Apple Pay beim Onlinekauf

Der heutige Blogartikel widmet sich dem Thema „Bezahlen mit Apple Pay beim Online Einkauf“. Noch gibt es keinen deutschen Webshop, in dem das Bezahlen mit Apple Pay bereits möglich ist. Dennoch möchte ich bereits jetzt einen kleinen Einblick darüber geben, wie einfach und bequem das Bezahlen zukünftig auch Online mit Apple Pay sein wird. Wer bereits Apple Pay über die Boon-App einsetzt, der kann schon heute in dem einen oder anderen ausländischem Webshop seinen Einkauf über das iPhone oder die Apple Watch bezahlen. Voraussetzung ist, dass der Webshop das Bezahlen über Apple Pay sowie den Warenversand nach Deutschland anbietet. Um zu demonstrieren, wie einfach der Bezahlvorgang vonstattengeht, habe ich bei der US-amerikanischen Crowdfunding-Plattform Kickstarter einen Vorgang für die Geldspende eines Projekts eingeleitet.

Nachdem ich mich für ein zu förderndes Projekt entschieden habe, klickte ich im weiteren Verlauf auf die Schaltfläche „Dieses Projekt unterstützen“. Daraufhin setzte ich im Feld „Ohne Belohnung unterstützen“ den Betrag von 1 £ ein. Nach dem Klick auf die Schaltfläche „Apple Pay“ wurde der Bezahlvorgang automatisch eingeleitet. Die Apple Watch, die ich währenddessen am Arm getragen habe, wurde automatisch erkannt. Die Zahlungsanweisung konnte nun durch ein 2-maliges Drücken auf die Seitentaste der Apple Watch abgeschlossen werden. Besitzt man keine Apple Watch, so wird automatisch das iPhone aktiviert. Für diesen Fall lässt sich der Bezahlvorgang durch Auflegen des Fingers auf den Touch-ID-Sensor abschließen. Wenn ihr auf die nachfolgenden Bilder klickt, werden die einzelnen Schritte vergrößert dargestellt.

 

Voilà – so einfach kann das Bezahlen mit Apple Pay sein!

Folgende technischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um den Einkauf über einen Onlineshop, der Apple Pay als Zahlungsoption anbietet, zu bezahlen:

  • iPhone, iPad, oder Mac (optional eine Apple Watch)
  • iOS 10 oder höher beim iPhone oder iPad
  • watchOS 3 oder höher bei der Apple Watch
  • Boon App inklusive aktiviertem Benutzerkonto
  • macOS Sierra oder neuer beim Mac
  • Safari Browser

Beim Online Einkauf über einen Mac gibt es darüber hinaus noch weitere Punkte die es zu beachten gilt:

  • Das iPhone oder die Apple Watch muss sich in der Nähe des Mac befinden
  • Das iPhone bzw. die Apple Watch sowie der Mac müssen unter demselben iCloud-Account angemeldet sein
  • Bluetooth muss auf dem Mac aktiviert sein
  • Im Safari Browser muss unter „Einstellungen / Datenschutz“, der Haken bei „Websites erlauben, zu prüfen, ob Apple Pay konfiguriert wurde“ gesetzt sein

Auf dem iPhone findet man diese Einstellung unter „Einstellungen / Safari / Apple Pay prüfen“.

Update – boon. 1.9.5

boon. 1.9.5boon. 1.9.5 :: Seit heute steht im App Store erneut eine Aktualisierung der Bezahl-App Boon zur Verfügung. Durch das Update sollen einige kleinere Bugs behoben sowie Verbesserungen an der App vorgenommen worden sein. Das kostenfreie Update lässt sich über die App-Stores folgender Länder herunterladen: Frankreich, England, Schweiz, Irland.

Vor der Aktualisierung auf die Version 1.9.5 ist wie immer ein Wechsel der Apple-ID auf die Kennung erforderlich, unter welcher die Boon-App ursprünglich installiert wurde. Die Region hingegen muss nicht geändert werden.

