Apple Pay: Kreditkarten im Vergleich

Zur Einführung von Apple Pay in Deutschland gibt es weiterhin kein offizielles Statement. Dennoch kann man wohl davon ausgehen, dass es eher eine Frage des wann als des ob ist. Ebenso wenig weiß man, welche Banken am Start sein werden, wenn Apple Pay hierzulande eingeführt wird. Dennoch werden immer mal wieder Namen im Internet gehandelt. Nachfolgend soll ein Vergleich der Kreditkartenangebote dieser Bankinstitute angestellt werden. Alle weiteren Leistungen und Gebühren, beispielsweise die eines inkludierten Girokontos, finden bei dem Vergleich keine Berücksichtigung.

Folgende Überlegungen waren ausschlaggebend, die sieben nachfolgenden Kartenangebote in den Vergleich mit einzubeziehen: Die Kreditkarten der Finanzinstitute Santander, American Express oder boon. by Wirecard werden schon heute in teilnehmenden Ländern unterstützt. Die DKB wiederum, hat erst jüngst auf der Fachtagung ProfitCard in Berlin eine Grafik präsentiert, auf der eine DKB-Kreditkarte in der Wallet-App des iPhones und der Apple Watch zu erkennen war. N26 findet deshalb Beachtung, da diese Bank in Bezug auf Apple Pay von Anfang an immer wieder als heißer Kandidat gehandelt wird. Last but not least schaffte es die blaue Standardkarte der Deutschen Bank in die Übersicht. Mit einer hauseigene Bezahllösung für das Android Betriebssystem, kam die Deutsche Bank erst vor wenigen Tagen Apple zuvor. Mit der Tokenization ist zudem eine wichtige technische Voraussetzung geschaffen, um Apple Pay zu unterstützen.

DKB-Visa-Card

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Visa
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Ja
  • Belastung/Einzahlungen per: DKB Girokonto/SEPA
  • Pluspunkte:
    • Überweisung und Rücküberweisung kostenfrei
    • Guthabenverzinsung auf Kartenguthaben
  • Minuspunkte:
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,75%
    • Last- und Gutschrift der KK nur über DKB Girokonto möglich

Santander Sunny Card

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Ja
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Pluspunkte:
    • 5% Erstattung auf Reisebuchungen
  • Minuspunkte:
    • Ratenzahlung (10,90 % effekt. Jahreszins)
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,75%

Santander 1plus

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Visa
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Ja
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Pluspunkte:
    • 1% Tankrabatt weltweit
    • 5% Erstattung auf Reisebuchungen
  • Minuspunkte:
    • Ratenzahlung (13,98 % effekt. Jahreszins)

boon. by Wirecard

  • Kartentyp: Virtuelle Prepaid Karte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: 11,88 EUR
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Einzahlungen per: SEPA und Kreditkarte
  • Pluspunkte:
    • Erstes Jahr gebührenfrei
    • Automatische Aufladung möglich
    • Einfache Einrichtung und Verwaltung per App
  • Minuspunkte:
    • Guthaben muss aufgeladen werden
    • Aufladen über Kreditkarte gebührenpflichtig (1%)
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,25%
    • Limits beim Aufladen und bei Transaktionen
  • Bemerkung: boon. für iOS steht im dt. Appstore noch nicht zur Verfügung

N26

  • Kartentyp: Debitkarte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Ja
  • Einzahlungen per: Bar, SEPA und Kreditkarte
  • Pluspunkte:
    • Kein Auslandseinsatzentgelt
    • Einfache Einrichtung und Verwaltung per App
  • Minuspunkte:
    • Bareinzahlung (Cash26) mind. 50 EUR
    • mtl. Bareinzahlungen größer 100 EUR gebührenpflichtig (1,5%)

American Express – Payback Karte

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Amex
  • Jährliche Kartengebühr: Kostenlos
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Minuspunkte:
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 2%

Deutsche Bank Standard (Blau)

