Apple Pay: Rückblick Kalenderwoche 49 / 2019

Nachdem es bereits im November einiges Neues über Apple Pay  zu berichten gab, so gibt es auch in der ersten Dezemberwoche wieder interessantes zu vermelden:

  • Apple Pay – die Volks- und Raiffeisenbanken starten erst 2020
    Anders als bislang angekündigt, führen die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken Apple Pay nun doch erst im kommenden Jahr ein.VBRB - Apple PayInwieweit diese Ankündigung etwas mit dem Gesetz zur Öffnung der NFC-Schnittstelle für Drittanbieter zu tun hat, läßt sich nicht sicher beantworten. Zu vermuten wäre es, denn schließlich hat neben der Sparkassen-Finanzgruppe, auch der Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken darauf gedrängt, die hauseigene Bezahllösung auf dem iPhone einsetzen zu können. Auf Twitter weißt die @BVRPresse den Vorwurf einer bewussten Verzögerung von sich und führt die Entscheidung auf Schwierigkeiten bei der technische Implementierung zurück. Die Kunden der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, die bereits seit Monaten auf die Einführung warten, sind über diese Verschiebung verständlicherweise alles andere als begeistert.
  • Openbank – Apple Pay gestartet
    Mit der Openbank reihte sich in dieser Woche ein weitere Bank ein, die ihren Kunden das Bezahlen mit Apple Pay ermöglicht. Die Openbank fungiert als Direktbank und ist eine Tochtergesellschaft der spanischen Santander Gruppe. Nach eigenen Aussagen handelt es sich bei der Openbank um die größte digitale Bank Europas. Im kostenlosen „Open Girokonto“ ist eine Debit-Mastercard enthalten. Für Überweisungen innerhalb Deutschlands und der EU (in Euro) fallen keine gesonderten Gebühren an. Es sind 5 kostenlose Bargeldabhebungen pro Monat, an allen Geldautomaten in der Eurozone sowie unbegrenzt an allen 40.000 Geldautomaten der Santander-Gruppe, inklusive. Zu beachten gilt es jedoch, dass die Höchstgrenze beim Kauf oder Erwerb von Waren und Dienstleistungen auf 2.000 € begrenzt ist. Bargeldabhebungen sind täglich auf 600 € beschränkt. Für 9,99€ monatlich, lässt sich der sogenannte „R 42 Modus“ aktivieren, indem weitere Leistungen und Reiseversicherungen enthalten sind. Die Openbank ist Mitglied des spanischen Einlagensicherungsfonds, der Ersparnisse und Kapitalanlagen bis zu 100.000 Euro abdeckt. Ob sich die Debit-Mastercard bereits jetzt mit Apple Pay einsetzen lässt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. In der Apple Wallet wird die Openbank bereits für die Nutzung mit Apple Pay aufgeführt. Auf der Internetpräsenz der Openbank ist wiederum zu lesen, dass Apple Pay erst demnächst starten wird.

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