte sperren lässt. Zugleich kann man eine neue Karte bestellen.

Gibt es Bonusprogramme?

Ja, zur Apple Card gibt es ein umfangreiches Cashback-Programm. Mit jedem Einkauf, bei dem die Apple Card zum Einsatz kommt, erhält man 1% Cashback. Bei Einkäufen mit Apple Pay werden 2% Cashback gutgeschrieben. Für Einkäufe bei Apple (Apple Store, iTunes Store, App Store oder den Apple-Diensten) erhält man 3% Cashback. Die Beträge werden taggenau auf der Apple Cash Karte gutgeschrieben. Das Guthaben kann für neue Einkäufe mit Apple Pay genutzt, auf das Girokonto überwiesen oder an Freunde gesendet werden.

Wie verfolge ich meine Ausgaben?

Sämtliche Transaktionen werden in der Wallet-App farblich kategorisiert dargestellt. Darüber hinaus gibt es Zusammenfassungen über die wöchentlichen und monatlichen Ausgaben. Unmittelbar nach dem Einsatz der Apple Card erhält man eine Push-Benachrichtigung über die getätigte Transaktion. Apple Card Auswertung

Wie steht es um die Privatsphäre?

Beim Hinterlegen der Apple Card wird eine eindeutige Gerätenummer (Device Account Number) generiert. Diese Nummer wird verschlüsselt in einem zertifizierten Chip (Secure Element) abgelegt. Mit jedem eingeleiteten Bezahlvorgang wird ein Sicherheitscode erzeugt, welcher mit der Gerätenummer kombiniert wird. Nach der Authentifizierung über Face- bzw. Touch-ID wird beim Bezahlen nur dieser Sicherheitscode (Token) an den Händler übermittelt. Der Händler erhält somit keinerlei Kreditkarten- oder persönliche Daten wie beispielsweise den Namen oder die Anschrift des Kunden. Apple erfährt weder in welchen Geschäften bzw. was der Kunde gekauft hat. Einzig bei Goldman Sachs erfolgt eine Zusammenführung der Kundendaten. Jedoch hat Goldman Sachs zugestimmt, diese Daten niemals für Marketingzwecke zu verwenden oder an Dritte weiterzugeben.

Wo erhalte ich Support für meine Apple Card

Support für die Apple Card erhält man über die Apple eigene Nachrichten App via Business Chat. Auf diesem Wege kann man mit einem Support Mitarbeiter rund um die Uhr (24/7) schriftlich in Kontakt treten.

(Stand 27.07.2019)

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafiken im Beitrag): apple.com

Ab dem 16. Juli – Apple Pay für netbank Kunden

Update: Wie vergangene Woche angekündigt, steht Apple Pay ab sofort für Kunden der netbank zur Verfügung.

Apple Pay - netbank

Kunden der netbank (eine Marke der Augsburger Aktienbank) dürfen sich freuen. Alle Kunden die im Besitz einer netbank Debit oder Premium Mastercard sind, können diese ab dem 16. Juli für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen. Auch die Prepaid Karte, für die kein eigenes netbank Girokonto erforderlich ist, lässt sich zur Apple Wallet hinzufügen.

Die Augsburger Aktienbank wird der 22. Finanzdienstleister sein, der seinen Kunden das Bezahlen mit Apple Pay ermöglicht.

Nachfolgend die Karten Konditionen im Vergleich:

Mastercard Debit:

  • 0,00 € Jahresgebühr bei einem Einkommenseingang von mind. 400 € pro Monat (keine Teilbeträge!). Eigenüberweisungen und Mieteinahmen gelten nicht als Einkommenseingang
  • Bei einem Einkommenseingang bis 400 € liegt die Kartenjahresgebühr bei 10 €
  • Bargeldabhebungen am Geldautomaten sind 1 x p.M. frei. Alle weiteren Verfügungen 3 €
  • Bargeldloses Bezahlen im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,00% vom Kartenumsatz

Mastercard Premium:

  • Jahresgebühr 100 €
  • Standardlimit (bonitätsabhängig) 5.500 €
  • Bargeldabhebungen am Geldautomaten 3 x p.M. 0,00 €, jede weitere Verfügung 3,00 €
  • bargeldloses Bezahlen im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,00% vom Umsatz
  • Zusatzleistungen wie beispielsweise diverse Versicherungen sind inklusive

Mastercard Prepaid:

  • Jahresgebühr 19,00 €
  • Kartenaufladung 0,00 €
  • Einsatz der Kreditkarte im Ausland (gilt nicht für Umsätze in Euro) 1,50 % vom Umsatz
  • Bargeldverfügung weltweit 3,50 €

Die Prepaid Karte lässt sich von jedem deutschen Girokonto aufladen. Auch lässt sich ein Kartenmotiv auswählen.