  • Kartentyp: Klassische Kreditkarte
  • Kartensystem: Mastercard
  • Jährliche Kartengebühr: 39 EUR
  • Ratenzahlung: Nein
  • Girokonto inklusive: Nein
  • Belastung/Einzahlungen per: Lastschrift/SEPA
  • Pluspunkte:
    • Warenschutz bis 550 Euro je Schadensfall, 50 Euro Selbstbehalt
  • Minuspunkte:
    • Vergleichsweise hohe Kartengebühr
    • Auslandseinsatzentgelt (Fremdwährung) 1,75 %, mind. 1,50 EUR

Hinweis: Es wurde jeweils die Kreditkarte mit der geringsten Jahresgebühr aus dem Kartenangebot der hier aufgeführten Finanzinstitute herausgesucht. Aktuelle Preis- und Leistungsinformationen sowie weitere Kreditkartenangebote findet man auf der Internetpräsenz der entsprechenden Bankinstitute. Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr.

Amerikanische Starbucks App unterstützt Apple Pay

Mit dem jüngsten Update auf die Version 4.3.4, unterstützt die Starbucks App aus dem amerikanischen App Store ab sofort auch den Versand von Gutscheinkarten über iMessage. Zur Auswahl stehen Aufladebeträge in Höhe von 5, 10 oder 25 US-Dollar. Beglichen wird der Betrag über Apple Pay.

Der Bezahlvorgang erfolgt direkt aus iMessage heraus. Nachdem die Authentifizierung über Touch-ID erfolgreich abgeschlossen wurde, kann die Gutscheinkarte  an den Beschenkten versandt werden.

Vor dem ersten Erstellen einer Gutscheinkarte muss die Starbucks App noch über den „iMessage App Store“ hinzugefügt werden.

Die nachfolgenden Screenshots zeigen die einzelnen Schritte auf:

Inwieweit der Starbucks Gutschein in deutschen Filialen einzulösen geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Aufgrund der fremden Währung (US-Dollar), dürfte das Einlösen aber vermutlich fehlschlagen.

*Den meisten Leserinnen und Lesern dürfte Starbucks ein Begriff sein. Es handelt sich hier um ein amerikanisches, international tätiges Unternehmen. Starbucks verkauft in erster Linie Kaffeeprodukte. Im Jahr 2016 zählte Starbucks in Deutschland 158 Filialen (Quelle: Wikipedia).

Apple Pay in Taiwan gestartet

Nachdem bereits Anfang Februar der baldige Start von Apple Pay in Taiwan angekündigt wurde (wir berichteten), ist es nun soweit. Seit heute lässt sich Apple Pay auch in Taiwan einsetzen. Taiwan reiht sich als 15. Land ein, in dem das mobile Bezahlen mit Apple Pay möglich ist. Auf der offiziellen taiwanesischen Apple Pay Seite werden die folgenden Banken als Kooperationspartner aufgeführt: „CTBC Bank“, „Cathay United Bank“, „Union Bank of Taiwan“, „Standard Chartered“ und die „E.Sun Bank“. Unterstützt werden deren Master- und Visa Kreditkarten.

Es ist davon auszugehen, dass Italien in Kürze als 16. Land folgen wird. Zum Deutschlandstart gibt es nach wie vor keine verlässlichen Infos.

Wie sicher ist Apple Pay?

Wie sicher ist Apple Pay? Dieser Frage möchte ich in dem heutigen Beitrag nachgehen.

„Im direkten Vergleich zur Chip- oder Magnetstreifentechnologie ist das Bezahlen mit Apple Pay deutlich sicherer.“

Beim Hinterlegen einer Kreditkarte auf dem iPhone wird eine eindeutige 16-stellige Gerätenummer (Device Account Number) generiert. Diese Nummer wird verschlüsselt in einem zertifizierten Chip (Secure Element) abgelegt. Mit jedem eingeleiteten Bezahlvorgang wird ein Sicherheitscode erzeugt, welcher mit der Gerätenummer kombiniert wird. Beim Bezahlen wird nur dieser Sicherheitscode (Token) an den Händler übermittelt. In dem Token sind keinerlei Kreditkarten- oder persönliche Daten wie beispielsweise der Name oder die Anschrift enthalten.

