boon. Account kündigen

boon. Account kündigenApple Pay kommt nach Deutschland und die ersten Banken haben zwischenzeitlich ihre Teilnahme bestätigt. Das könnte einen Teil der heutigen Nutzer/Innen der Mobile-Payment-App boon. dazu bewegen, den bestehenden Account zu kündigen.

Vorab möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Beitrag kein Aufruf sein soll, den boon. Account mit Einführung von Apple Pay aufzulösen. Bei mir hat boon. in den vergangenen 20 Monaten immer zuverlässig funktioniert. Auch der Support war stets hilfsbereit und freundlich. Darüber hinaus waren die Cashback Aktionen ein netter Mehrwert. Demnach werde ich nach dem Rollout von Apple Pay in Deutschland den boon. Account vermutlich aufrechterhalten.

Wer zur Einführung von Apple Pay allerdings die Karte einer anderen teilnehmenden Bank einsetzen möchte, wird sich die Frage stellen, wie sich der bestehenden boon. Account kündigen lässt. Immerhin fallen monatliche Gebühren in Höhe von 1,49 Euro an*, die sich für diesen Fall einsparen lassen.

Was gilt es zu beachten?

Die Auflösung des bestehenden boon. Accounts lässt sich relativ einfach durchführen:

Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Das kann per eMail, dem Kontaktformular von boonpayment oder auf postalischem Wege erfolgen.

Soll die Kündigung über eine eMail eingeleitet werden, ist diese an kontakt@boonpayment.com zu richten.

In der Mail informiert man das Supportteam  darüber, dass der Account aufgelöst und vorhandenes Guthaben (soweit vorhanden) zurücküberwiesen werden soll.

Außerdem muss die Mobilfunknummer sowie die Antwort der Sicherheitsfrage, welche beim Anlegen des Accounts festgelegt wurde, angegeben werden. Zugleich sollte man um eine Bestätigung der Kündigung bitten.

Sollte man die festgelegte Sicherheitsfrage zwischenzeitlich vergessen haben, so kann man wie folgt vorgehen, um die Frage erneut angezeigt zu bekommen:

  • Logge dich aus der boon.-App über das +-Symbol / Einstellungen aus
  • Klicke nun auf „Passwort vergessen“
  • Nun bekommst du die Sicherheitsfrage angezeigt
  • In Folge lässt sich der Vorgang über den Pfeil in der linken oberen Ecke abbrechen

Wer darüber hinaus Fragen zur Kündigung hat, kann sich unter +49 30 300 110 200 telefonisch an den deutschsprachigen Support wenden.

*Die ersten 3 Monate sind kostenlos. Für Nutzer, die sich vor dem 31.05.2018 registriert haben, sind die ersten 12 Monate kostenlos.

Peer-2-Peer-Funktion jetzt für alle boon-Nutzer verfügbar

boon von Wirecard bietet jetzt auch Überweisungen zwischen Nutzern an. Ab heute im Laufe des Tages steht allen iOS-boon-Nutzern die Peer-2-Peer-Funktion (P2P) zur Verfügung, sodass sich alle Nutzer Beträge in Echtzeit zusenden können.

Aktuelle Trends zeigen, dass neben dem Bezahlen an der Kasse der direkte Geldtransfer zwischen Familie, Freunden und Bekannten immer beliebter wird. Laut Statista-Prognose wird im Jahr 2022 europaweit ein P2P-Transaktionsvolumen von rund 60 Millionen Euro erwartet – dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 20,1 Prozent. Auch die Nutzeranzahl steigt stetig an und soll in Europa im Jahr 2022 rund 75,4 Millionen betragen.

Quelle: Wirecard

Update: Soeben wurde boon. für iOS in der Version 1.15 freigegeben. Somit steht der direkte Geldtransfer (P2P) zwischen Familie, Freunden und Bekannte ab sofort zur Verfügung. Ebenso wurde die fehlerhafte Gebührenanzeige beim automatischen Aufladen über Kreditkarte behoben.

Boon – neue Gebührenstruktur

Heute wurde ich via Twitter darüber informiert, dass Boonpayment eine neue Gebührenstruktur eingeführt hat.