Aus zeitlichen Gründen ist es mir erst in den kommenden Tagen möglich, dass Update durchzuführen. Sollte es unter der neuen Version zu Problemen kommen, werde ich entsprechend berichten.

Update: Auch die aktuelle Version läuft perfekt!

boon. Card Guthaben – Rücküberweisung

Im Apple Pay Forum kam kürzlich die Frage auf, ob denn eine Rücküberweisung von Guthaben das sich auf der boon. Card befindet, möglich ist.

Ich möchte die gestellte auch hier aufgreifen und beantworten:

Rücküberweisung von vorhandenem Guthaben:
Die teilweise oder vollständige Auszahlung seines Guthabens kann jederzeit und unabhängig von einer Kündigung des Boon Accounts verlangt werden.
Hiervon ausgeschlossen sind Rücküberweisungen von Bonusgutschriften, welche durch die Wirecard erfolgt sind. Das wären beispielsweise Gutschriften aus Cashback Aktionen. Um sich das auf der boon. Card vorhandene Guthaben rücküberweisen zu lassen, muss man Kontakt mit der Wirecard aufnehmen. Die Kontaktaufnahme kann telefonisch unter +49 30 300 110 200 oder postalisch an die „Wirecard Card Solutions Limited, Grainger Chambers, 3-5 Hood Street, Newcastle upon Tyne, NE1 (England)“ erfolgen. Ebenso kann man eine E-Mail an die folgende Adresse senden: kontakt[at]boonpayment.com. Die E-Mail kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.

Was könnte jemanden zur Rücküberweisung seines Kartenguthabens veranlassen? Einer der Hauptgründe dürfte die Auflösung des Boon-Kontos sein. Die Überlegung einer Kontoauflösung könnte beispielsweise dann anstehen, wenn Apple Pay in Deutschland ausgerollt wird und sich die ersten Kreditkarteninstitute aufschalten.

5% boon. Cashback-Aktion

5% boon. Cashback-AktionWer zwischen dem  17.03. und 19.03.2017 seinen Einkauf über die App Boon begleicht, profitiert von einer 5% boon. Cashback-Aktion. Der Betrag wird dem Nutzerkonto unmittelbar nach dem Einkauf gutgeschrieben. Die Aktion ist allerdings auf maximal 12,50 € je Einkauf und 15 Cashback-Gutschriften pro Nutzer begrenzt. Anlass für diese tolle Aktion, ist das St Patrick’s Day Wochenende. Am 17. März wird insbesondere durch die Iren, dem heiligen Patrick gedacht.

Eine boon. 5% Cashback-Aktion gab bereits im vergangenen Oktober. Wenn es nach mir ginge, dürfte es gerne öfters solche Aktionen geben 🙂 .

Besten Dank an @daschmc, der heute im Apfel.cash Forum auf die Sonderaufladung aufmerksam machte.

Outbank 1.4.0 integriert den Bezahldienst Boon

Nutzer der Banking-App Outbank, können mit jüngsten Veröffentlichung der Version 1.4.0, nun auch das Boon-eigene Konto hinzufügen. Eine Transaktionsübersicht lässt sich somit nicht mehr ausschließlich über die App „Boon“, sondern auch in der Anwendung Outbank einsehen. Zudem lässt sich in Outbank mit nur wenigen Klicks rasch und bequem Geld vom Girokonto auf die virtuelle Prepaid Karte überweisen.

Das Update steht ab sofort im App Store zur Verfügung. Die Banking-App ist für das iPhone, das iPad sowie für den Mac verfügbar.

Beim Hinzufügen des Boon Accounts ist allerdings darauf zu achten, dass die Handynummer in einem internationalen Format erfasst wird (z. B. +49171xxxxxx). Mit dem Password ist zudem nicht der Boon-Pin, sondern das bei der Einrichtung hinterlegte Password zu verstehen. Ich möchte schon deshalb darauf hinweisen, da eine 3-malige Fehleingabe zur Sperrung des Boon-Accounts führt. Die Kontosperrung müsste für diesen Fall über die Support Hotline wieder aufgehoben werden.