Wie steht ihr zur netbank und wie interessant erachtet ihr die Kartenkonditionen? Aus meiner Sicht könnte die netbank Prepaid Karte durchaus eine denkbare Alternative zur boon-Card sein. Alleine die Möglichkeit der Bargeldverfügung, mag für den einen oder anderen interessant sein.

Weiterführende Links:

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

netbank.de

Apple Pay ab sofort auch mit der Klarna Card

Klarna Card - Apple PayMit dem schwedischen Zahlungsanbieter Klarna Bank AB (publ) kam gestern ein weiterer Zahlungsdienstleister hinzu, deren Karte sich für das Bezahlen mit Apple Pay einsetzen lässt. Inhaber der Klarna Card können mit nur wenigen Klicks Apple Pay über die Apple Wallet App hinzufügen und so Zahlungen im stationären Handel und online tätigen. Die Klarna Card muss zuvor mit einem Konto bei einer deutschen Bank verknüpft werden.

Klarna Card – ein etwas anderer Ansatz:

Im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistern schlägt Klarna einen etwas anderen Weg ein.

Nach dem Einkauf im Handel oder im Online-Shop stehen dem Käufer die Zahlungsoptionen „Sofort per Lastschriftverfahren“, „per Rechnung“ oder per „Ratenkauf“ zur Verfügung. Die gewünschte Zahlungsart lässt sich nach dem Einkauf über die hauseigene iOS App auswählen. Voraussetzung für den Einsatz der Klarna Card ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine angemessene Bonität.

Es gibt keinen festen Einkaufsrahmen für deine Klarna Card. Klarna ermittelt deine Verfügungsmöglichkeiten laufend unter Berücksichtigung aller deiner mit uns getätigten Zahlungen sowie deiner finanziellen Situation. Dabei kann Klarna eine Kreditprüfung durchführen.[1]

Einsetzen lässt sich die Karte überall dort, wo eine Visa Karte akzeptiert wird. Das Abheben von Bargeld ist mit der Klarna Card jedoch nicht möglich.

… du kannst mit der Karte kein Geld an Automaten beziehen, denn wir glauben an eine bargeldlose Zukunft. Cash is not king![1]

Für die Kreditkarte fallen keine jährlichen Gebühren an. Auch die Nutzung im Ausland ist gebührenfrei. Dafür entstehen beim Ratenkauf erhebliche Zinsen. Der Zinssatz liegt aktuell bei 11,95% p. a.. Zudem fällt ein fixer Zins von 0,45€ pro Monat an.

Weiterführende Links:

Quelle:

1. Klarna

Bildnachweis (Grafik im Beitrag):

Klarna Presse

Apple Pay :: Hot Wednesday

Zu Apple Pay gab es heute Vormittag gleich mehrere Neuigkeiten. Nachdem am frühen Morgen bekannt wurde, dass Apple Pay in 13 weiteren europäischen Staaten Einzug hält, gab es kurz drauf auch für viele deutsche Nutzer bzw. Interessenten gute Nachrichten.

So kündigten der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und die Sparkasse fast zeitgleich an, dass sie für ihre Kunden noch in diesem Jahr Apple Pay anbieten werden.

Auf Twitter war in einem Tweet der Sparkasse zu lesen:

Die Sparkassen werden Apple Pay noch in diesem Jahr in Deutschland einführen und den Kunden diese einfache, sichere und vertrauliche Zahlungsweise anbieten.

Eine interessante Aussage, wenn man doch bedenkt, dass die Sparkasse bisher Apple Pay außen vor lassen wollte um die hauseigene mobile Payment Lösung zu pushen. Es scheint, dass man sich nun dem Druck zahlreicher Kunden gebeugt hat.

Auf Nachfrage, ob auch das Einbinden der Girocard möglich sein wird, wollten sich beiden Banken heute noch nicht äußern. Man bittet in dieser Frage um etwas Geduld.

Mit der DKB (Deutsche Kreditbank) kam erst kürzlich eine weitere Bank hinzu, die Apple Pay unterstützt (wir berichteten).

Weiterhin in Geduld üben müssen sich die Kunden der Direktbank „ING“ (ehemals ING-Diba) und der zur Santander Gruppe gehörende „Openbank“. Beide Banken haben ihre Teilnahme bereits zum Deutschlandstart von Apple Pay angekündigt.

Weiterführende Links: