Boon – Account Upgrade von Basic auf Plus

Wer Boon aus dem französischen oder spanischen App Store installiert hat, kann Apple Pay außerhalb dieser beiden Länder nur noch mit einem Plus Account einsetzen. Für das Upgrade von Basic auf Plus ist die Übermittlung von persönlichen Dokumenten für einen Identitäts- und Adressnachweis erforderlich. Die Übermittlung dieser Dokumente erfolgt unmittelbar aus der App heraus und ist weitestgehend selbsterklärend. Wurden alle erforderlichen Dokumente korrekt übertragen, erfolgt die Umstellung auf Boon Plus in der Regel nach wenigen Tagen. Wird die Authentifizierung abgewiesen, so erhält man in der Regel eine E-Mail in der man aufgefordert wird, weitere Dokumente einzureichen. Das Nachsenden dieser Dokumente muss dann per E-Mail erfolgen.

Welche Dokumente sind für ein Upgrade auf den Plus Account erforderlich?

Für den Identitätsnachweis muss eines der 3 folgenden Dokumente übermittelt werden:

  • gültiger Personalausweis
  • gültiger Reisepass
  • gültiger Führerschein (muss ein Ablaufdatum haben)

Für den Adressnachweis ist eines dieser Dokumente erforderlich:

  • Kontoauszug, Kredit- oder Debitkartenabrechnung (nicht älter als 3 Monate, von einem regulierten Finanzinstitut erstellt, Papierform)
  • Steuerbescheid (nicht älter als 12 Monate)
  • Versorgerrechnung z.B. Gas-, Stromrechnung oder Festnetztelefon (nicht älter als 3 Monate, Papierform, keine Mobilfunkrechnungen)
  • Personalausweis (soweit dieser nicht schon als Identitätsnachweis verwendet wurde – d.h. ein Reisepass oder Führerschein wurden zum Identitätsnachweis verwendet)

Hierbei gilt es zu beachten, dass keine Onlinerechnung akzeptiert wird. Es muss sich zwingend um ein Dokument in Papierform handeln (vom Unternehmen per Post zugestellt).

So ist beispielsweise die Kombination gültiger Reisepass und Telefonrechnung (Festnetz) möglich. Beide Dokumente können unmittelbar aus der Boon-App heraus abfotografiert und im Anschluss übertragen werden.

In meinem Fall habe ich die Vorder- und Rückseite des Personalausweises sowie die Papierrechnung des Internet- und Telefonanbieters abfotografiert. Das Upgrade wurde damals innerhalb weniger Stunden durchgeführt. Den Account Status bzw. ob das Upgrade bereits durchgeführt wurde, lässt sich in der Boon App einsehen. Hierfür klickt man in der App links oben auf das Accountsymbol.

boon. Account

boon. Kontoinformation

 

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Einsatz von Boon in Deutschland – offizielles Statement

Vor einigen Tagen hat mich eine Mail erreicht, in welcher das Finanzdienstleistungsunternehmen Wirecard offiziell Stellung zum Einsatz von Boon in Deutschland bezieht.

Der Inhalt dieser Mail nimmt Bezug auf die weit verbreitete Vorgehensweise, Apple Pay noch vor einer offiziellen Einführung einzusetzen, wenn man seinen festen Wohnsitz in Deutschland hat.

In der E-Mail ist unter anderem zu lesen, dass sich die Wirecard ausdrücklich von einer Empfehlung distanziert, die App aus einen der App-Stores wie Frankreich, UK oder der Schweiz herunterzuladen, um daraufhin Apple Pay in Deutschland einzusetzen. Schon im Vorfeld war davon zu hören, dass Wirecard eine solche Empfehlung ausgesprochen hat. Die heutige Distanzierung seitens Wirecard ist aus meiner Sicht nachvollziehbar und verständlich.

Darüber hinaus gab es in der E-Mail einen zweiten Hinweis, den ich ebenfalls nicht unerwähnt lassen möchte.