Ab dem 13. Januar 2018 wird das Aufladen für alle Nutzer kostenfrei sein. Egal ob sie – wie bisher – per Banküberweisung oder – nun kostenfrei – mit der Kreditkarte aufladen. Die bisherige Gebühr in Höhe von 1% für das Aufladen per Kreditkarte entfällt somit.

Zum anderen wurden für alle Nutzer die monatlichen Grundgebühren von bislang 99 Cent auf 1,49 Euro angehoben. Für alle diejenigen, die bis zum 01. Februar 2018 ein neues Boon Konto einrichten, entfallen die Grundgebühren für 12 Monate. Bei einer Neuregistrierung ab dem 01. Februar 2018, sind nur noch die ersten 3 Monate kostenfrei. Wer bisher ausschließlich per kostenloser Banküberweisung aufgeladen hat, wird nun pro Jahr etwas mehr bezahlen müssen, als früher. Die Kreditkartenauflader könnten unter Umständen jetzt etwas günstiger davonkommen.

Es ist anzunehmen, dass die geänderte Gebührenstruktur mit der neuen EU Regelung zusammenhängt, die ab dem 13. Januar 2018 in Kraft tritt. Demnach dürfen für die Verbraucher künftig keine gesonderten Kartengebühren mehr anfallen.

Update: Startet man in der Boon-App die Überweisungsform „Kreditkarte“ oder „Automatisches Aufladen mit Kreditkarte“, werden noch vereinzelt Gebühren in Höhe von 1% angezeigt. Wie boonpayment zwischenzeitlich in einer eMail bekanntgegeben hat, wird es Ende Januar 2018 ein Update der App geben, in welcher die Gebührenänderungen korrekt einfließen.

Wirecard informiert über neue Funktionen

Die Benutzerinnen und Benutzer der boon.-App, sollten in den vergangenen Tagen zwei Mails von der Wirecard AG erhalten haben. Inhaltlich waren die Mails in französischer Sprache gehalten, so dass es vereinzelt zu Fragen kam.

In der ersten Mail kündigte die Wirecard neue Funktionen an, welche bald zur Verfügung stehen werden. Genauer gesagt handelt es sich um zwei Erweiterungen.

1.) Virtuelle Karte:
Künftig wird man die virtuelle Karte auch zum Bezahlen in Onlineshops verwenden können. Für iOS Geräte wird diese Erweiterung neben Frankreich auch in den Ländern Großbritannien, Spanien, Italien, Schweiz und Irland zur Verfügung stehen.

2.) Boon Money Transfers:
Als weitere Mehrwertleistung wird es zukünftig eine Peer-2-Peer Überweisung geben. Hierbei handelt es sich um einen Dienst, ähnlich wie er in Kürze von Apple unter dem Namen Apple Pay Cash angeboten wird.

Ebenso wird in der Mail auf die neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien hingewiesen, die H I E R nachzulesen sind.

In der zweiten Mail entschuldigte sich die Wirecard AG lediglich dafür, dass Frankreich in der ersten Mail nicht aufgeführt war. Man korrigierte das Missverständnis, indem klargestellt wurde, dass die virtuelle Karte auch den französischen Kunden zur Verfügung stehen wird.

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Wirecard erweitert boon

Wirecard erweitert boon

Der Finanzdienstleister Wirecard gab in seiner heutigen Pressemitteilung bekannt, dass die Mobile-Payment-Lösung boon in Kürze um zwei innovative Dienste erweitert wird. Hierbei handelt es sich einerseits um den sogenannten Mikrokredit in Echtzeit, zum anderen um eine Peer-2-Peer Überweisung, ähnlich wie sie in Kürze Apple unter dem Namen Apple Pay Cash anbieten wird. Die neuen Mehrwertleistungen werden zunächst in Spanien an den Start gehen und anschließend in weiteren Ländern ausgerollt.

Boon dürfte den meisten Blog Leserinnen und Lesern bereits bekannt sein. Die App kommt bei der überwiegenden Anzahl der Apple Pay Nutzer in Deutschland bereits zum Einsatz.