Der Sicherheitscode wird nun auf elektronischem Wege an das entsprechende Finanzinstitut weitergeleitet. Erst dort kann eine Verbindung zum Käufer, dessen Kontaktdaten und der Kreditkartennummer hergestellt werden. Nach einem erfolgreichen Abgleich der übermittelten Informationen und einer vorhandenen Bonität, wird die Zahlung durch die Bank freigegeben und der Bezahlvorgang beim Händler abgeschlossen.

Hieraus resultierend liegen die wesentlichen Sicherheitsfaktoren bei der anonymisierten Übertragung der Benutzerdaten sowie bei der Authentifizierung der Transaktion mittels Touch-ID (iPhone und Macbook Pro 2016 und neuer). Das Bezahlen über die Apple Watch ist nur dann möglich, wenn sie am Arm getragen wird und zuvor über einen Pin entsperrt wurde.

Doch es gibt noch einen weiteren Vorteil gegenüber einer physischen Kreditkarte. Beim Verlust einer herkömmlichen Kreditkarte sollte diese umgehend gesperrt werden. Ein Sperren der Karte kann bei Apple Pay über die Funktion Find-my-iPhone entfallen. Auf diesem Wege lässt sich die Kreditkarte nämlich aus der Ferne vom iPhone löschen. Das Sperren der virtuellen Kreditkarte beim Kartenherausgeber ist somit nicht zwingend erforderlich.

Startet Apple Pay am 27.3. in Italien?

Apple Pay in ItalienSteht der offizielle Start von Apple Pay in Italien kurz bevor? Zumindest wird auf der englischen Wikipedia Seite zu Apple Pay, der 27. März 2017 als Starttermin genannt. Auch das italienische Onlinemagazin Optimagazine berichtet von einem möglichen Start am kommenden Montag. Wobei sich das besagte Onlineportal ebenfalls auf den Eintrag bei Wikipedia beruft. Die italienische Apple Seite nennt zwar noch kein genaues Datum, führt allerdings schon die teilnehmenden Banken auf. So wird neben UniCredit und Carrefour Banca auch Boon als teilnehmendes Finanzinstitut aufgeführt. Die beiden erstgenannten Banken werben zudem bereits auf ihren Eingangsseiten mit Apple Pay. Die App Boon war zwar heute noch nicht im italienischen App-Store gelistet, doch dass könnte sich am Montag ändern. Da auch Carrefour Banca auf deren Internetseite von einem Start im März 2017 berichtet, kann man wohl tatsächlich davon ausgehen, dass der Start unmittelbar bevorsteht.

An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen einen Dank an den User @michael312bc zu richten. Michael312bc machte heute Nachmittag auf den voraussichtlichen Start am kommenden Montag im Apfel.cash Forum aufmerksam.

Apple Pay beim Onlinekauf

Der heutige Blogartikel widmet sich dem Thema „Bezahlen mit Apple Pay beim Online Einkauf“. Noch gibt es keinen deutschen Webshop, in dem das Bezahlen mit Apple Pay bereits möglich ist. Dennoch möchte ich bereits jetzt einen kleinen Einblick darüber geben, wie einfach und bequem das Bezahlen zukünftig auch Online mit Apple Pay sein wird. Wer bereits Apple Pay über die Boon-App einsetzt, der kann schon heute in dem einen oder anderen ausländischem Webshop seinen Einkauf über das iPhone oder die Apple Watch bezahlen. Voraussetzung ist, dass der Webshop das Bezahlen über Apple Pay sowie den Warenversand nach Deutschland anbietet. Um zu demonstrieren, wie einfach der Bezahlvorgang vonstattengeht, habe ich bei der US-amerikanischen Crowdfunding-Plattform Kickstarter einen Vorgang für die Geldspende eines Projekts eingeleitet.