„Aufgrund lokaler rechtlicher Vorgaben, benötigen alle Kunden, die boon. aus dem französischen App Store heruntergeladen haben, ein Upgrade auf boon. Plus, um außerhalb Frankreichs mit boon. zu bezahlen. Dabei ist es unerheblich, welches Wohnortland der Nutzer in der App ausgewählt hat.“

Das heißt nichts anderes, als das alle deutschen Nutzer beim Einsatz von Apple Pay auf den Boon Plus Account wechseln sollten. Ein Wechsel auf den Plus Account ist unkompliziert, dauert nicht lange und lässt sich unmittelbar aus der App heraus durchführen.

Mit Apple Pay bezahlen – etwas Statistik

Heute erhielt ich die 100ste Meldung vom Einsatz mit Apple Pay. Es freut mich sehr, dass bereits nach 10 Tagen der einhundertste Eintrag hinterlegt werden konnte. An dieser Stelle ein dickes Lob für eure tolle Unterstützung.

Was kann man nun aus den Meldungen ableiten? Ein entscheidender Punkt dürfte sein, dass Apple Pay in Deutschland weitestgehend flächendeckend funktioniert. Insbesondere bei den großen Einzelhandelsketten muss man sich kaum noch Gedanken über einen Abbruch beim Bezahlvorgang machen. So war das Bezahlen mit Apple Pay in allen gemeldeten Fällen der Filialen von Lidl, Rewe, Aldi, Aral, Kaufland, McDonalds, Esso und Rossmann erfolgreich. Allerdings kam es bei anderen Unternehmen wie Jet, Shell und dm-Drogeriemarkt stellenweise zu einem Abbruch. In der Rubrik Akzeptanzstellen könnt ihr die Tabelle nach diversen Kriterien sortieren.

Nachfolgend möchte ich einige Zahlen präsentieren.

  • Für die Auswertung wurden 100 gemeldete Transaktionen herangezogen
  • Die Transaktionen wurden in 38 verschiedenen Unternehmen und in 26 unterschiedlichen Städte eingeleitet
  • Der Bezahlvorgang wurde 100-mal über die französische Boon-App gestartet
  • Demnach wurde kein einziges Mal mit der englische Boon-App bezahlt
  • Es wurde 60-mal das iPhone für die Bezahlung verwendet
  • 40-mal wurde die Apple Watch eingesetzt
  • Die Transaktion wurde 93-mal erfolgreich abgeschlossen
  • 7-mal brach die Transaktion ab
  • 27-mal lag der Einkaufsbetrag über 25€
  • 73-mal war die Kaufsumme kleiner 25€
  • Es wurde 3-mal nach dem Karten-PIN gefragt
  • 88-mal wurde keine Pin-Eingabe gefordert
  • 2-mal wurde hierzu keine Angabe gemacht
  • 7-mal wurde die Transaktion bereits im Vorfeld abgebrochen
  • Es wurde 3-mal nach einer Unterschrift verlangt
  • 89-mal war keine Unterschrift erforderlich
  • 1-mal wurde hierzu keine Angabe gemacht
  • 7-mal wurde die Transaktion im Vorfeld abgebrochen

Apple Pay in Deutschland – Akzeptanzstellen

Apple Pay AkzeptanzstellenSeit heute steht euch auf dem Apfel.cash Blog der Menüpunkt Akzeptanzstellen zur Verfügung. Hier werden künftig Händler in Deutschland und Österreich gelistet, bei denen bereits mit Apple Pay bezahlt wurde. Über die Tabelle könnt ihr euch somit einen Überblick verschaffen, bei welchen Einzelhändlern Apple Pay bereits erfolgreich zum Einsatz kam. Soweit auch ihr schon Apple Pay im stationären Handel eingesetzt habt, könnt ihr mir über das vorgefertigte Formular die wichtigsten Informationen zum Bezahlvorgang zukommen lassen. Ich werde die Daten daraufhin in die Tabelle Akzeptanzstellen übernehmen. Über eine rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen. Anhand diverser Filterungsmöglichkeiten und dem integrierten Suchfeld ist es möglich, die Tabellenübersicht beispielsweise nach Unternehmen oder Städte zu sortieren.