Hier die Pressemitteilung der Wirecard AG, vom 02. Oktober 2017:

Der Spezialist für digitale Finanztechnologien, Wirecard, wird die eigene Mobile Payment App boon um innovative Features erweitern: Ab November dieses Jahres können boon Nutzer Mikrokredite in Echtzeit erhalten. Zudem haben alle boon iOS User die Möglichkeit, die virtuelle Kreditkarte, auf der die Anwendung basiert, zum Bezahlen in Onlineshops zu verwenden. Als weitere Mehrwertleistung wird auch die Funktion Peer-2-Peer-Überweisung verfügbar sein.

Aus der bislang reinen Bezahl-App wird somit eine mobile Anwendung, die verschiedene Payment- und Banking-Optionen vereint. So kann in Zukunft etwa ein innovatives und intelligentes Scoring-Verfahren die Kreditwürdigkeit eines Nutzers in Sekundenschnelle prüfen, um Usern unverzüglich einen flexiblen Überziehungsrahmen zur Verfügung zu stellen. Damit wird sichergestellt, dass die Nutzer jederzeit mit ihrer boon App bezahlen können, da der genehmigte Kreditbetrag direkt auf dem boon Prepaid-Account gutgeschrieben wird. Die Mehrwertleistung wird ab November zunächst in Spanien angeboten und danach in allen weiteren Ländern, in denen boon verfügbar ist, ausgerollt.

Außerdem können alle boon iOS Nutzer dann auch die Funktion Online-Bezahlung bequem in der App an- und ausschalten. Nach dem Anschalten ist die Kreditkarte direkt einsatzbereit: Die Kreditkartenummer wird in der App kopiert und kann im jeweiligen Onlineshop, in dem ein Kauf getätigt werden soll, über das Smartphone eingefügt werden. Zusätzliche Gebühren fallen bei der Nutzung der digitalen Mastercard nicht an. Diese Funktion ist bereits für Android Nutzer möglich.

Auch Peer-2-Peer-Überweisunge werden ab Anfang kommenden Jahres für alle boon Nutzer zur Verfügung stehen, sodass sich boon User Beträge in Echtzeit zusenden können.

Quelle: Wirecard

boon via Apple Pay jetzt auch in Spanien

Seit heute bietet der Finanzdienstleister Wirecard seine Mobile Payment Lösung Boon auch in Spanien an. Boon steht somit in 6 europäischen Ländern zur Verfügung. Neben Spanien steht die App auch im App Store von Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Irland und Italien zum Download bereit. Wie sich Apple Pay über Boon auch hierzulande und demnach noch vor einer offiziellen Einführung nutzen lässt, wird H I E R ausführlich beschrieben.

Apple Pay: Kreditkarten im Vergleich

Zur Einführung von Apple Pay in Deutschland gibt es weiterhin kein offizielles Statement. Dennoch kann man wohl davon ausgehen, dass es eher eine Frage des wann als des ob ist. Ebenso wenig weiß man, welche Banken am Start sein werden, wenn Apple Pay hierzulande eingeführt wird. Dennoch werden immer mal wieder Namen im Internet gehandelt. Nachfolgend soll ein Vergleich der Kreditkartenangebote dieser Bankinstitute angestellt werden. Alle weiteren Leistungen und Gebühren, beispielsweise die eines inkludierten Girokontos, finden bei dem Vergleich keine Berücksichtigung.

Folgende Überlegungen waren ausschlaggebend, die sieben nachfolgenden Kartenangebote in den Vergleich mit einzubeziehen: Die Kreditkarten der Finanzinstitute Santander, American Express oder boon. by Wirecard werden schon heute in teilnehmenden Ländern unterstützt. Die DKB wiederum, hat erst jüngst auf der Fachtagung ProfitCard in Berlin eine Grafik präsentiert, auf der eine DKB-Kreditkarte in der Wallet-App des iPhones und der Apple Watch zu erkennen war. N26 findet deshalb Beachtung, da diese Bank in Bezug auf Apple Pay von Anfang an immer wieder als heißer Kandidat gehandelt wird. Last but not least schaffte es die blaue Standardkarte der Deutschen Bank in die Übersicht. Mit einer hauseigene Bezahllösung für das Android Betriebssystem, kam die Deutsche Bank erst vor wenigen Tagen Apple zuvor. Mit der Tokenization ist zudem eine wichtige technische Voraussetzung geschaffen, um Apple Pay zu unterstützen.

