Banken machen Rolle rückwärts

Neben der Sparkassen-Finanzgruppe bekundet nun auch der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) Interesse daran, deren Kunden noch in diesem Jahr Apple Pay anzubieten. Das kündigte Vorstandsmitglied Andreas Martin in einer Pressekonferenz an.

Erst wenige Tage zuvor gab der Sparkassenpräsident Helmut Schleweis bekannt, mit Apple in Verhandlungen zu stehen. So soll auch bei den Sparkassen möglichst noch in diesem Jahr Apple Pay an den Start gehen. Offensichtlich wurde der Druck seitens der Sparkassen-Kunden zu groß. Noch Ende 2018 hat der deutsche Sparkassenverband auf die Öffnung des NFC-Chips bestanden, um den Sparkassen-Kunden das mobile Bezahlen mit dem iPhone über dessen hauseigenen Lösung zu ermöglichen.

In den sozialen Netzwerken zog man darauf hin einen Vergleich zum Sparkassen-Werbespot aus dem Jahr 2012. Hier nahm die Sparkasse die fehlende Fortschrittlichkeit der Konkurrenz auf den Arm.

 

Im Gegensatz zu den Finanzinstituten die bereits mit Apple Pay am Start sind, scheint die Sparkasse besonderen Wert darauf zu legen, dass dessen Girocard für das Bezahlen mit Apple Pay in die Wallet eingebunden werden kann. Das mag vor allen Dingen für die Kunden interessant erscheinen, die über keine Kreditkarte verfügen. Laut der Sparkasse sind das immerhin 2/Drittel der Kunden. Andererseits kann die Girocard nur für das Bezahlen innerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Wie ich vermute, dürfte diese Einschränkung wiederum Apple nicht gefallen. Man darf gespannt sein, wie es diesbezüglich weitergeht. Zur Thematik Girocard in Verbindung mit Apple Pay habe ich auf der rechten Seitenleiste eine kleine Umfrage gestartet.

Doch auch bei der Sparda Bank West scheint es in Bezug auf Apple Pay voranzugehen. Auf die Anfrage eines Blogbesucher’s teilte man diesem per Mail mit, dass man Ende April soweit sein möchte.

Zudem wurden jüngst Gerüchte laut, dass der Finanzdienstleister MLP Banking mit Sitz in Walldorf bei Heidelberg, Interesse an der Unterstützung von Apple Pay zeigen soll.

Weiterführende Links:

Apple Pay startet in Tschechien und Saudi-Arabien

Die Gerüchte kursierten schon eine Weile, heute wurde es offiziell bestätigt: Apple Pay ist in der Tschechischen Republik gestartet. Ein zeitgleicher Rollout in der Slowakei, ist entgegen diverser Gerüchte nicht erfolgt. Wie das slowakische Nachrichtenportal Zive berichtet, wird die Einführung dort zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

In Tschechien wird der Rollout unter anderem von folgenden Banken unterstützt:

Neben der Tschechischen Republik ist Apple Pay zugleich in Saudi-Arabien gestartet. Der Start von Apple Pay im Wüstenstaat wurde durch Apple bereits im Oktober angekündigt (wir berichteten).

Mit dem Start von Apple Pay in Saudi Arabien schalten sich u.a. die Banken Al-Rajhi, Riyad sowie die National Commercial Bank auf. Unterstützt werden die Kreditkarten von Mastercard und Visa.

Apple Pay – Monese reiht sich ein!

Monese LogoMit Monese ist ab sofort ein weiterer Zahlungsdienstleister hinzugekommen, der Apple Pay in Deutschland unterstützt. Bei Monese handelt es sich um einen Payment-Anbieter mit Sitz in London. Monese bietet ein 100-prozentiges mobiles Bankkonto an. Das Girokonto wird ausschließlich über die iPhone-App eingerichtet und verwaltet. Ein internetbasiertes Online-Banking über den Webbrowser wird nicht unterstützt. Beim Girokonto ist eine Prepaid-Debitkarte von Mastercard enthalten. Um die Karte zur Apple Wallet hinzufügen zu können, ist zusätzlich die physische monese Debit Mastercard erforderlich. Diese lässt sich kostenlos hinzubestellen (im Starter Paket fallen lediglich Versandgebühren an). Das Konto kann von allen Bewohnern aus dem europäischen Wirtschaftsraum beantragt werden (Mindestalter 18 Jahre). Wie das Unternehmen auf seiner Internetpräsenz schreibt, werden weder Unterlagen benötigt die beweisen das jemand einen Wohnsitz vor Ort hat, noch wird die Bonität von Neukunden geprüft. Da sich ein Konto von allen Bewohnern aus dem EWR beantragen lässt, können auf diesem Wege auch unsere österreichischen Nachbarn schon heute Apple Pay nutzen. Um die Karte zur Wallet hinzufügen, muss die Region temporär auf Deutschland umgestellt werden.