Sperrt Wirecard deutsche Basic Accounts?

Seitens einiger Nutzerinnen und Nutzer der Bezahl-App Boon gab es heute den Hinweis, dass sie durch Wirecard angeschrieben und zum Upgrade auf den Plus Account aufgefordert wurden. Die Aufforderung zum Upgrade auf den Plus Account kam in Form einer SMS auf das iPhone. Die SMS war in französischer Sprache gehalten. Zudem war vereinzelt zu hören, dass der Bezahlvorgang über Boon plötzlich in Geschäften abgewiesen wurde, wo der Einkauf wenige Tagen zuvor noch möglich war.

Beide Hinweise lassen die Vermutung aufkommen, dass Wirecard nun Ernst macht und zumindest vereinzelt deutsche Basic Accounts sperrt.

Scheiterte auch bei euch der Bezahlvorgang bzw. habt auch ihr die besagte SMS erhalten? Gerne könnt ihr oder im Apfel.cash Forum eure Erfahrung mitteilen.

Update – boon. 1.8.4

boon. 1.8.4boon. 1.8.4 :: Mit der Version 1.8.4 steht seit heute ein weiteres Update der Bezahl-App Boon im App Store zur Verfügung. Das Update lässt sich über den französischen oder englischen App Store herunterladen. Laut der Wirecard Technologies GmbH wurde das Design für weitere Bildschirmgrößen optimiert. Zudem wurde der Transaktionsverlauf aktualisiert. Aufgrund der heutigen Einführung von Apple Pay in Irland, steht die App ab sofort auch im irischen App Store zum Download bereit.

Bevor das Update im App Store angezeigt wird, muss die Apple-ID auf die Kennung gewechselt werden, unter der die Boon-App ursprünglich installiert wurde. Ein Wechsel der Region ist nicht erforderlich. Nach dem Update lassen sich von nun an auch monatliche Kontoauszüge anzeigen und diese als PDF-Dokument versenden. Die Kontoauszüge lassen sich über das Symbol Transaktionsübersicht (oben rechts) abrufen.

Apple Pay nun auch in Irland verfügbar

Ab sofort ist das Bezahlen mit Apple Pay auch in Irland möglich. Mit Irland reiht sich neben Großbritannien, der Schweiz, Frankreich und Spanien ein weiterer europäischer Staat und zugleich das weltweit 14. Land ein, in dem der mobile Bezahldienst aus dem Hause Apple zur Verfügung steht.

Schon in Kürze soll der ostasiatische Inselstaat Tawain folgen. Die Einführung von Apple Pay in Taiwan wurde vor einigen Wochen seitens Apple bestätigt. Des Weiteren verdichten sich die Gerüchte, dass eine baldige Einführung von Apple Pay in Italien ansteht. Hierfür spricht auch eine Sonderseite, die Apple auf seiner italienischen Internetpräsenz online stellte. Was den offiziellen Start von Apple Pay in Deutschland anbelangt, so gibt es auch weiterhin nur unbestätigte Gerüchte. Das Thema bleibt demnach weiterhin spannend 😉 .

Boon – Account Upgrade von Basic auf Plus

Wer Boon aus dem französischen oder spanischen App Store installiert hat, kann Apple Pay außerhalb dieser beiden Länder nur noch mit einem Plus Account einsetzen. Für das Upgrade von Basic auf Plus ist die Übermittlung von persönlichen Dokumenten für einen Identitäts- und Adressnachweis erforderlich. Die Übermittlung dieser Dokumente erfolgt unmittelbar aus der App heraus und ist weitestgehend selbsterklärend. Wurden alle erforderlichen Dokumente korrekt übertragen, erfolgt die Umstellung auf Boon Plus in der Regel nach wenigen Tagen. Wird die Authentifizierung abgewiesen, so erhält man in der Regel eine E-Mail in der man aufgefordert wird, weitere Dokumente einzureichen. Das Nachsenden dieser Dokumente muss dann per E-Mail erfolgen.