DKB-Visa-Card

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Visa
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Ja
  • Belastung/Einzahlungen per: DKB Girokonto/SEPA
  • Pluspunkte:
    • Überweisung und Rücküberweisung kostenfrei
    • Guthabenverzinsung auf Kartenguthaben
  • Minuspunkte:
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,75%
    • Last- und Gutschrift der KK nur über DKB Girokonto möglich

Santander Sunny Card

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Ja
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Pluspunkte:
    • 5% Erstattung auf Reisebuchungen
  • Minuspunkte:
    • Ratenzahlung (10,90 % effekt. Jahreszins)
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,75%

Santander 1plus

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Visa
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Ja
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Pluspunkte:
    • 1% Tankrabatt weltweit
    • 5% Erstattung auf Reisebuchungen
  • Minuspunkte:
    • Ratenzahlung (13,98 % effekt. Jahreszins)

boon. by Wirecard

  • Kartentyp: Virtuelle Prepaid Karte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: 11,88 EUR
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Einzahlungen per: SEPA und Kreditkarte
  • Pluspunkte:
    • Erstes Jahr gebührenfrei
    • Automatische Aufladung möglich
    • Einfache Einrichtung und Verwaltung per App
  • Minuspunkte:
    • Guthaben muss aufgeladen werden
    • Aufladen über Kreditkarte gebührenpflichtig (1%)
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,25%
    • Limits beim Aufladen und bei Transaktionen
  • Bemerkung: boon. für iOS steht im dt. Appstore noch nicht zur Verfügung

N26

  • Kartentyp: Debitkarte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Ja
  • Einzahlungen per: Bar, SEPA und Kreditkarte
  • Pluspunkte:
    • Kein Auslandseinsatzentgelt
    • Einfache Einrichtung und Verwaltung per App
  • Minuspunkte:
    • Bareinzahlung (Cash26) mind. 50 EUR
    • mtl. Bareinzahlungen größer 100 EUR gebührenpflichtig (1,5%)

American Express – Payback Karte

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Amex
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Minuspunkte:
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 2%

Deutsche Bank Standard (Blau)

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: 39 EUR
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Pluspunkte:
    • Warenschutz bis 550 Euro je Schadensfall, 50 Euro Selbstbehalt
  • Minuspunkte:
    • Vergleichsweise hohe Kartengebühr
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,75 %, mind. 1,50 EUR

Hinweis: Es wurde jeweils die Kreditkarte mit der geringsten Jahresgebühr aus dem Kartenangebot der hier aufgeführten Finanzinstitute herausgesucht. Aktuelle Preis- und Leistungsinformationen sowie weitere Kreditkartenangebote findet man auf der Internetpräsenz der entsprechenden Bankinstitute. Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr.

boon. Card Guthaben – Rücküberweisung

Im Apple Pay Forum kam kürzlich die Frage auf, ob denn eine Rücküberweisung von Guthaben auf der boon. Card möglich ist.

Ich möchte die Frage auch hier behandeln:

Rücküberweisung von vorhandenem Guthaben:
Die teilweise oder vollständige Auszahlung seines Guthabens kann jederzeit und unabhängig von einer Kündigung des Boon Accounts verlangt werden.
Hiervon ausgeschlossen sind Rücküberweisungen von Bonusgutschriften, welche durch die Wirecard erfolgt sind. Das wären beispielsweise Gutschriften aus Cashback Aktionen. Um sich das auf der boon. Card vorhandene Guthaben rücküberweisen zu lassen, muss man Kontakt mit der Wirecard aufnehmen. Die Kontaktaufnahme kann telefonisch unter +49 30 300 110 200 oder postalisch an die „Wirecard Card Solutions Limited, Grainger Chambers, 3-5 Hood Street, Newcastle upon Tyne, NE1 (England)“ erfolgen. Ebenso kann man eine E-Mail an die folgende Adresse richten: kontakt[at]boonpayment.com. Die Anfrage über E-Mail kann in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Doch was könnte jemanden zur Rücküberweisung seines Kartenguthabens veranlassen? Einer der Hauptgründe dürfte die Auflösung seines Boon-Kontos sein. Die Überlegung einer Kontoauflösung könnte beispielsweise dann anstehen, wenn Apple Pay in Deutschland ausgerollt wird und sich die ersten Kreditkarteninstitute aufschalten.