SumUp mit Apple Pay Unterstützung

Hinweis von Claus: Dieser Beitrag wurde ursprünglich im August 2017 durch unseren Moderator Felix verfasst. Aus aktuellem Anlass habe ich den Artikel im Februar 2019 überarbeitet und aktualisiert.

Überwiegend kleinere Händler in Deutschland akzeptieren noch immer ausschließlich das Bezahlen mit Bargeld. Sei es der örtliche Bäcker, Blumenladen oder der Friseursalon – es scheint eine gewisse Phobie gegenüber der Kartenzahlung zu geben. Neben den anfallenden Gebühren wird häufig auch nur eine komplizierte Einrichtung und Abwicklung oder die Abhängigkeit vom Payment-Dienstleister befürchtet. Doch Kunden, die gerne bargeld- bzw. kontaktlos bezahlen möchten, schauen in die Röhre. Hier wünscht man sich einfach eine größere Akzeptanz, auch von den kleineren Einzelhändlern. Mobile Bezahlsysteme wie SumUp könnten für viele Händler die Lösung sein.

SumUp ist ein Zahlungsdienstleister mit Sitz in London und ermöglicht das Bezahlen mit Giro- und Kreditkarte. Es werden die gängigen Kreditkarten wie Mastercard, Visa oder American Express akzeptiert. Mit dem SumUp Air Kartenterminal können auch kontaktlose Zahlungen via Apple Pay und Google Pay angenommen werden.

 

SumUp Kartenterminal - Apple Pay

 

Die Kosten sind sehr transparent. Es entstehen keine Einrichtungsgebühren und keine monatlichen Fixkosten. Des Weiteren geht man keine Vertragsbindung ein.

Für die Zahlung mit Girocard belaufen sich die Gebühren auf 0,95% vom Umsatz. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte belaufen sich die Gebühren auf 2,75% vom Kaufbetrag. Die einmaligen Anschaffungskosten für das SumUp Air Terminal liegen bei 39 Euro.

Die Bestellung und Registrierung funktioniert online und dauert etwa 5 Minuten. Es werden keine Zusatzverträge mit der Hausbank benötigt.

 

SumUp Kartenterminal - Kostenübersicht

 

Um das Terminal verwenden zu können, wird neben der Registrierung ein Smartphone oder Tablet (mind. Bluetooth 4.0, iOS 7.0.0 oder Android 4.4) und die SumUp App (kostenlos im App Store) benötigt.

Mobile Bezahlsysteme wie SumUp sind also gerade für kleinere Händler und Unternehmer eine gute Wahl, um die Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarte und demnach auch für Apple Pay anzubieten. Die einfache Handhabung und die überschaubaren Kosten sprechen für den Zahlungsdienstleister SumUp mit seiner mobilen Bezahllösung.


3 Gedanken zu „SumUp mit Apple Pay Unterstützung

  1. In diesem Zusammenhang kann ich auch iZettle empfehlen!

    Habe es erfolgreich in ein betreutes Unternehmen eingeführt – alle sind total begeistert. Manchmal dauert die Überweisung von Kartenzahlungen etwas länger – sprich 4-5 Tage – aber sonst gibt es nichts zu meckern.

  2. SumUp und iZettle sind wirklich einfache und sehr gute Lösungen für kleine Händler mit sehr niedrigen oder nur gelegentlichen Kartenumsätzen.

    Für größere und kontinuierliche Kartenumsätze mit Volumina über € 1.500 p.M. bietet sich auch VR pay Kompakt an. Hier mal ein Link zu den Kosten von VR pay Kompakt:
    https://www.rb-new-voh.de/content/dam/f1563-0/firmenkunden/vr_pay_kompakt/Produktinfo_VRpayKompakt_2018-04_V01_K_01.pdf

    Während SumUp und iZettle eher Lösungen für kleine Gelegenheitshändler mit geringen oder stark schwankenden Kartenumsätzen sind, scheint dies eine relativ attraktive Lösungen für kleine bis mittlere Händler mit einem etablierten Geschäft zu sein, die mit Kartenzahlung mehr als ca. € 1.500 Umsatz p.M. machen.

    Bei Kartenumsätzen zwischen € 3.000 und € 12.000 p.M. zahlt man als Händler nur zwischen 0,8% und 1,2% vom Umsatz – was ich als recht günstig empfinde. Diesen günstigeren Prozentsatz bei den Transaktionsgebühren gegenüber SumUp und iZettle „erkauft“ man sich jedoch mit einer Laufzeit/vertraglichen Bindung von 24 Monaten mit laufenden Fixkosten. Wenn man nicht gerade ein etabliertes Geschäft hat, bei dem man relativ sicher weiß, dass die Umsätze wahrscheinlich auch die nächsten 2 Jahre kommen werden, sollte man also genau wissen, was man tut, bevor man sich diese Fixkosten für 2 Jahre „ans Bein bindet“.

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