Welche Dokumente sind für ein Upgrade auf den Plus Account erforderlich?

Für den Identitätsnachweis muss eines der 3 folgenden Dokumente übermittelt werden:

  • gültiger Personalausweis
  • gültiger Reisepass
  • gültiger Führerschein (muss ein Ablaufdatum haben)

Für den Adressnachweis ist eines dieser Dokumente erforderlich:

  • Kontoauszug, Kredit- oder Debitkartenabrechnung (nicht älter als 3 Monate, von einem regulierten Finanzinstitut erstellt, Papierform)
  • Steuerbescheid (nicht älter als 12 Monate)
  • Versorgerrechnung z.B. Gas-, Stromrechnung oder Festnetztelefon (nicht älter als 3 Monate, Papierform, keine Mobilfunkrechnungen)
  • Personalausweis (soweit dieser nicht schon als Identitätsnachweis verwendet wurde – d.h. ein Reisepass oder Führerschein wurden zum Identitätsnachweis verwendet)

Hierbei gilt es zu beachten, dass keine Onlinerechnung akzeptiert wird. Es muss sich zwingend um ein Dokument in Papierform handeln (vom Unternehmen per Post zugestellt).

So ist beispielsweise die Kombination gültiger Reisepass und Telefonrechnung (Festnetz) möglich. Beide Dokumente können unmittelbar aus der Boon-App heraus abfotografiert und im Anschluss übertragen werden.

In meinem Fall habe ich die Vorder- und Rückseite des Personalausweises sowie die Papierrechnung des Internet- und Telefonanbieters abfotografiert. Das Upgrade wurde damals innerhalb weniger Stunden durchgeführt. Den Account Status bzw. ob das Upgrade bereits durchgeführt wurde, lässt sich in der Boon App einsehen. Hierfür klickt man in der App links oben auf das Accountsymbol.

boon. Account

boon. Kontoinformation

 

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Einsatz von Boon in Deutschland – offizielles Statement

Apple Pay – erneute Kehrtwende

Bereits im vergangenen Jahr gab es wilde Spekulationen darüber, dass Apple Pay kurz vor der Einführung in Deutschland stehen könnte. Apple selbst war an den seinerzeit aufgekommenen Gerüchten nicht ganz unbeteiligt. So wurde wenige Tage vor der Keynote eine Europarkarte auf Apples Internetpräsenz gezeigt, auf der auch Deutschland als teilnehmendes Land markiert war. Auf der darauffolgenden Keynote wurde Apple Pay allerdings mit keinem Wort erwähnt. Zudem wurde der vermeintliche Fehler auf der Europakarte kurzerhand wieder korrigiert.

Vor wenigen Tagen kamen nun erneut Gerüchte darüber auf, dass eine Einführung auf dem kommenden Apple Event (voraussichtlich Ende März) angekündigt werden könnte. Hierfür sprach unter anderem, dass in einem Apple Support-Dokument eine Grafik hinterlegt war, die eine Transaktion in einem Frankfurter Cafe zeigte (wir berichteten). Allerdings sollte auch diesmal kurz darauf die Ernüchterung folgen. Die besagte Grafik wurde zwischenzeitlich ausgetauscht und zeigt nun eine Transaktion mit Schweizer Franken. In der Schweiz funktioniert Apple Pay bereits seit dem 7. Juli 2016.

Des Weiteren soll Apple Pay in den Arbeitskreisen des Bankenverbandes bisher kein Gegenstand eine Debatte gewesen sein. So ist es zumindest in einem heute erschienenen Artikel der Berliner Morgenpost nachzulesen.