Länderwechsel der boon. Card

Boon LänderwechselSpätestens mit dem Rollout von Apple Pay stehen die Boon Nutzer vermutlich vor der Frage, ob man das bestehende boon-Konto kündigen soll oder weiterhin die boon. Card für das Bezahlen mit Apple Pay verwendet.

Bei all denjenigen, wo künftig die eigene Hausbank Apple’s Bezahldienst unterstützen wird, dürfte die Antwort klar sein. Ein weiterer Teil wird die Überlegung anstellen, mit dem bestehenden Girokonto zu einer Bank zu wechseln, die Apple Pay unterstützt. Alle weiteren Anwender die Boon auch weiterhin einsetzen möchten werden sich vielleicht fragen, ob denn ein Länderwechsel der boon. Card möglich ist und was es hierbei zu beachten gilt.

Diese Frage habe ich an Boonpayment gestellt und daraufhin folgende Antwort erhalten:

Generell wäre ein Wechsel gar nicht notwendig, da Sie schon einen Euro Account haben. Wenn es aber unbedingt gewünscht ist, dann wird es entweder die Variante Kündigung und Neuanmeldung geben oder es gibt eine Möglichkeit das Land im bestehenden Konto zu wechseln. Hier müssen wir aber auf den realen Start warten.

Es scheint demnach so, als arbeitet Boonpayment bereits an einer Lösung für den Landeswechsel. Die Variante „Kündigung und Neuanmeldung“ ist für mich persönlich kein wirklicher Ansatz. Zumal eine Neuanmeldung voraussichtlich mit einem erneuten Identitäts- und Adressnachweis verbunden ist. Wie der Support schon schreibt, ist ein genereller Wechsel des Landes nicht zwingend erforderlich. Ein Vorteil wäre allerdings, dass Meldungen auf dem Bezahlterminal sowie Hinweise auf Aktionen in der Boon-App generell in deutscher Sprache angezeigt werden.

In Zusammenhang mit diesem Beitrag habe ich eine neue Umfrage gestartet. Es würde mich nämlich interessieren, welche Überlegung ihr in Bezug auf die boon. Card anstellt. Ihr findet die Umfrage auf der rechten Seitenleiste dieses Blogs.

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Claus

Überzeugter Badener mit einer gewissen Neigung zum schwarzen Humor. Neben dem Blog interessiere ich mich für Apple Produkte, Social Media, Musik und Politik. Kaffee-Spende mit Apple Pay an den Autor.

22 Gedanken zu „Länderwechsel der boon. Card

  1. Ein weiterer Unterschied (neben der Euro Währung und der Sprachanzeige auf Terminals) wäre, dass die Karte auch in allen Systemen als z.b. Irisch hinterlegt ist. Das soll wohl bei einigen Firmen zu Problemen führen. Angeblich Amazon, kann ich aber nicht bestätigen, da ich dort die Boon nicht einsetze.

  2. Ich warte erst einmal ob, denn ich vermute, dass Barclaycard (bereits in UK dabei) als auch DKB kurzfristig dabei sein werden; wenn dem so wäre, dann würde ich auf Boon. verzichten, da dann wirkliche Kreditkarten nutzbar sind, ich keine Limits mehr beachten müsste und mit den Karten weltweit ohne Auslandskosten für nicht EUR-Einsätze unterwegs wäre.

    Für mich ist das in UK, Schweden, Dänemark, Rumänien und Ägypten durchaus von Interesse 😉

    1. Das hoffe ich auch, da ich auch Barclaycard-Kunde bin.
      In UK hatte Barclays erst versucht um Apple Pay einen großen Bogen zu machen und haben Armbänder, Sticker und Schlüsselanhänger mit NFC verschenkt. Das ganze ist aber nach hinten losgegangen, sie haben zurückgerudert und haben Apple Pay in UK doch noch eingeführt.

      In Deutschland wollen sie wohl was ähnliches Versuchen und teilten kürzlich in ihrem Facebook-Post mit:

      „[…] eine Kooperation mit Apple Pay ist derzeit nicht in Planung. Sobald sich hier etwas tut, informieren wir hier auf Facebook darüber.

      Viele Grüße
      Dein Barclaycard Team“

      Ich weiß nicht, was in UK damals dazu geführt hat, dass sie sich umentschieden haben. Ob es Aufschrei in den sozialen Netzwerken war oder erhöhte Support-Anfragen. Ich bin wirklich gespannt darauf, ob sie es tatsächlich in Deutschland nicht bringen.

  3. Nachdem  Pay in Deutschland gestartet ist wird es ja die Boon. App auch in der Deutschen Store geben.
    Anmeldung soll dann möglich sein .
    Werde mich aber auch nach einer anderen Alternative als Boon. umsehen , Gebührenvergleich .
    Hoffe auch das die DKB zum Start dabei ist , nein haben sie ja nicht gesagt . Sie wollen oder dürfen nicht mehr sagen . Da wird sicher zum Start noch ein Statment geben .

  4. Hallo Marco,

    die boon-App wird sich nach dem Rollout aus dem deutschen App Store herunterladen lassen, dass ist richtig. Dennoch bleibt es bei einer ausländischen Karte. Aus welchem Store die App geladen wurde, spielt hierbei keine Rolle.

