Umfrageergebnis: Welches Finanzinstitut wird es?

Apple Pay steht in Deutschland unmittelbar vor der Einführung. Bisher haben 12 Finanzinstitute ihre Unterstützung bestätigt. Für alle Interessenten an Apple’s Bezahldienst ist es demnach an der Zeit, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, für welche der teilnehmenden „Banken“ man sich entscheidet.

Apfel.cash hat hierzu kürzlich eine Umfrage gestartet.

Nach 277 abgegebener Stimmen möchte ich heute das Umfrageergebnis präsentieren.

Gefragt wurde:

Apple Pay kommt nach Deutschland. Welches Finanzinstitut wird es?

Die Umfrage brachte folgendes Ergebnis:

  • 23,47% N26
  • 18,06% boon. by Wirecard
  • 14,80% comdirect
  • 10,83% American Express
  • 10,11% bunq
  • 4,69% Ich werde warten bis meine favorisierte Bank dabei ist
  • 4,69% Deutsche Bank
  • 4,33% Ich werde wechseln, habe mich aber noch für keine der Banken entschieden
  • 3,61% VIMpay
  • 2,89% Hanseatic Bank
  • 1,08% Fidor Bank
  • 1,08% O2 Banking
  • 0,36% HypoVereinsbank
  • 0,00% Edenred

Zugegebenermaßen ist eine Umfrage mit 277 abgegebenen Stimmen nicht repräsentativ, doch zumindest sollte ein gewisser Trend erkennbar sein.


Claus

Überzeugter Badener mit einer gewissen Neigung zum schwarzen Humor. Neben dem Blog interessiere ich mich für Apple Produkte, Social Media, Musik und Politik. Kaffee-Spende mit Apple Pay an den Autor.

3 Gedanken zu „Umfrageergebnis: Welches Finanzinstitut wird es?

  1. Es ist m.E. doch immer wieder erschreckend zu sehen, wie gedankenlos viele einfach nur auf den Preis schauen und andere Aspekte außer Acht lassen.

    N26 wird nach Auskunft auf der eigenen Website u.a. von Peter Thiel’s Valar Ventures finanziert. Peter Thiel ist einer der reichsten Amerikaner, der u.a. Trump und die rechten Hetzer um Steve Bannon finanziert, die Klimawechsel-Leugner unterstützt und auch sonst alles für Nationalismus und Spaltung der Gesellschaft tut. Mit einer Firma aus seinem Einflussbereich möchte ich zumindest keine Geschäfte machen.

    Das ist natürlich eine ganz persönliche Sicht der Dinge und es steht zum Glück jedem frei, das zu ignorieren oder sich sogar bewusst dafür zu entscheiden.

    1. Viele große Unternehmen haben Finanziers die Dreck am stecken haben. Sich immer danach zu richten ist doch auch Schwachsinn. Ich habe mich für N26 entschieden, weil die Leistungen stimmen, nicht weil der da finanziert hat. Ich kaufe im Supermarkt ja auch ein Produkt, weil ich es selber gut finde und nicht weil ich den Chef der Firma mag.

  2. Ich kann N26 auch nicht wirklich empfehlen. Mal meine Erfahrungen:
    1. Wortbrüchig: Ich habe das Konto damals zu Schufa-freien Zeiten angelegt. Es wurde versprochen, keinen Schufa eintrag vorzunehmen, wenn man den Dispo nicht beantragt. Habe ich nicht gemacht, trotzdem einen Schufa Eintrag! Nicht wirklich schlimm der Eintrag (habe Score von >99%) aber einfach nicht glaubwürdig oder vertrauenswürdig
    2. Überweisungen bedingen immer eine Anlage eines Kontakts. Wie dämlich ist das denn bitte, wenn man eine rechnung nach Hause bekommt die man nur eben überweisen will. ich brauche nicht zu jedem Empfänger einen Kontakt.
    3. Debit-Mastercard: Hat im Ausland oft Nachteile wenn Sicherheitsleistungen hinterlegt werden müssen, teilweise geht es dann gar nicht.
    4. Maestro-Karte: Laut Berichten fehlen auf der Karte bestimmte Standards, die es in manchen Situationen nicht möglich machen zu bezahlen.

    Deswegen warte ich hauptsächlich auf meine Hauptbank (DKB), die ja heute indirekt bekannt gegeben hat, dass Apple Pay kommen wird (und das zeitnah) und halte mich bis dahin mit Boon über Wasser.
    Wobei ich auch da überlege Boon weiter zu halten weil:
    1. die Cashbacks die Grundgebühr mehr als Wett machen
    2. Ich so meine Umsätze auf eine „nicht-ApplePay“ Karte wie die Amazon Prime Visa umleiten kann und damit weiter Punkte kassieren ohne auf ApplePay verzichten zu müssen.

    Punkt 2 könnte aber auch durch einen Einstieg von Curve irgendwann erledigt sein, dass muss sich aber erst noch zeigen und kritisch ist halt auch, dass man ja dann mit einer Business-Karte zahlt (schlecht für die Einkaufsläden).

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