Monese bietet mit den Modellen Starter, Plus und Premium 3 Konten an. Je nach Kontomodell fallen monatlichen Gebühren zwischen 0 Euro und 14,95 Euro an. Apple Pay lässt sich bereits im Starter-Paket nutzen.

Einzahlungen per Banküberweisung sind kostenlos. Für die Soforteinzahlung per Karte fallen Gebühren in Höhe von 0,35% vom Einzahlungsbetrag an (im Premium Account gebührenfrei). Beim Einsatz der Karte in Fremdwährung entstehen 2% Wechselgebühr (mindestens 2€).

Soweit die eigene Hausbank das Bezahlen mit Apple Pay nicht unterstützen sollte, bietet Monese neben boon. by Wirecard oder der Hanseatic Bank sicher eine gute Alternative dar.

Weiterführende Links:

Mein Dank geht an die Blogbesucher @Thomas und @Jürgen die darauf hingewiesen haben, dass zum Hinzufügen in die Apple Wallet die physische Debit Karte erforderlich ist.

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Update – boon. 2.0.3

boon. 2.0.3boon 2.0.3 :: Seit gestern steht ein neues Update für die Bezahl-App boon. im App Store zum Download bereit.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, eine individuelle boon. Card PIN festzulegen oder diese zu ändern. Im Einzelfall kann es passieren, dass beim Bezahlen mit Apple Pay am Kassenterminal nach einer PIN verlangt wird. Für diesen Fall konnte der Bezahlvorgang bisher nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

Darüber hinaus wurden Fehler behoben, auf die in der Updatebeschreibung jedoch nicht näher eingegangen wird.

Das Update ist allein schon aufgrund der Möglichkeit eine persönliche PIN festzulegen, durchaus empfehlenswert.

Stellt die eigene Hausbank derzeit keine Karte für das Bezahlen mit Apple Pay zur Verfügung, bietet boon. eine echte Alternative.

Was bietet boon:

  • Direkt nach der Registrierung mit Apple Pay bezahlen
  • Auch beim Online-Shopping einsetzbar
  • Geld in Echtzeit an Freunde oder Familie versenden
  • Flexible Einzahl-Optionen via Debit- oder Kreditkarten oder Banküberweisung
  • Mehrmals im Jahr finden Cashback Aktionen statt

boon. ist die ersten 3 Monate kostenlos. Danach fallen Gebühren in Höhe von 1,49 EUR pro Monat an.

boon. ist ein Produkt der Wirecard Technologies GmbH.

Weiterführender Link: boon. Deutschland

Apple Pay :: Offizielle Werbespots

In diesem Beitrag möchte ich nationale wie auch internationale Apple Pay Werbespots von teilnehmenden Banken und Apple vorstellen. Wer weitere offizielle Werbeclips kennt, darf über die Kommentarfunktion gerne darauf hinweisen. Vielleicht habt Ihr auch schon Werbevideos aus der Einzelhandelsbranche entdeckt, die ich hier ebenfalls gerne einbinde. Die ausländischen Banken-Werbespots wurden danach ausgewählt, dass diese einigermaßen kreativ produziert wurden.

Zeitgleich habe ich eine Umfrage gestartet, in der Ihr abstimmen könnt, welche der Werbespots Euch am besten gefallen.

 

Welcher Werbeclip gefällt euch am besten (max. 2 Antworten) ?

Ergebnis anschauen

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Apple Pay in Deutschland – viele Profiteure

Nachdem Apple Pay am 11. Dezember in Deutschland gestartet ist, zieht die Süddeutsche Zeitung ein erstes Resümee. Demnach war der Start von Apple Pay hierzulande ein voller Erfolg. Doch von der großen Nachfrage hat nicht nur Apple profitiert. Auch die Banken und Kreditkartenunternehmen sind Nutznießer von Apple’s mobilen Bezahldienst. Die Nutzerinnen und Nutzer werden ohnehin das kontaktlose Bezahlen mit der Apple Watch oder dem iPhone in kürzester Zeit zu schätzen wissen.