Nachdem ich mich für ein zu förderndes Projekt entschieden habe, klickte ich im weiteren Verlauf auf die Schaltfläche „Dieses Projekt unterstützen“. Daraufhin setzte ich im Feld „Ohne Belohnung unterstützen“ den Betrag von 1 £ ein. Nach dem Klick auf die Schaltfläche „Apple Pay“ wurde der Bezahlvorgang automatisch eingeleitet. Die Apple Watch, die ich währenddessen am Arm getragen habe, wurde automatisch erkannt. Die Zahlungsanweisung konnte nun durch ein 2-maliges Drücken auf die Seitentaste der Apple Watch abgeschlossen werden. Besitzt man keine Apple Watch, so wird automatisch das iPhone aktiviert. Für diesen Fall lässt sich der Bezahlvorgang durch Auflegen des Fingers auf den Touch-ID-Sensor abschließen. Wenn ihr auf die nachfolgenden Bilder klickt, werden die einzelnen Schritte vergrößert dargestellt.

 

Voilà – so einfach kann das Bezahlen mit Apple Pay sein!

Folgende technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um den Einkauf über einen Onlineshop, der Apple Pay als Zahlungsoption anbietet, zu bezahlen:

  • iPhone, iPad, oder Mac (optional eine Apple Watch)
  • iOS 10 oder höher beim iPhone oder iPad
  • watchOS 3 oder höher bei der Apple Watch
  • Boon App inklusive aktiviertem Benutzerkonto
  • macOS Sierra oder neuer beim Mac
  • Safari Browser

Beim Online Einkauf über einen Mac gibt es darüber hinaus noch weitere Punkte die es zu beachten gilt:

  • Das iPhone oder die Apple Watch muss sich in der Nähe des Mac befinden
  • Das iPhone bzw. die Apple Watch sowie der Mac müssen unter demselben iCloud-Account angemeldet sein
  • Bluetooth muss auf dem Mac aktiviert sein
  • Im Safari Browser muss unter „Einstellungen / Datenschutz“, der Haken bei „Websites erlauben, zu prüfen, ob Apple Pay konfiguriert wurde“ gesetzt sein

Auf dem iPhone findet man diese Einstellung unter „Einstellungen / Safari / Apple Pay prüfen“.

boon. Card Guthaben – Rücküberweisung

Im Apple Pay Forum kam kürzlich die Frage auf, ob denn eine Rücküberweisung von Guthaben das sich auf der boon. Card befindet, möglich ist.

Ich möchte die gestellte auch hier aufgreifen und beantworten:

Rücküberweisung von vorhandenem Guthaben:
Die teilweise oder vollständige Auszahlung seines Guthabens kann jederzeit und unabhängig von einer Kündigung des Boon Accounts verlangt werden.
Hiervon ausgeschlossen sind Rücküberweisungen von Bonusgutschriften, welche durch die Wirecard erfolgt sind. Das wären beispielsweise Gutschriften aus Cashback Aktionen. Um sich das auf der boon. Card vorhandene Guthaben rücküberweisen zu lassen, muss man Kontakt mit der Wirecard aufnehmen. Die Kontaktaufnahme kann telefonisch unter +49 30 300 110 200 oder postalisch an die „Wirecard Card Solutions Limited, Grainger Chambers, 3-5 Hood Street, Newcastle upon Tyne, NE1 (England)“ erfolgen. Ebenso kann man eine E-Mail an die folgende Adresse senden: kontakt[at]boonpayment.com. Die E-Mail kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

Was könnte jemanden zur Rücküberweisung seines Kartenguthabens veranlassen? Einer der Hauptgründe dürfte die Auflösung des Boon-Kontos sein. Die Überlegung einer Kontoauflösung könnte beispielsweise dann anstehen, wenn Apple Pay in Deutschland ausgerollt wird und sich die ersten Kreditkarteninstitute aufschalten.