    1. Hallo Claus,

      ist das wirklich so? Denn im Prinzip ist man ja mit seinen deutschen Daten angemeldet, nutzt nur die irische App, um die Karte in Apple Pay zu bekommen. Sicherlich ist die MasterCard aus Irland, aber wie Boonpayment schon passend sagt, alles ist Eurozone, legitimiert in Europa.

      1. Hallo Chris,

        auf was genau beziehst Du das „ist das wirklich so“? Soweit Du den Kartenwechsel meinst, so ist ein Wechsel nicht zwingend erforderlich. Die Karte ist im Prinzip wie bisher einsetzbar.

  5. Was spricht den gegen eine Neuanmeldung ? Dann gibt es halt wieder 1 Jahr kostenlos Boon, hat was für sich, gerade wenn die eigene Bank nicht dabei ist.
    Ich wollte dieses Jahr eigentlich zur DKB wechseln, werde jetzt aber abwarten ob sie nun auch dabei sind, falls nicht, wird es eben Comdirect, die ja bekanntlich dabei sein werden.
    Wirklich schade finde ich, dass Ing Diba eine klare Absage erteilt hat, naja dann wird eben nicht zu denen gewechselt…

    1. Hallo Dennis,

      für diesen Fall würde ich es erst einmal bei meiner französische Karte belassen. Gegen einen Wechsel spricht für mich der „Aufwand“. Guthaben zurücküberweisen, Konto kündigen, neues Konto beantragen und erneuter Adress- und Identitätsnachweis. Kostenlos sind nur noch die ersten 3 Monate. Die 4,50€ Ersparnis sind mir das nicht wert. Soweit Boon ohne weiteres Zutun das Konto umziehen kann, wäre das klasse. Ansonsten werde ich es erst einmal so belassen wie es ist. Es sei denn, ich wechsle komplett zu einer anderen Bank. Mal schauen…

    1. Hallo Thomas,

      danke für die Info. Ich ging auch stark davon aus, dass es eine „saubere“ Lösung für den Wechsel nach Deutschland geben wird.

  6. Hi Claus,
    Ich stelle mir zurzeit auch dieselbe Frage…
    Es sind (für mich) 2 alternativen im Raum:
    * Hausbank-Konto beibehalten aber KK kündigen und neue KK bei einem (gebührenarmen) Fintech bestellen. Ich bin mir aber nicht gan sicher, ob boon. da mit der Konkurrenz mithalten kann
    * Konto+KK kündigen und voll umsteigen – wenn dann kämen nur N26 und bunq in Frage, da „Echtes Konto“

  7. Der erste Versuch als Boon-France user ein upgrade auf Boon.plus zu machen war so abenteuerlich (diverse Telekom-Rechnungen und anderen Quatsch hochgeladen), dass ich eher kündigen würde und zu einer direkt teilnehmenden Bank wechseln würde/werde.

    1. Ich hatte eine ähnliche Geschichte erlebt, da für den Adressnachweis es nicht ausreichend ist, ein Dokument, das man elektronisch bekommen hat, auszudrucken, abzufotografieren und hochzuladen.
      Bei der zweiten Anmeldung und der Anmeldung meines Freundes, den ich unterstützt habe, ging es völlig problemlos mit dem Hochladen des Personalausweises (Vor- und Rückseite) als Adressnachweis und des Reisepasses als Personennachweis…

      Da aber als Benutzername die Mobilrufnummer verwendet wird, sehe ich da eher Schwierigkeiten, den französischen Account zu kündigen und den neuen in Deutschland anzulegen. Wer weiß ob es irgendwelche Überlappungen oder sonstige Probleme geben könnte. Auf jeden Fall könnte es passieren, dass man dazwischen paar Tage ohne Apple Pay ist.

  8. OT: ich habe vor kurzem die Erfahrung gemacht, dass eine Debit Kreditkarte von Mastercard mit 3D Secure für die Aufladung der boon. Kreditkarte nicht akzeptiert wurde. Laut Support wurde diese aus Sicherheitsgründen nicht angenommen und auf Nachfrage für eine nähere Hilfestellung, wurde keine Hilfe angeboten.
    Nun überlege ich das Konto zu kündigen. Aber ich spiele gerade mit den Gedanken, ob boon. vielleicht die Aufladung mittels Apple Pay (ähnlich zu Revolut) anbieten könnte, was denkt ihr?

    1. Es wurde keine Debitkarte angenommen? Ich habe diese Erfahrung bisher nur mit einer Prepaid-Karte gemacht. Debit-Karten war kein Problem und klassische Charge-Karte sowieso nicht.

      1. Genau die neue Debitkarte von Curve, falls es dir was sagt. Du kannst bei Curve viele Kreditkarte hinterlegen und brauchst nur die Curve Debitkarte mitzunehmen, über ne App steuerst du über welche Kreditkarte die Zahlung abgebucht werden soll. Ich wundere mich einfach, dass ich die Karte in boon. nicht hinterlegen kann, obwohl ich ja auch mit der Karte Online Shoppen kann.

  9. Hallo,

    da ich sowieso mehrere Banken seit 2008 nutze und mein Geld verteile, stellt sich für mich die Frage nicht mehr, ich werde auf Apple Pay auch unterschiedliche Karten nutzen, ganz nach dem amerikanischen Prinzip. Boon werde ich so lassen, nur die App tauschen gegen die Deutsche.

    Wer einmal 2008 Geld verloren hat, der vertraut nicht mehr nur einer Bank.

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