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel berichtet, dürfen die teilnehmenden Banken keine exakten Zahlen nennen. Das wird den Banken im Kooperationsvertrag mit Apple untersagt. Dennoch lässt sich über die bekannt gegebenen Zahlen ableiten, dass Apple Pay in Deutschland äußerst erfolgreich gestartet ist.

Laut der SZ zählte die Direktbank comdirect bereits am ersten Tag, Registrierungen im fünfstelligen Bereich. Mittlerweile steuern die registrierten Geräte auf einen sechsstelligen Bereich zu. Auch die Direktbank N26 mit Sitz in Berlin, durfte sich über einen deutlichen Anstieg von Neukunden freuen. Bei Wirecard (Herausgeber der Bezahl-App boon.) ist die Nutzerzahl in den ersten Stunden um 20% gestiegen. Bei der Deutschen Bank ist der Kreditkartenbestand seit dem Start um 7% angewachsen, so die Süddeutsche Zeitung.

Doch die überregionale Tageszeitung mit Sitz in München liefert noch weitere interessante Daten. So sind laut Wirecard etwa 90 Prozent der Kunden männlich. Apple Pay wird am häufigsten zum Bezahlen im Supermarkt, in Fast-Food Restaurants sowie an Tankstellen eingesetzt. Wie die SZ weiter berichtet, lag bei comdirect der durchschnittliche Monatsbetrag eines Apple Pay Nutzers im Dezember bei 225 Euro. Mit einer normalen Visa Karte waren es bisher nur 96 Euro. Demnach kaufen Kunden mit Apple Pay mehr ein. Bei Boon ist der Warenkorbwert seit der Einführung um 12,5% angestiegen.
 

Verwandte Artikel:
Apple Pay – kleine Beträge ganz groß

Quellennachweis:
Burger und Benzin mit der Uhr bezahlen | sueddeutsche.de | Aufruf: 15. Jan. 2019

Apple Pay – Karten im Vergleich

Mit Hilfe unserer Blogbesucher/innen konnte eine Übersicht erstellt werden, die einen Überblick der mit Apple Pay verwendbaren Kredit-, Debit- und Prepaid Karten auflistet.

Die Kartenübersicht wird übergangsweise in Google Tabellen veröffentlicht. Sobald ich eine akzeptable Lösung gefunden habe, soll die Übersicht unmittelbar im Blog integriert werden.

Nachdem in kürzester Zeit die meisten zur Verfügung stehenden Karten zusammengekommen sind, habe ich die Tabelle nun für die weitere Bearbeitung wieder geschlossen. Soweit Ihr Ergänzungen, Korrekturen oder weitere Karten melden möchtet, könnt ihr hierfür gerne das Kontaktformular verwenden.

Nachfolgend gelangt ihr zur Karten-Übersicht:

Apple Pay – Karten-Übersicht

Apple Pay Kartenübersicht

Mein Dank geht an alle, die sich am Aufbau der Tabelle beteiligt haben sowie an unseren Blogbesucher @gohfi, für dessen Anregung die Aufstellung über Google Tabellen umzusetzen.

Ba Bing

Die Deutsche Bank wirbt zwischenzeitlich in einer groß angelegten Kampagne für Apple’s mobilen Bezahldienst Apple Pay. Neben diversen Aktionen in den Zweigstellen, hat die deutsche Großbank nun auch Werbeaktivitäten in den sozialen Netzwerken gestartet.

So gibt es seit heute einen ersten Werbe-Clip, der von der Agentur Philipp und Keuntje mit Sitz in Hamburg realisiert wurde.

Ich persönlich halte den Clip für sehr gelungen. Er zeigt mit nur zwei gesprochenen Worten die Einfachheit des Bezahlens mit Apple Pay auf:

Ba Bing!

Neben der „Deutsche Bank Mastercard“ bietet die Bank seinen Kunden auch die „Deutsche Bank Card Virtual“ zum Bezahlen mit Apple Pay an. Hierbei handelt es sich um eine virtuelle Mastercard Debitkarte.

boon. versüßt dir den Dezember!

Nur wenige Wochen nach der „Super Friday Sale 5% Cashback-Aktion“, startete boonpayment heute eine weitere Cashback Aktion.

Wer im Zeitraum vom 14. bis 31.12.2018, 3 Zahlungen von mindestens 20€ mit der boon.-Card tätigt, erhält 5€ Cashback. Die Aktion ist 1x gültig.

Es handelt sich hierbei bereits um die fünfte Cashback Aktion, die boonpayment dieses Jahr gestartet hat.