Outbank 1.4.0 integriert den Bezahldienst Boon

Nutzer der Banking-App Outbank, können mit jüngsten Veröffentlichung der Version 1.4.0, nun auch das Boon-eigene Konto hinzufügen. Eine Transaktionsübersicht lässt sich somit nicht mehr ausschließlich über die App „Boon“, sondern auch in der Anwendung Outbank einsehen. Zudem lässt sich in Outbank mit nur wenigen Klicks rasch und bequem Geld vom Girokonto auf die virtuelle Prepaid Karte überweisen.

Das Update steht ab sofort im App Store zur Verfügung. Die Banking-App ist für das iPhone, das iPad sowie für den Mac verfügbar.

Beim Hinzufügen des Boon Accounts ist allerdings darauf zu achten, dass die Handynummer in einem internationalen Format erfasst wird (z. B. +49171xxxxxx). Mit dem Password ist zudem nicht der Boon-Pin, sondern das bei der Einrichtung hinterlegte Password zu verstehen. Ich möchte schon deshalb darauf hinweisen, da eine 3-malige Fehleingabe zur Sperrung des Boon-Accounts führt. Die Kontosperrung müsste für diesen Fall über die Support Hotline wieder aufgehoben werden.

Apple Pay nun auch in Irland verfügbar

Ab sofort ist das Bezahlen mit Apple Pay auch in Irland möglich. Mit Irland reiht sich neben Großbritannien, der Schweiz, Frankreich und Spanien ein weiterer europäischer Staat und zugleich das weltweit 14. Land ein, in dem der mobile Bezahldienst aus dem Hause Apple zur Verfügung steht.

Schon in Kürze soll der ostasiatische Inselstaat Tawain folgen. Die Einführung von Apple Pay in Taiwan wurde vor einigen Wochen seitens Apple bestätigt. Des Weiteren verdichten sich die Gerüchte, dass eine baldige Einführung von Apple Pay in Italien ansteht. Hierfür spricht auch eine Sonderseite, die Apple auf seiner italienischen Internetpräsenz online stellte. Was den offiziellen Start von Apple Pay in Deutschland anbelangt, so gibt es auch weiterhin nur unbestätigte Gerüchte. Das Thema bleibt demnach weiterhin spannend 😉 .

Apple Pay – erneute Kehrtwende

Bereits im vergangenen Jahr gab es wilde Spekulationen darüber, dass Apple Pay kurz vor der Einführung in Deutschland stehen könnte. Apple selbst war an den seinerzeit aufgekommenen Gerüchten nicht ganz unbeteiligt. So wurde wenige Tage vor der Keynote eine Europarkarte auf Apples Internetpräsenz gezeigt, auf der auch Deutschland als teilnehmendes Land markiert war. Auf der darauffolgenden Keynote wurde Apple Pay allerdings mit keinem Wort erwähnt. Zudem wurde der vermeintliche Fehler auf der Europakarte kurzerhand wieder korrigiert.

Vor wenigen Tagen kamen nun erneut Gerüchte darüber auf, dass eine Einführung auf dem kommenden Apple Event (voraussichtlich Ende März) angekündigt werden könnte. Hierfür sprach unter anderem, dass in einem Apple Support-Dokument eine Grafik hinterlegt war, die eine Transaktion in einem Frankfurter Cafe zeigte (wir berichteten). Allerdings sollte auch diesmal kurz darauf die Ernüchterung folgen. Die besagte Grafik wurde zwischenzeitlich ausgetauscht und zeigt nun eine Transaktion mit Schweizer Franken. In der Schweiz funktioniert Apple Pay bereits seit dem 7. Juli 2016.

Des Weiteren soll Apple Pay in den Arbeitskreisen des Bankenverbandes bisher kein Gegenstand eine Debatte gewesen sein. So ist es zumindest in einem heute erschienenen Artikel der Berliner Morgenpost nachzulesen.