Update – boon. 1.7.8

boon. 1.7.8boon. 1.7.8 :: Seit dem 10. Februar 2017 steht die Bezahl-App Boon in einer überarbeiteten Version zur Verfügung. Laut Entwickler wurden mit dem Update einige Fehler behoben und Verbesserungen vorgenommen. Sollte auf eurem iPhone noch die vorherige Version installiert sein, wird eine Aktualisierung empfohlen. Vor dem Update ist folgendes zu beachten:

  • Stellt die Region auf eurem iPhone und der Apple Watch (soweit vorhanden) auf Frankreich
  • Wechselt von der deutschen auf die französische Apple ID
  • Unter „Mises à jour“ sollte nun das Update im App-Store angezeigt werden

In meinem Fall musste im Anschluss die virtuelle Prepaid Karte sowohl auf dem iPhone wie auch auf der Apple Watch erneut in die Wallet-App eingebunden werden. Das erneute Hinzufügen erfolgte parallel zur Ersteinrichtung. Nach dem Update ist die Region wieder zurück auf Deutschland zu stellen. Zudem sollte man wieder auf die deutsche Apple-ID wechseln. Das kostenlose Update steht ab sofort im französischen sowie englischen App-Store zum Download bereit.

Apple Pay :: Was, Wie, Wo?

Apple Pay: Was ist Apple Pay und wie funktioniert es?

Bei Apple Pay handelt es sich um einen Bezahldienst aus dem Hause Apple. Dieser Zahlungsdienst ermöglicht es, Einkäufe über das iPhone oder die Apple Watch zu bezahlen. Um Apple Pay nutzen zu können, ist mindestens ein iPhone 6 sowie iOS 8.1 (oder neuer) erforderlich. Ebenso muss der Händler ein NFC kompatibles Bezahlterminal installiert haben, dass für ein kontaktloses Bezahlen freigeschaltet ist. Solche Terminals sind heutzutage weit verbreitet. Insbesondere bei den großen Einzelhandelsketten wie Aldi, Rewe oder real sind diese Bezahlterminals bereits im Einsatz.

Wo genau liegen die Vorteile von Apple Pay?

  • Es muss kein Bargeld oder Portemonnaie mitgeführt werden
  • Das Bezahlen geht schnell vonstatten und ist sehr komfortabel
  • Der Händler erhält im Gegensatz zur „klassischen Kreditkarte“ keine persönlichen Daten
  • Dank des Touch-ID Verfahrens ist eine hohe Sicherheit gewährleistet. Beim Bezahlen über die Apple Watch muss die Uhr getragen werden und zuvor über einen PIN entsperrt worden sein
  • Apple Pay kann weltweit eingesetzt werden (Akzeptanz für das kontaktlose Bezahlen vorausgesetzt). Ebenso lässt sich Apple Pay für das Bezahlen im Internet oder über Apps einsetzen

Neben dem mobilen Bezahlen im stationären Handel, können Einkäufe auch über Apps oder im Internet (Onlineshops) getätigt werden. Hierfür muss Apple Pay selbstverständlich als Zahlungsoption angeboten wird.

Die offizielle Einführung von Apple Pay in Deutschland lässt nach wie vor auf sich warten. Bis es soweit sein wird, ist der Einsatz von Apple Pay bereits über die App Boon möglich. Hierbei kommt eine virtuelle PrePaid Kreditkarte von Wirecard zum Einsatz. Wie die Einrichtung vonstatten geht und was es zu beachten gilt, wird in der Rubrik „Einrichten“ ausführlich beschrieben.